Endstation Venedig von Donna Leon

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Death in a Strange Country, deutsche Ausgabe erstmals 1995 bei Diogenes. ISBN-10: 3-257-22936-4, ISBN-13: 978-3-257-22936-3.
Ort & Zeit der Handlung: Venedig, 1990 - heute.
Folge 2 der Guido-Brunetti-Serie.

'Endstation Venedig' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die aufgedunsene Leiche eines jungen Mannes schwimmt in einem stinkenden Kanal in Venedig. Und zum Himmel stinken auch die Machenschaften, die sich hinter diesem Tod verbergen: Mafia, amerikanisches Militär, und der italienische Machtapparat sind gleichermaßen verwickelt. Eine harte Nuss für Commissario Brunetti, der sich nicht unterkriegen lässt: Venedig durchstreifend und seine Connections nutzend, ermittelt er ebenso sympatisch wie unkonventionell.

Das meint Krimi-Couch.de: »Nur den härtesten Fans zu empfehlen« 36°

Krimi-Rezension von Thomas Kürten

Nach dem Erfolg ihres ersten Romans um den venezianischen Ermittler Commissario Guido Brunetti schien für Donna Leon recht bald festzustehen, dass sie einen weiteren Fall nachliefern müsse. Vielleicht war es auch der Verlag, der möglichst schnell ein Nachfolgerbuch auf den Markt bringen wollte, um an die guten Verkaufszahlen des ersten Romans anzuknüpfen. Endstation Venedig hinterlässt an vielen Stellen einen Eindruck von Versatzstücken, die aus Verlegenheit geboren im Roman platziert wurden.

Donna Leon veröffentlicht ihre Romane nicht in Italien, weil sie mit ihrer Beschreibung Venedigs und Italiens keinen gebürtigen Italiener in seinen Empfindungen verletzen will. Ihre Unsicherheit diesbezüglich findet man in diesem Roman wohl am deutlichsten, da sie es vermeidet, sich in zu genauen und detaillierten Schilderungen der Szenerie Venedigs hinzugeben. Die Stimmung, die sie hier am besten von der Stadt wiederzugeben weiß, ist die morgendliche Sonnenaufgangsstimmung an den stinkenden, einsamen Kanälen, auf denen sich zu dieser Zeit noch niemand herumtreibt. Ansonsten verlegt sie die Handlung auf einen amerikanischen Truppenstützpunkt in der Nähe von Vicenza. Hier dürfte sich die Schriftstellerin auskennen, denn im wahren Leben arbeitet sie hier.

Bevor ich zuviel herummeckere ein paar Bemerkungen zur Handlung: Die Leiche eines jungen Mannes schwimmt in einem Kanal und verschlimmert dort den ohnehin schon üblen Geruch. Seine Zahnfüllungen enttarnen ihn als Amerikaner. In dessen Wohnung auf dem Truppenstützpunkt Vicenza findet Brunetti ein Kilo Kokain, dass dort offensichtlich mit düsterer Absicht platziert wurde. Von wem und mit welchem Interesse?

Brunetti soll auf Anordnung seines Vorgesetzten den Mordfall zurückstellen und lieber einen Einbrecher namens Ruffolo suchen, der vermutlich drei Gemälde aus einem Palazzo gestohlen hat. Auch dies weckt sein Misstrauen. Als dann auch noch eine Ärztin, offenbar die Geliebte des Toten aus dem Canale, an einer Überdosis stirbt, nimmt Guido wieder die Fährte auf. Nicht zuletzt durch die Hilfe seines Schwiegervaters, der viele gesellschaftliche Kontakte pflegt, kommt er darauf, dass es in der Tat um die Verschleierung illegaler Müllentsorgung geht. Brunetti entdeckt eine illegale Deponie, entlarvt ihre Hintermänner und letztlich kann er doch nichts dagegen tun. Die Mordfälle werden so gebogen, dass es der Polizei letztlich doch möglich ist, einen Täter zu präsentieren und die Akten zu schließen.

