Das indische Tuch von Edgar Wallace

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1932 unter dem Titel The frightened lady, deutsche Ausgabe erstmals 1935 bei Goldmann.

  • London: Hodder & Stoughton, 1932 unter dem Titel The frightened lady. 312 Seiten.
  • Leipzig: Goldmann, 1935. Übersetzt von Ravi Ravendro. 245 Seiten.
  • München: Goldmann, 1956. Übersetzt von Hans Herdegen. 199 Seiten.
  • München: Goldmann, 1959. Übersetzt von Hans Herdegen. 178 Seiten.
  • München: Goldmann, 1971. Übersetzt von Hans Herdegen. ISBN: 3-442-00189-7. 188 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1984. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-502-50979-4. 204 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Airplay Audio, 2005. Gesprochen von Robert Giggenbach. ISBN: 3935168497. 3 CDs.

'Das indische Tuch' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nachdem der alte Lord Lebanon mit einem indischen Tuch erwürgt wurde, versammelt sich die Erbengemeinde in seinem Schloß und harrt der Testamentseröffnung. Zur allgemeinen Überraschung verliest der Testamentsvollstrecker jedoch den »vorletzten Willen« des Verbliebenen: Die untereinander verfeindete Familie soll sechs Tage und Nächte im Schloß verbringen, um sich auszusöhnen. Erst dann wird das endgültige Testament verlesen. Murrend fügen sich die Versammelten dieser Schikane, verfällt anderenfalls doch ihr Erbteil. Ein Unwetter schneidet das Schloß völlig von der Außenwelt ab und bald lichten sich die Reihen der möglichen Erben; einer nach dem anderen wird von einem geheimnisvollen Würger mit einem indischen Tuch erdrosselt.

Ihre Meinung zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch«

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Maximilian zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 06.04.2012
die oben stehende inhaltsangabe bezieht sich meiner meinung nach auf den film und nicht auf die originale version im buch.

der film weist nicht zu verachtende spannende stellen auf und ist meiner meinung nach lohneswert anzusehen.

auch die originale ausgabe im buch führt letztendlich auf den selben täter hin, nur auf eine noch spannendere art und weise und nicht anähernd so trivial, wie es die regisseure im film versucht haben.
Bernhard Stadlinger zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 05.03.2011
Ich habe den Krimi nun auch auf Englisch gelesen und bin begeistert vom theaterhaften Ablauf des Buches. Es gibt nicht zu viel "Action", sondern mehr innere Handlung, was eindeutig ein Merkmal für einen guten Roman ist. Der englische Humor würzt das ganze Geschehen und nicht zuletzt muss man sagen, dass die Puzzleteile der Handlung geschickt verstreut werden. Man muss als Leser die Indizien einsammeln und sich irre führen lassen. Auch das Ende ist absolut unvorhersehbar. Es gibt auch mehrere Wendepunkte (Geldfälscher Briggs, Tod Amershams, Willie Lebanons Bekenntnis) und somit auch immer wieder andere Verdächtigte.
Sicherlich sind Leser mit einem hohen Maß an Literaturniveau bei Edgar Wallace eher selten anzutreffen, manche Leser scheinen die Art dieses Krimis aber auch ganz einfach nicht zu verstehen. Vielleicht muss man ihn zweimal lesen, um die ganze verzahnte Handlung erkennen zu können.
Wer den Film "Das indische Tuch" gesehen hat und ihn toll findet, mag vom Buch enttäuscht sein. Die meisten Leser sind aber eher vom Film enttäuscht. Vielleicht wirkt das Buch manchem auch etwas weniger spannend, weil man den Schluss und letzten Wendepunkt schon x-mal im Fernsehen gesehen hat. Auch die Art der dreißiger Jahre muss man sich beim Lesen vorstellen können, weil der Roman für das zeitgenössische Publikum geschrieben war. Das Buch gehört mit seiner durchdachten Handlung aber zu den gehobeneren Werken von Edgar Wallace und lässt sich gut lesen.
DAVE zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 22.02.2010
Langweilig ohne Ende das ist absuluter scheiß!
Kann man nicht lesen.wer das zuende ließt vor dem habe ich respeck .ich hoffe nur das die nächsten bÜCHER die ich lese von ihm besser sind.ist auch nicht wirklich so verständlich die sätze die greifen von einem ins andere totaler mist!Wie soll man das ohne langeweile durchlesen?
0 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jojo72 zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 07.09.2009
Ich bin ja jetzt doch etwas verdutzt - die KOmmentare (und auch die Inhaltsangabe) scheinen sich auf den Film zu beziehen, oder?

Ich habe grade das Buch, nachdem ich mich bis zur Hälfte gequält hab, beiseite gelegt.
Selten hab ich einen so drögen, langweiligen, furchtbar schlecht übersetzten und ebenso furchtbar betulich geschriebenen Krimi gelesen.
War übrigens mein erster Wallace - ich kannte bisher auch nur die Filme und hab mir einen ganzen Packen 'Wallace-Bücher" auf dem Flohmarkt gekauft.

Ich bin ja mal neugierig, wie die andren sind - der Klappentextvergleich mit Agatha Christie ist allerdings der pure Hohn.
Andre Polis zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 23.12.2008
Wer das Buch vorher gelesen hat,wird vom Film mehr als enttäuscht sein.Einmal zeigt das Problem der deutschen Krimiregisseure, die den Wallace-Stoff verarbeiten mussten,dass sie in den Film eine gewisse Menge Humor und Ironie einbauen mussten.Während Kinski brillant bösartig spielt,bleibt der wahre Täter lange im Hintergrund.
Das ist dann auch die Parallele zum Buch,allerdings die Einzige.So wünscht sich der Leser,dass auch die Figuren im Film das Haus verlassen können,da es der Story mehr Tiefgang verleiht.
Eindeutig eines der besten Bücher von Wallace,allein schon vom Spannungsbogen,den Mordopfern und der Umgebung her,sowie den einzelnen Puzzlestücken,durch die der Mörder dann entlarvt wird.Dies steht einem schwachen Film gegenüber,der mit durchaus guten und interessanten Schauspielern aufwarten kann.Allen voran Heinz Drache,Klaus Kinski und Hans Clarin.
SukRam zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 14.09.2007
Es scheint mir, dass einige Verwechslungen auftreten, denn der Roman weicht doch sehr stark vom Film ab. Während dieser eine typisch langweilige Edgar-Wallace-Story erzählt, überzeugt der Film durch seine witzige Umsetzung vom Da-waren-es-nur-noch-neun-Prinzip mit Heinz Drache und Klaus Kinski.

Mein Wertung (Film): 79°
Manuela Unser zu »Edgar Wallace: Das indische Tuch« 27.04.2007
Das indische Tuch ist meiner Meinung nach einer der spannensten Krimis. Die Spannung hält sich bis zum Schluss. Das Unwetter unterstreicht die etwas gruselige Atmosphäre im Schloss. Obwohl sich alles nur im Schloss abspielt wird es beim Lesen nicht langweilig.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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