Die schwarze Brücke von Venedig von Edward Sklepowich

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Black Bridge, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Econ & List.
Ort & Zeit der Handlung: Venedig, 1990 - 2009.

  • New York: Scribner, 1995 unter dem Titel Black Bridge. 223 Seiten.
  • München: Econ & List, 1999. Übersetzt von Thomas Haufschild. ISBN: 3-612-27420-1. 273 Seiten.
  • [Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006. Gesprochen von Pascal Pöschko. ISBN: 3-548-26383-6. 7 CDs.

'Die schwarze Brücke von Venedig' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Venedig im goldenen Herbst: Die letzten Touristen haben die Stadt verlassen, und Urbino Macintyre, seines Zeichens Biograph und Detektiv, freut sich auf geruhsame Tage mit seiner Freundin, der wohlhabenden Contessa da Capo-Zendrini. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als der Baron Roberto Casarotto-Re auftaucht, ein egozentrischer Schauspieler, dem angeblich mysteriöse Drohbriefe zugespielt werden. Urbino hält das Ganze zunächst für eine verrückte Inszenierung Robertos – doch dann wird er auf grausame Weise eines Besseren belehrt. Ein Mord geschieht, und die unbescholtene Contessa gerät während einer mitternächtlichen Prozession in tödliche Gefahr.

Das meinen andere:

»Eigenwillige Charaktere und eine wundervoll ausgestattete Atmosphäre machen diesen Roman zu einem besonderen Krimi-Vergnügen.« (Publishers Weekly)

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JacMo zu »Edward Sklepowich: Die schwarze Brücke von Venedig« 16.01.2011
Wieder eine überraschende Auflösung am Ende. Nach dem für mich ziemlich faden zweiten Fall des charismatischen Duo´s las ich nun den vierten Fall direkt im Anschluss. Vielleicht las es sich dadurch bedingt viel flüssiger, zudem ist die gesamte Gestaltung viel übersichtlicher.
Die unterschiedlichen Personen und ihre Beziehungen sind dieses Mal auch besser gelungen, auch wenn die meisten, wie Bobo und Livia, eher unsympathisch wirken. Die Spannungen und Eifersüchtelei zwischen der Contessa und Urbino führen zu weniger kuscheligem Geplänkel, was ich sehr erfrischend finde. Nach wie vor fehlt es aber an Spannung und die zahlreichen Dialoge sind mir zu ausschweifend. Insgesamt gefiel mir die Lektüre diese Mal deutlich besser als der zweite Band, aber umwerfend fand es leider trotzdem nicht. Daher von mir nur 61°.
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