Die Figur Guido Brunetti wirkt in diesem Roman wenig sympatisch, er ist einfach zu perfekt, wirkt dabei aber nachdenklich, zurückhaltend, introvertiert und ein wenig überheblich. Es bringt ihn einfach nichts aus der Ruhe, er ist souverän und jeder Zeit Herr der Lage. Egal, ob er mit Kollegen, Zeugen, Verdächtigen oder seinem Vorgesetzten redet, er weiß intuitiv sofort, wie er seinem jeweiligen Gegenüber begegnen muss. Zuhause ist alles Eitel Sonnenschein, seine Frau Paola liebt ihn, er liebt sie und gemeinsam lieben sie ihre Kinder, die ihnen natürlich keine Veranlassung zu irgendwelchen Sorgen geben. Die Schilderung der privaten Glückseligkeit hemmt mir zu oft den Fluss der Handlung. Ganze Kapitel widmen sich dem Familienglück des Commissarios, dessen größtes Problem zu sein scheint, Verwendung für einen Spielbankgewinn zu finden.

Die Ermittlungen im Kriminalfall plätschern schwunglos vor sich her und die Auflösung bietet vielleicht ein realistisches, aber keineswegs ein befriedigendes Ende. Die eigentliche Intention Leons scheint zu sein, die Aufmerksamkeit der Leser auf Umweltverbrechen und illegale Entsorgung hochtoxischer Substanzen zu lenken. Sie klagt die Ohnmächtigkeit der Behörden gegen die Umweltverbrecher an, da die Vergehen auf höchster politischer Ebene geduldet zu werden scheinen. Die Morde, die im Laufe des Buches geschehen, passieren ohne einen größeren Überraschungsmoment. Irgendwie kündigen sie sich stets einige Seiten zuvor zwischen den Zeilen an.

Der wohl bislang schwächste Roman um den venezianischen Commissario, der nur den härtesten Fans zu empfehlen ist. Einzig die geschilderte Stimmung der Lagunenstadt wirkt ungetrübt. Das Flair der Stadt kommt authentisch rüber. Allerdings, so hart es klingen mag, das ist das einzige, was an diesem Buch zu gefallen weiß und somit für einen guten Kriminalroman einfach zu wenig.

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Kevin zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 18.02.2010
Der zweite Band, Endstation Venedig, ist das erste Buch, das ich von Donna Leon gelesen habe. Es beginnt vielversprechend mit einem Mord ganz zu Anfang der Geschichte, ein junger Amerikaner wird aus den stinkenden Kanälen Venedigs gezogen. Commissario Brunetti wird dem Fall zugeteilt.
Nach kurzen Nachforschungen wird klar, dass der junge Mann ein Soldat des amerikanischen Stützpunkt auf Vicenza war. Im Verlauf der Ermittlungen, bei denen er immer wieder nach Vicenza fahren muss, werden ihm immer wieder neue und falsche Fährten gelegt, sodass er nicht wirklich weiterkommt. Erst als er Unterlagen einer auf dem Stützpunkt stationierten Ärztin bekommt, wird klar, das es sich hierbei um etwas weit Grösseres geht. Im weiteren Verlauf des Buches, als er die Giftmüllkippe entdeckte, beginnt das Buch dann an Spannung zu verlieren und nur der andere von Patta aufgetragene Fall, bei dem Ruffolo, ein kleiner Strassenräuber aus Venedig, ein Haus überfällt, bringt noch ein bisschen Brisanz in die Geschichte. Schlussendlich stehen die beiden Fälle durch Viscardi, einen reichen Geschäftsmann aus Mailand , dem das ausgeraubte Haus gehörte und der auch die Giftmüllkippe dort anlegte, in Verbindung.
Die Geschichte beginnt spannend, doch diese Spannung nimmt durch zu viele und genaue Beschreibung ab. Nach dem Einbruch in Viscardis Haus herrscht Verwirrung und ein klein wenig Nervenkitzel, da jetzt alles passieren könnte. Die Schlussszenen sind dann wieder zu lange ausformuliert und darum schon lange ahnbar.
D:HENNIG zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 22.08.2009
Allgemein zu donna leon:also ich finde alle ihre bücher wundervoll und die Verfilmungen auf ARD sind das einfach super exakt buch getreu.Das einzigste was mir nicht so gefällt das uwe kockwisch nicht in allen filmen den comissario spielt.Ansonsten kann ich die bücher und filme alle empfehlen.Mir haben sie sehr viel Freude bereitet.D.Hennig
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
dgf zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 06.02.2009
Endstation Venedig

Der zweite Krimi Roman der mehrteiligen Bandserie von Donna Leon, ist in mehrer Hinsicht untypisch für sein Genre. Zum einen spielt die Stadt, Venedig, eine ungewöhnlich grosse Rolle und zum anderen wird das Privatleben des Kommissars überaus stark dargestellt.

