Zeugin der Toten von Elisabeth Herrmann

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei List.
Folge 1 der Judith-Kepler-Serie.

  • Berlin: List, 2011. ISBN: 978-3-471-35037-9. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: HörbuchHamburg, 2011. Gesprochen von Nina Petri. ISBN: 978-3899030389. 6 CDs.

'Zeugin der Toten' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Spuren eines quälend langsamen Todes, Blutlachen wie Seen, Hände, die verzweifelt Halt suchen. Judith Kepler hat viel gesehen. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote kannte Judiths Geheimnis. Unter mysteriösen Umständen war Judith als Kind in ein Heim gebracht worden. Herkunft unbekannt. Immer im Schatten dabei, die Staatssicherheit. Als Judith Fragen zu stellen beginnt, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner.

Das meint Krimi-Couch.de: »Big Brother was watching you.« 88°Treffer

Krimi-Rezension von Andreas Kurth

Ein Wohnung »entwesen« ist ein harter Job  egal ob ein Mensch eines natürlichen Todes gestorben ist, oder ermordet wurde. Die 33-jährige Judith Kepler arbeitet bei einer Reinigungsfirma, und dort ist sie auch ein »Cleaner«. Sie reinigt Wohnungen, nachdem sie von der Polizei freigegeben wurden. Als Judith eines Tages an einen Tatort gerufen wird, findet sie dort völlig überraschend ihre Heimakte. Zehn Jahre ihres Lebens hat Judith im Kinderheim Juri Gagarin in Sassnitz auf Rügen verbracht. Doch diese Zeit liegt im Dunkeln, und jetzt beginnt sie Nachforschungen anzustellen. Schnell gerät die Cleanerin in das Visier von Polizei und Geheimdiensten. Es geht um alte Stasi-Unterlagen  und ein Verbrechen an Judiths echter Familie, die sie längst vergessen hatte.

Mit der Figur der Judith Kepler hat Elisabeth Hermann eine recht ungewöhnliche Protagonistin geschaffen. Sie weiß nicht, warum sie als Fünfjährige unter mysteriösen Umständen in das Kinderheim gebracht wurde. Aber es brechen immer wieder kleine Erinnerungsfetzen durch, die von der Autorin geschickt als Stilmittel eingesetzt werden. Judith hat eine ziemlich untypische Biographie und verrichtet ihre schwierige Arbeit mit hohem persönlichem Anspruch. Sie will nicht nur den Ort des Sterbens von unschönen Spuren reinigen, sondern auch die Seelen der nicht immer friedlich Entschlafenen von den Qualen, Ängsten und Schrecken ihrer letzten Augenblicke befreien.

Das Buch ist eine überaus gelungene Mischung aus Politthriller und Kriminalroman. Dabei ist der Rückgriff auf die dunklen Seiten der deutsch-deutschen Geschichte entweder hervorragend recherchiert, oder perfekt ausgedacht. Die »Gesellschaft für solidarische und humanitäre Unterstützung« erinnert enorm an die »Stille Hilfe«, die einst Menschen mit brauner Vergangenheit in ihren letzten Lebensjahren in der Bundesrepublik oder wo auch immer auf der Welt half. Aber die Autorin zeichnet kein einfaches Schwarz-Weiß-Muster, wo stets klar ist, wer die Guten und wer die Bösen sind. Es geht vielmehr um Zwischentöne, Selbstzweifel, Kameradschaft, Kumpanei, Ideale, Naivität, Verrat und Freiheitsliebe. Und dann immer wieder diese anrührenden Passagen, wenn Judith kurz vor irgendeinem Abgrund steht und doch wieder gerettet wird.

Als Leser fiebert man bei diesem Roman von Beginn an mit, fühlt Sympathie für die wirklich ungewöhnliche Heldin, ärgert sich über das schreiende Unrecht, das ihr angetan wurde. Und ist am Ende entsetzt über den Abgrund an seelischer Kälte, der sich bei mehr als einem der Täter zeigt. Der Spannungsbogen wird auf geradezu klassische Weise hochgehalten und sogar noch gesteigert. Mehrfach scheint die Lösung auf der Hand zu liegen, und der Leser glaubt den Fortgang der Handlung zu kennen, nur um von der Autorin wieder um eine neue Ecke geschickt zu werden.

