Liebe Leserinnen und Leser,

Es riecht nach Frühling, selbst hier im hohen Norden. Endlich nicht mehr vor’m Kamin, sondern im eigenen Garten ein gutes Buch genießen. Es sei Ihnen gegönnt. In der aktuellen Ausgabe haben wir ein paar heiße Kandidaten für den nächsten sonnigen Nachmittag oder das anstehende lange Osterwochenende.

Allen voran Federico Axats Debüt Mysterium wäre eine große Leserschaft gegönnt. Unser Volltreffer der aktuellen Ausgabe begeisterte Rezensent Jürgen Priester nicht nur wegen der exzellent geschriebenen und tückischen Story, sondern – und das muss auch mal gelobt werden – wegen der gelungenen Übersetzung.

Den ersten Krimi einer polnischen Autorin las Andreas Kurth für uns. Das Mädchen aus dem Norden wartet dabei mit einem stellenweise gewöhnungsbedürftigen Erzählstil, aber auch einem raffinierten Plot auf, der die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert.

Im Sinne von außergewöhnlich – in diesem Fall auf den Schauplatz des Verbrechens bezogen – empfiehlt uns Jörg Kijanski Rosamund Luptons Lautlose Nacht. Anfangs noch recht realitätsfern liefert der Roman von spektakulärer Landschaft zudem noch kritische Töne zum Thema Fracking.

Zwei »alte Hasen« haben wir auch noch im Gepäck: Almut Oetjen verschlang Tana Frenchs 6. Roman Gefrorener Schrei mit alten Bekannten des Dubliner Morddezernats und Michael Drewniok ist abermals begeistert von James Lee Burkes nächstem Dave-Robicheaux-Roman Straße der Gewalt.

Wie immer hoffen wir, neue Titel für Ihren SuB beigesteuert zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern und Entdecken.

Ihr
Lars Schafft

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