Das Buch beginnt vielversprechend mit einer jungen Leiche in einem der venediger Kanäle. Nach einigen Ermittlungen wird klar, dass es sich hier um einen amerikanischen Soldaten, des näher gelegenen Militärstützpunktes in Venzenca handelt.
Brunetti reist zum Stützpunkt, um seine Ermittlungen fortzuführen, was sich als schwieriger erweist, als erwartet herausstellt. Einerseits pflegte scheinbar niemand wirklich Kontakt mit dem Verstorbenen und andererseits versucht der Vizepolizeichef Patta, ihm den Fall, aufgrund der heiklen Situation zu entziehen.
Auch nach dem zweiten Opfer, der Vorgesetzten des Toten, kommt nicht wirklich Schwung in das Getriebe. Zu abschweifend und langatmig beschreibt Donna Leon den Fall.
Auch der Fund des Giftmülls ändert das nicht wirklich. Es wird zwar immer wieder verheissungsvolle Anreize gemacht, zum Beispiel als sich herausstellte, dass der Fall Viscaldi und die Soldatenmorde miteinander verknüpft waren, diese dadurch entstandene Spannung zerfällt Dank der überzogenen Familienszenen und den, im wesentlichen, nichtssagenden Dialogen wieder.

Trotzdem wäre das Buch sicherlich ein guter Krimi geworden, wäre da nicht die Hauptfigur, Brunetti, die so unglaublich perfekt und frei von jeglichen Mankos erscheint.
Man hat das Gefühl, er könnte den Fall auch ohne jegliche Mithilfe seiner Kollegen lösen. Mehr noch, sie behindern ihn teilweise gar bei seinen Ermittlungen.
Auch sein Privatleben gibt hier wenig Anhaltspunkte nach menschlichen Zügen.
Er wirkt einfach zu glatt für einen Krimi.

Dicht gefolgt von der Hauptfigur, sticht das Ende heraus. Wer, wie ich auf einen Schluss mit Pfiff gehofft hat, was angesichts der Inputs auch nicht ganz abwegig zu sein scheint, wird leider enttäuscht. Was schlussendlich bleibt, ist ein toter Mafioso und ein Fingerzeig auf die Missstände in der italienischen Regierung und der Umgang mit der Umwelt.
Capi zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 30.05.2008
Endstation Venedig

Der zweite Krimi Roman der mehrteiligen Bandserie von Donna Leon, ist in mehrer Hinsicht untypisch für sein Genre. Zum einen spielt die Stadt, Venedig, eine ungewöhnlich grosse Rolle und zum anderen wird das Privatleben des Kommissars überaus stark dargestellt.

Das Buch beginnt vielversprechend mit einer jungen Leiche in einem der venediger Kanäle. Nach einigen Ermittlungen wird klar, dass es sich hier um einen amerikanischen Soldaten, des näher gelegenen Militärstützpunktes in Venzenca handelt.
Brunetti reist zum Stützpunkt, um seine Ermittlungen fortzuführen, was sich als schwieriger erweist, als erwartet herausstellt. Einerseits pflegte scheinbar niemand wirklich Kontakt mit dem Verstorbenen und andererseits versucht der Vizepolizeichef Patta, ihm den Fall, aufgrund der heiklen Situation zu entziehen.
Auch nach dem zweiten Opfer, der Vorgesetzten des Toten, kommt nicht wirklich Schwung in das Getriebe. Zu abschweifend und langatmig beschreibt Donna Leon den Fall.
Auch der Fund des Giftmülls ändert das nicht wirklich. Es wird zwar immer wieder verheissungsvolle Anreize gemacht, zum Beispiel als sich herausstellte, dass der Fall Viscaldi und die Soldatenmorde miteinander verknüpft waren, diese dadurch entstandene Spannung zerfällt Dank der überzogenen Familienszenen und den, im wesentlichen, nichtssagenden Dialogen wieder.