Elisabeth Hermann hat einen angenehmen, zügig zu lesenden Stil. Sie verzichtet auf zu viel Drumherum, bleibt stets eng an der eigentlichen Geschichte und gibt Nebensächlichkeiten nicht allzu viel Raum. Die zeitlichen Rückblenden sind geschickt gesetzt, allerdings sind die Übergänge bei den ständigen Wechseln der Perspektive in der Gegenwart nicht immer glücklich geraten. Aber das sind kleine und durchaus verzeihliche Schwächen. Wer diesen brillanten Roman zügig durchliest, wird kaum über derartige Kleinigkeiten stolpert. Vielmehr ist man als Leser schon fast enttäuscht, dass die Geschichte irgendwann zu Ende ist  und man sich auf die nächste aus der gleichen Feder freuen kann.

Andreas Kurth, März 2011

Ihre Meinung zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten«

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Henriette H. zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 02.05.2017
Ich habe alle anderen Bücher von Elisabeth Herrmann sehr gern gelesen, aber dieses war mir zu verworren. Am Ende waren mir die Zusammenhänge nur halbwegs klar, und ich hatte keine Lust, alles noch einmal zu lesen.
War zum Beispiel die Erzieherin Martha Jonas auch eine Agentin? Am Anfang des Buches könnte man das annehmen, es wird aber später nicht geklärt. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, und das ärgert sicher nicht nur mich.
Maren78 zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 16.03.2016
Die Hauptperson dieses Buches Judith Keppler ist Cleanerin. Als Cleanerin sorgt sie dafür das die Wohnungen in denen Verbrechen verübt worden sind, wieder bewohnbar werden. Dies ist kein einfacher Job. Für Judith allerdings die letzte Chance. Sie lebte jahrelang in einem Waisenhaus auf Rügen und hat ein schlimmes Schicksal hinter sich.

Eines Tages als sie gerade wieder ihrer Arbeit nachgeht und einen Mordschauplatz reinigt, fallen ihr Unterlagen ihrer Vergangenheit in die Hände. Zufällig findet sie einen Brief, in dem ihre Waisenhausakte steckt – eine Akte, die eigentlich in den Wirren der Wende als verschwunden galt. Weshalb wollte die Tote mit ihr Kontakt aufnehmen? Für Judith beginnt eine spannende und gefährliche Spurensuche.

Dabei trifft sie nicht nur auf den Ex-BND Mann Quirin Kaiserley, der aus ganz eigenen Gründen ebenfalls Interesse am rätselhaften Verschwinden von Judiths Eltern hat, sondern sie gerät auch zwischen die Fronten der verschiedenen Geheimdienste, die noch immer eifrig dabei sind, Vergangenes zu vertuschen.

Das Buch war ein spannendes und gut recherchiertes Buch über den "Kalten Krieg". Wenn man sich mit diesem Thema nicht ganz so gut auskennt, war der Roman stellenweise sehr schwierig zu lesen. Viele verschiedene Personen,Schauplätze sowie Einzelstränge in den Erzählungen machen das Buch zu keiner einfachen Lektüre.
TochterAlice zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 27.09.2015
Gleich vorweg: ich bin ein großer Fan von Elisabeth Herrmanns Krimis und habe sie alle verschlungen. Ihnen gemein sind die intelligenten Einblicke in und Verweise auf verschiedene Stationen historischer Art sowie auf die Gesellschaft und soziale Phänomene in unserem Land. Im Mittelpunkt sind stets Figuren mit Macken - Menschen, denen es - vor allem psychisch, gelegentlich auch finanziell - an etwas mangelt und die definitiv nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, die dies jedoch häufig nicht oder nur teilweise selbst verschuldet haben. Sie müssen im Alltag - oft gegen gesellschaftliche Einflüsse - ihren Mann - oder wie im Fall der Cleanerin Judith - ihre Frau stehen und geraten auch noch in den Strudel krimineller Machenschaften, deren Ursache bei Hermann oft in der Vergangenheit liegt. Wer wie ich dieser Art von Lektüre etwas abgewinnen kann, ist bei dieser Autorin gut bedient und wird das Buch nicht aus der Hand legen könne.

