Das Kindermädchen von Elisabeth Herrmann

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Rotbuch.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1990 - heute.
Folge 1 der Joachim-Vernau-Serie.

  • Hamburg: Rotbuch, 2005. ISBN: 3-434-53138-6. 432 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. ISBN: 978-3-442-46455-5. 440 Seiten.

'Das Kindermädchen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur ... 

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Juergen zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 23.06.2009
Joachim Vernau steht kurz vor der Verlobung mit Sigrun Zernikow. Eine aufstrebende Politikerin aus alter, angesehener Berliner Familie. Seit Jahren verdient er sich die Sporen bei Sigruns Vater in dessen Kanzlei. Zwar werden ihm diese Familienbande manches Mal ein wenig eng - zumal da noch die Patriarchin und Großmutter von Sigrun ist, die ihn immer wieder daran erinnert, eigentlich nicht standesgemäß zu sein - doch im Prinzip ist er schon froh, dass er sich um schnöde Finanzen keine Gedanken mehr machen muss.
Eines Tages steht eine alte, russisch sprechende Dame im Büro von Joachim und verlangt eine Unterschrift von Utz.
Joachim hätte diesen Vorfall schnell vergessen, würde er nicht einige Tage später in der Zeitung vom Tod dieser Frau - einer ukrainischen Zwangsarbeiterin - erfahren.
Seine Nachforschungen, in die er seine alte Kollegin Marie-Louise einbindet, konfrontieren ihn mit der familiären Vergangenheit der Zernikows, die nicht nur eine Leiche im Keller zu haben scheinen.
Schnell spürt er, wie die Reihen sich vor ihm schließen und beginnt nun erst recht in diesem Sumpf herum zu stochern...

Elisabeth Herrmann schreibt absolut überzeugend!
Ihre Kriminalromane leben nicht nur durch die Ermittler wider Willen Joachim und Marie-Louise, sondern vor allem durch ihre mit Bedacht ausgewählten Handlungsstränge. Flott geschrieben entwickeln ihre Kriminalromane eine Dynamik, die dem Leser auch jeweils ein Thema nahebringen, die nicht unbedingt zum Standard-Repertoire der Kriminalliteratur gehören.
In diesem Kriminalroman verwebt sie Millieu-Studie, Geschichtsstunde und eine Reihe von lebendigen Charakteren zu einer lesenswerten und spannenden
Story!
Und sie nährt die Hoffnung auf ein literarisches Wiedersehen mit Joachim und Marie-Louise!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ina S. zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 14.06.2009
Bin gerade fertig geworden mit Lesen und bin wirklich sehr sehr positiv überrascht. Der Protagonist ist einem von Anfang an symphatisch, auch die Nebenstory mit seiner Mutter ist orginell, humorvoll und herzerweichend zugleich. Einziger Kritikpunkt, der eigentlich garkeiner ist: Durch das ganze Krimilesen von harten Büchern, ist man so abgehärtet bzw. an das überschreckliche gewöhnt, dass ich doch etwas verblüfft war, als es sich " nur" um Kunstraub gehandelt hat. Karin Slaughter und andere lehren uns, dass es ohne aufschlitzen, vergewaltigungen etc. nicht mehr gut, dieses Buch beweist uns das Gegenteil!!!
Anja S. zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 03.01.2009
Ich hatte bereits voriges Jahr ueber dieses Buch berichtet, leider ist diese Rezension verschwunden.
Das hier ist ein wirklich originelles, intelligentes, gut recherchiertes Debuet. Sehr spannend, witzige-schnoddrige Sprache, ein ungewoehnliches Thema, bitte weiter so und mehr davon, Frau Herrmann.
Abella zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 17.06.2008
Ich bin nicht begeistert von dem Buch, aber auch nich richtig enttäuscht. Die Thematik ist sehr interessant, allerdings werden mir in diesem Buch zu viele Klischees bedient: Die Familie, die ihre Fehler während des Kriegs nicht zugibt und nur auf ihren guten Ruf aus ist, die Politikerin, die nur an ihre Karriere denkt und dabei Liebe und Gerchtigkeit vergisst und die zwei gerechten, engagierten Anwälte, die sich lieber um kleine Fälle kümmern, um gute Menschen zu sein... Langweilig und vorhersehbar.
Christiane34 zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 15.04.2008
Wirklich eins der besten Buecher die in den letzten Jahren in Deutschland geschrieben wurden.
Gut zu lesen, spannend mit einer guten Prise Humor. Die Hauptpersonen, Joachim Vernau und Marie-Luise sind sehr symphatisch.
Das Buch verbreitet eine angenehm spannende Atmosphaere.
Wer Berlin mag wird sich besonders freuen da das Buch auch das gewisse Flair der Hauptstadt verbreitet.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
silke zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 16.03.2008
Ein tolles Buch,welches sehr flüssig geschrieben ist und daher sehr gut zu lesen:Die Handlung ist spannend mit einer Prise Humor.Der Protagonist war mir sehr sympatisch,habe mit ihm gefühlt.

Bitte unteren Beitrag nicht beachten.Habe einen falschen Text kopiert.
Catblue22 zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 06.02.2008
Einer der besten deutschen Krimis, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Eine glaubwürdige, gut konstruierte Handlung, lebensechte Protagonisten, dichte Atmosphäre und dazu noch sehr feinsinniger Humor, wie man ihn nur sehr selten findet. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Mannes erzählt, wie er männlicher nicht sein kann - und das von einer Frau, die damit beweist, dass sie ihr Handwerk absolut beherrscht.
Anja S. zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 26.11.2007
Ein weiterer, sehr gut gelungener Erstling. Sehr spannend, originelles Thema, gut recherchiert, witzig bis skuril erzaehlt mit sympathischen, lebensnahen Figuren: einfach wunderbar! Mehr davon, bitte!
phi99auc zu »Elisabeth Herrmann: Das Kindermädchen« 21.10.2007
Da ich nicht sehr bewandert bin in der deutschen Krimiszene, war dies ein erster Versuch. Und ich bin hemmungslos begeistert: eine klasse konstruierte Geschichte mit wunderbar beobachteten Figuren, eine gute Schreibe und Humor ganz auf meiner Wellenlänge. Davon gab es gerne mehr geben.
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