Trotzdem wäre das Buch sicherlich ein guter Krimi geworden, wäre da nicht die Hauptfigur, Brunetti, die so unglaublich perfekt und frei von jeglichen Mankos erscheint.
Man hat das Gefühl, er könnte den Fall auch ohne jegliche Mithilfe seiner Kollegen lösen. Mehr noch, sie behindern ihn teilweise gar bei seinen Ermittlungen.
Auch sein Privatleben gibt hier wenig Anhaltspunkte nach menschlichen Zügen.
Er wirkt einfach zu glatt für einen Krimi.

Dicht gefolgt von der Hauptfigur, sticht das Ende heraus. Wer, wie ich auf einen Schluss mit Pfiff gehofft hat, was angesichts der Inputs auch nicht ganz abwegig zu sein scheint, wird leider enttäuscht. Was schlussendlich bleibt, ist ein toter Mafioso und ein Fingerzeig auf die Missstände in der italienischen Regierung und der Umgang mit der Umwelt.
Michael zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 29.05.2008
Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit, genauer gesagt einer Woche, gelesen. Dabei war es mir möglich den Zusammenhang besonders gut festzuhalten. Schon auf den ersten paar Seiten geschieht ein Mord. Darauf folgt die Ermittlung/Aufklärung, welche jedoch mit zwei weiteren Morden vermischt wird. Schlussendlich führen die aneinandergereihten Elemente zu einem Ende, welches man vorausahnen konnte. Gemäss Theorie müsste man dieses Buch für einen Kriminalroman halten, wobei auch Elemente eines Detektivromans vorhanden sind. Der Kommissar Guido Brunetti ist zweifellos die Hauptfigur der Romane von Donna Leon. In diesem Buch wird er als sehr rational verfahrender Detektiv beschrieben. Er hat mit Polizisten aus Venedig, mit dem amerikanischen Militär aus Vicenza und verschiedenen Zivilisten zu tun. Das Interessante an dieser Sache ist, dass der Kommissar immer genau weiss, wie er mit den verschiedenen Personen umzugehen hat um das gewünschte Ziel zu erreichen. Ein weiterer Schlüsselpunkt ist, dass in der Geschichte mehr als eine Watsonfigur vorkommt. Vom Sergente Vianello bis hin zum Maggiore Ambrogiani wird Brunetti von allen Seiten unterstützt. Ausserdem finde ich es spannend, wie Brunetti zwischen drei verschiedenen Fällen hin- und herlavieren, Parallelen ziehen und alles unter einen Hut bringen kann. Auf der einen Seite zeigt der Roman das Verfahren der venezianischen Polizei in verschiedenen Mordfällen. Auf der anderen Seite ist es spannend, interessant und zugleich erschreckend, wie sich das amerikanische Militär bzw. deren Regierung im Ausland verhält. Es wird sehr eindrücklich beschrieben, wie es den in Vicenza stationierten Amerikanern möglich ist durch enormen Einsatz von Kapital den „American way of life“ auch in Italien weiterzuleben. Um bei diesem Punkt zu bleiben, es wird sehr schön aufgezeigt, wie wenig sich die Amerikaner um die Natur/Umwelt in anderen Ländern scheren. Der ganze chemische Abfall von militärischen Stützpunkten in ganz Europa wird in Italien, am Lago di Barcis auf einer illegalen Mülldeponie gelagert. Meiner Meinung nach ist dieser Roman eine gute Mischung aus polizeilicher und militärischer Mordermittlung, Umweltschutz sowie aber auch Familienleben. Drei sehr verschiedene Aspekte welche in diesem Buch angenehm zusammenspielen. Das Familienleben von Brunetti scheint perfekt zu sein. Sein Sohn Raffaele und seine Tochter Chiara sind gerade im Teenageralter. Sie machen keine Probleme oder Sorgen. Einfach gesagt werden sie in der Geschichte angesprochen obwohl sie keinen wirklichen Einfluss auf die Handlungen im Buch haben. Seine Frau Paola stellt jedoch eine sehr wichtige Person in diesem Roman dar. Sie hat stets ein offenes Ohr für die alltäglichen und beruflichen Probleme von Brunetti. Man könnte schon fast sagen, dass sie einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, dass er überhaupt in der Lage ist, seine Mordfälle zu lösen. Ich persönlich sehe das als einen negativen Punkt, weil meiner Meinung nach kein Polizist intime und vertrauliche Details aus einem Mordfall seinen Familienangehörigen weitererzählt. Schlussendlich möchte ich jedoch erwähnen, dass mir persönlich dieses Buch sehr gut gefallen hat obwohl ich kein grosser Leser bin. Es wird immer wieder von neuem eine Spannung aufgebaut und stellt somit eine Art Berg und Talfahrt dar. Ich komme zum Schluss, dass Donna Leon mit dieser reichhaltigen Lektüre eine schöne Beschreibung der Geschehnisse in Venedig und deren Umgebung erschaffen hat.