Der neue Herrmann startet wie soviele andere: mit einem Knaller aus der jüngsten deutschen Geschichte, der sich mithilfe vieler Schnörkeleien und Verwinklungen bis in die Gegenwart verdichtet. Hier wird der Faden in der DDR der 1980er Jahre aufgenommen: Christel kommt ins Heim in Sassnitz/ Rügen und heisst ab jetzt Judith. Die Betreuerin wird bestochen, um ab sofort dicht zu halten. Der Leser hingegen ist irritiert. Wer ist Christel und warum heisst sie ab jetzt Judith? Wer ist die erwachsene Judith, der wir im 21. Jh in ihrem Job als Cleanerin in Berlin begegnen? Das Buch entwickelt sich zur Suche Judiths nach ihrer Identität, diese wiederum gestaltet sich zu einer Verbrecherjagd unter Einbindung aktueller und ehemaliger Agenten.

Herrmanns gefälliger, durchaus anspruchsvoller Schreibstil unterstreicht noch die Entwicklungen, die den Leser neben dem Dreh- und Angelpunkt des Geschehens - oder sollte man sagen, des Bösen? - Sassnitz auf Rügen auch nach Berlin, München und ins schwedische Malmö führen und ihm einen Einblick in die Welt der Geheimdienste nicht ersparen.

Ein Geheimnis rankt sich um Elisabeth Herrmanns neuestes Romansujet. Eingebettet in eine ereignisreiche Epoche der deutschen Geschichte, ist es wie so oft bei dieser Autorin lehrreich und unglaublich unterhaltsam zugleich. Die Mosaiksteine aus Vergangenheit und Gegenwart fügen sich auf geschickte und unerwartete Weise zusammen, das Ende ist zwar absehbar, aber doch anders als erwartet.

Geht nicht?

Doch! Selber lesen - man wird sich wundern!
Krimi-Mietze zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 30.05.2015
Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten

Aus meiner Sicht ist der Autorin ein ganz tolles Buch gelungen.
Mit unglaublicher Gefühlskälte wurden menschliche Schicksale "höheren" Zielen untergeordnet. Wahrscheinlich ist das heute noch so.

Judith versucht mit aller Kraft, das Geheimnis um ihr Schicksal zu entwirren, nachdem sie endlich davon erfährt.
Dieses wird so spannend beschrieben, daß man der Geschichte atemlos folgt.
Janine2610 zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 07.03.2015
Die Leseprobe dazu habe ich vor ein paar Jahren gelesen, und weil die mir damals so gut gefallen hat, habe ich mir das Buch dann auch kurz danach gekauft. Als ich "Zeugin der Toten" vor ein paar Tagen dann aber zu lesen begonnen habe, konnte ich gar nicht mehr nachvollziehen, was ich vor den paar Jährchen so spannend daran fand. Ich hatte das irgendwie gänzlich fesselnder in Erinnerung. Nun gut. Ich war erst noch optimistisch, dass es mit steigender Seitenzahl besser wird...

Tja: Nein! Es ist nicht besser geworden.
Die Geschichte Deutschlands, die in dem Krimi hier auch eine große Rolle gespielt hat, war für mich als Österreicherin jetzt eher nicht so der Renner. Von Themen und Wörtern/Abkürzungen wie DDR, BND, MfS, Stasi, Mauerfall und dergleichen bin ich regelrecht erschlagen worden.
Agenten und Spione: schön und gut und vor allem hört sich das nach mächtig Spannung an, aber wenn dann ständig von oben genannten Ausdrücken die Rede ist, wird es für mich schnell langweilig und ich drifte ab. - Gut, das ist alles wirklich sehr subjektiv, aber ich möchte es trotzdem erwähnen, für den Fall, dass es anderen Leuten ebenso geht, wenn sie solche Begrifflichkeiten lesen.

