Liebe Leserinnen und Leser,
erkennen Sie mich noch wieder? Das letzte Mal stand ich vergangenen Oktober an dieser Stelle. Kollege Jochen König hat mich würdigst vertreten, weshalb ihm nicht nur größter Dank gebührt.
Ich melde mich also anstandsgemäß bei Ihnen zurück und mit einer Rezension zum ersten Krimi, den ich seit Oktober überhaupt in den Fingern hatte. Wer könnte sich dazu besser eignen als Jörg Juretzka mit seinem formidablen Rotzig & Rotzig?
Unser Volltreffer kommt im April aber aus Norwegen. Jo Nesbø musste eigentlich gar nicht mehr beweisen, dass er ganz vorne mitspielt. Dennoch: Sein neuester Harry-Hole-Roman Der Leopard unterstreicht auf beeindruckende Weise, dass die Skandinavier immer noch mehr als angesagt sein dürfen. Gerade, wenn sie so stromlinienunförmig wie Nesbø daherkommen.
Aber auch in der zweiten Reihe – die in dieser Ausgabe diese Bezeichnung eigentlich gar nicht verdient – tummeln sich förmlich Kriminalromane, die es zu entdecken gilt. Und wir haben noch nichtmals alle aus dem Buchmessenmonat hier untergebracht.
Gehen Sie also in aller Ruhe auf neue Entdeckungsreise durchs Genre. Es gibt dort wieder mal mehr Lesenswertes, als der Normalsterbliche in vier Wochen lesen kann. So soll´s sein.
Ach ja: Dass wir gemeldet hatten, dass Dan Brown seinen neuen Robert-Langdon-Thriller in Berlin ansiedeln und bald auf Recherche nach Deutschland kommen wird, war natürlich ein April-Scherz. Wir haben keinen blassen Schimmer, woran der gute Mr. Brown gerade arbeitet. Bei allen, die uns auf den Leim gegangen sind, möchten wir uns natürlich entschuldigen ;-)
Einen schönen April wünscht Ihnen
Ihr
Lars Schafft

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