Patrick zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 28.05.2008
Endstation Venedig ist der erste Krimi, den ich von Donna Leon gelesen habe. Gesamthaft gesehen wird die Geschichte gut erzählt und ist mit einigen Ausnahmen flüssig zu lesen. Doch meiner Meinung nach mangelt es der Geschichte an konstanter Spannung. Das erste Kapitel verspricht einiges an Spannung, die in den folgenden Kapiteln jedoch nur noch spärlich weitergeführt wird. Die Handlungen verlaufen danach eher schleppend und es gibt auch einige Nebenschauplätze, die aus meiner Sicht nicht relevant wären für eine Kriminal-Geschichte. Irgendwie fehlen einfach die Konflikte in den Handlungen.
In diesem Band bekommt man einen guten Einblick in das italienische Lebensgefühl, die sympathisch erscheinende Person Brunetti und seine Familie. Letzteres geschieht jedoch zu Lasten der anderen Charakterbeschreibungen, die sehr flach ausfallen. Sie wollen nicht so recht lebendig wirken. Die Beschreibung von Venedig fällt da jedoch sehr lebhaft aus. Man kann sich Venedig schon fascht bildlich vorstellen.
Imanuel zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 14.05.2007
Dieses Buch beschreibt denn Zustand in der Armee denke ich recht gut.Auch die Meinung die von Donna Leon in diesem Kriminalroman zuhöhren ist, ist recht interesant und Commissario Brunettie ist,wie immer toll!jedoch finde ich dieses Buch als Kriminalroman schlecht und absolut frustrierend vorallem das Endeist mies.Dieses Buch lässt nach dem ersten extrem nach.
Sehr Enttäuschend!!!
Heino zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 11.12.2006
Ich habe vor 10 Jahren das 1. Buch „ Venezianische Finale“ und dieses erst jetzt gelesen. Dazwischen die anderen, teils in Deutsch, teils in Englisch. Ich finde, es gehört zu den besten Romanen von Donna Leon. Wer einen Einblick in die amerikanische Armee und ihr Verhalten in einem fremden Land haben möchte, findet es so genau wie sonst nicht beschrieben. Gut finde ich auch, dass einmal einer der Bosse bestraft wird.

Heino
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gisela Utecht zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 27.11.2006
Ich verstehe nicht, daß man dieses Buch so einer harschen Kritik unterwirft. Ich finde - und ich habe sehr viele aus unserer Bibliothek gelesen - es ist das beste bisher.
Donna Leon ist für mich eine sehr gute Kriminalschriftstellerin. Habe selten so flüssig lesen können, obwohl man genau!! lesen muss, um alle Details zu verstehen.
Brunetti ist für mich ein ausgesprochen sympatischer Kommissar.
Zum Abschluss: Donna Leon ist immer lesenswert.

Gisela
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lachatte zu »Donna Leon: Endstation Venedig« 21.05.2006
verstehe auch die negativ kritik der couch nicht so ganz.
das tolle an leon ist dass sie nicht versucht dem krimi genre zu entsprechen. sie schafft eine ganz eigene atmosphäre zwischen kritik und zärtlichkeit, zynismus und hoffnung, brunettis familienidyll ist fluchtpunkt vor einer durch und durch korrupten gesellschaft, das fragen offen bleiben und täter nicht immer ihre gerechte strafe bekommen ist realität, trotzdem bekommt meist jeder was er verdient.........

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