Die Story fand ich eigentlich sehr gut und klingt laut Klappentext auch recht vielversprechend. Nur durch dieses ofte Abschweifen ist es mir ziemlich schwer gefallen, an der Geschichte dranzubleiben. Oder sie war generell so geschrieben, dass es schwer war Zusammenhänge zu erkennen. Ich kann's gar nicht so genau sagen. Jedenfalls war ich manchmal reichlich verwirrt. Phasenweise sind dann auch sehr viele verschiedene Namen aufgetaucht und da war es dann zusätzlich schwer nicht durcheinander zu kommen, weil die ganzen Spione unter Umständen gleich mehrere Decknamen, sprich Identitäten hatten, die erwähnt wurden, sodass das Namen-Chaos perfekt war.

Leider konnte ich auch zu keinem einzigen Protagonisten 'durchdringen'. Nicht mal zu Judith selbst. Von ihr habe ich mir irgendwie mehr erwartet. Sie hat in ihrem Leben zwar schon sehr viel durchgemacht: Verlust der Eltern, ein schrecklicher Heimaufenthalt und eine wirklich schwierige Jugendzeit inkl. allen möglichen Süchten. - Dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen, habe ich kein Mitleid für Judith empfunden. Und Sympathie konnte ich auch keine aufbringen, dafür wirkte sie einfach zu distanziert und kühl.

Alles in allem leider kein Buch für mich. Dafür, dass mir die Spannung einfach zu wenig, bzw. erst gegen Ende ein wenig vorhanden war, mir die Thematik großteils nicht zugesagt hat und ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin, kann ich das Buch aus meiner Sicht nur bedingt weiterempfehlen.
darts zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 19.10.2014
Ca. 20 Jahre ist der kalte Krieg beendet und spannende Spionageromane zwischen den beiden deutschen Staaten nicht mehr allzu oft zu finden.

Aber Elisabeth Herrmann ist mit Zeugin der Toten ein guter Spionageroman gelungen. Es wird zwar aus der Sicht 2010 auf das Jahr 1985 geblickt und die Vergangenheit aufgearbeitet, aber das tut der Spannung keinen Abbruch.

Bisher kannte ich noch nichts von dieser Autorin. Aber sie schreibt flüssig und spannend, sodass es bestimmt nicht der letzte Kriminalroman von ihr war, den ich gelesen habe.

Es beginnt in einen Kinderheim in Saßnitz (DDR) im Jahre 1985. Bei einer Nacht und Nebel Aktion wird ein Kind(Judith Keppler) aus dem Heim entführt und durch ein anderes(Christina Sonnenberg) 'ersetzt'. Christina quengelt und will nicht Judith genannt werden. Erst als die Erzieherin Martha, bei der man schon gleich Spionagetätigkeiten vermuten kann, ihr etwas ins Ohr flüstert gibt Judith Ruhe.

Über zwanzig Jahre später begegnen wir Judith wieder. Sie ist mitlerweilen Cleanerin. Das heißt, sie muß Wohnungen, in denen ein Todesfall war, besenrein säubern. Keine leichte Aufgabe. Denn wenn eine Leiche schon wochenlang dort gelegen hat, ist die Geruchsbelästigung stark und bei Gewaltverbrechen befinden sich neben alten Blutresten auch oft Hirnmasse und Knochensplitter in Teppichen, Möbeln und auf Wänden. Das alles muß entfernt werden , damit neue Mieter nichts davon mit bekommen.

Als sie eines Tages die Wohnung einer Frau säubern muß, die einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist, fällt ihr eine Akte über sich selbst in die Hände. Als sie dann noch jemanden überrascht, der Kameras aus der Wohnung abmontieren will, ist ihre Neugierde geweckt.

Sie beginnt zu recherieren. Was ist damals in Sassnitz alles geschehen. Wer sind ihre Eltern? Die die man ihr immer vorgegaukelt hat?

Immer öfter gerät sie selbst in die Schusslinie. Bekommt Heroin in die Halsvene gespritzt. Eine normalerweise tödliche Menge. Wird zusammen geschlagen und mit Pistolen bedroht.

Aber Judith ist durch ihre Vergangenheit (10 Jahre Kinderheim, Drogensucht)stark und angstfrei geworden. Sie gibt nicht auf.

Da Buch ist sehr spannend und zügig geschrieben. Nur leider manchmal etwas verwirrend durch die ganzen Personen, die irgendwelchen Geheim- oder Nachrichtendiensten angehören. Dort hätte ich mir eine bessere Erklärung der einzelnen Dienste bzw. Personen gewünscht. Vllt als Anhang.

Schön wäre es auch, wenn der List-Verlag bei gebundenen Büchern ein Lesebändchen beifügen würde
Dieter Lange zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 31.03.2014
Mir ist das Buch erst kürzlich untergekommen. Ich finde es einfach toll. In einer sehr subtilen Art und Weise wird aufgezeigt wie (ein Teil) des damaligen "Sicherheitapparates" der DDR funktioniert hat und wie auch andere "Sicherheits"dienste sich eingeschaltet haben.
Viel spannender aber finde ich, wie hintergründig dieses vermeintlich so überlegene System (das weder Ochs noch Esel in seinem Lauf aufhält...) dargestellt wird: verlogen, dreckig, ignorant, hochnäsig und unmenschlich. Das Buch hat mich sehr berührt und betroffen gemacht. Darüber hinaus ist es aber auch wieder in der Manier der Schriftstellerin unheimlich spannend aufgebaut.(PS: ich habe mit dem Schluss keine Schwierigkeiten gehabt. Wer im Buch aufmerksam mitbekommen hat, dass halt MUSIK die Art von Kaiserley war, Gefühle auszudrücken, konnte die Anspielung sofort verstehen)
Liebe Grüße an alle, die das Buch NICHT verwirrt hat
Giggiulrike zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 19.02.2014
Ich bin so froh, dass dieses Buch auch andere verwirrt hat und den Schluß habe ich auch nicht verstanden, dabei habe ich mich wirklich angestrengt. Meine amüsieren sich, wenn die Vielen Namen nicht versteht, ich scheine nicht die einzige zu sein.
Mir hätte es besser gefallen, die Schnitte wären etwas rasanter gesetzt und die Sprache dafür etwas fantasievoller.
Tolle Idee, merkwürdige Umsetzung aber unterhaltsam.
claudia zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 18.01.2014
Hallo, ich habe das Buch gelesen und fand es am ende etwas verwirrend! Woher hatte die schwedin bork die mikrofilme her? Am ende waren diese mikrofilme in dem alten monchichi von judith versteckt so wie ich das verstehe waren diese dann schon damals in dem monchichi drin als sie ins heim kam.?!dieses ihr im heim weg genommen wurde! Wie also kam die bork nun zu diesem? Hat die erzieherin martha dies noch besessen und hat es die bork von ihr bekommen als diese sie im Pflegeheim besucht hat? ? Vielleicht kann mich da jemand aufklären? ?
Bonbosai zu »Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten« 21.11.2013
Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen, jedenfalls hatte die Beschreibung mehr erwarten lassen.
Große Probleme bereiteten mir die laufenden Zeitsprünge sowie die vielen Namen (Decknamen), das verwirrte sehr.
Ich mußte häufiger zurückblättern um etwas erneut zu lesen, weil es keinen Sinn für mich ergab.
War das Buch anfangs noch einigermaßen spannend, so verlor es die Spannung zum Ende immer mehr. Der Schluß war für mich eine Enttäuschung.

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