Blutige Steine von Donna Leon

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Blood from a Stone, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Venedig, 1990 - 2009.
Folge 14 der Guido-Brunetti-Serie.

  • London: Heinemann, 2005 unter dem Titel Blood from a Stone. ISBN: 0434012998. 276 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2006. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 978-3-257-06523-7. 352 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2007. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 978-3-257-23665-1. 368 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2006. Gesprochen von Achim Höppner. ISBN: 978-3-257-80013-5. 8 CDs.

'Blutige Steine' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Tod eines Schwarzafrikaners auf dem Campo Santo Stefano. Ein Streit unter Immigranten? Oder steckt mehr hinter der Ermordung eines Illegalen? Brunetti hakt trotz Warnungen von höchster Stelle nach und entdeckt Verbindungen, die weit über Venedig hinausreichen. 

Ihre Meinung zu »Donna Leon: Blutige Steine«

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Arta\'monadaZ zu »Donna Leon: Blutige Steine« 18.02.2010
In letzter Zeit nahm ich den Namen Donna Leon im Zusammenhang mit den Bestsellerlisten immer wieder wahr. Doch bis vor kurzem hatte ich noch keinen Schimmer, worum es sich in ihren Geschichten handelt und was sie so besonders macht.
Mit dem 14. Fall von Commissario Brunetti durfte ich in das Donna-Leon-Abenteuer einsteigen. Das Buch "Blutige Steine" war sehr einfach zu lesen und damit auch sehr verständlich.
Der typische italienische Alltag der Familie Brunetti versüsste die ganze Geschichte. Es war spannend zu sehen, wie die Familie mit dem Beruf des Vaters und mit seinem Fall umging. Die Gespräche der Famile und die Dialoge zwischen Brunetti und seinen Arbeitskollegen und Freunden waren oft auch sehr amüsant. Bei den Kochkünsten von Paola lief einem schon mal das Wasser im Mund zusammen. Zusätzlich machte der familiäre Guido einen sehr sympathischen Eindruck und man fühlt mit ihm, wenn er auf der Jagd nach Verbrechern ist.
Trotz kaltem, winterlichem Venedig wirkte die Stadt sehr verträumt und romantisch. Die Sehnsucht und das Bedürfnis nach Ferien traten bei mir auf. Bevor man mit dem Lesen dieses Buches beginnt, sollte man aber in Venedig gewesen sein oder sich über Venedig informiert haben. Denn es werden Orte und Sitte beschrieben, die man nur aufgrund von Kenntnissen über Venedig versteht.
Die verzwickte politische Situation in der Geschichte war sehr interessant. Aber trotzdem fand ich es ziemlich gewagt von Donna Leon, den italienschen Staat so zu kritisieren und ihn als bestechlich und hinterlistig hinzustellen. Man kann fast schon meinen, dass Donna Leon mit rassistischen Vorurteilen lebt, da auch andere Nationalitäten und Religionen in dem Buch nicht verschont blieben.
Die Erzählsweise dieses Romans hat mir weniger gut gefallen. Denn zum Lesen war es nicht gerade spannend und die gewünschten Höhepunkte blieben aus. Die Aufklärung von Brunettis Fall wurde immer wieder verzögert und mir schien es so, als würde die ganze Geschichte überflüssig in die Länge gezogen und als ob Donna Leon Seiten zu füllen hätte. Zusätzlich empfand ich die stark detaillierten Handlungen und Situationbeschreibungen als wirkungslos. Die Hintergrundgeschichte schien mir eindeutig zu lang. Das Ende war ziemlich kurz und nicht zufrieden stellend.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Erfahrung mit dem Buch der Autorin Donna Leon eine Enttäuschung war. Denn wie zu Beginn berichtet, erwartete ich aufgrund des Ruhms von Donna Leon in den Bestsellerlisten, eine etwas spannendere und atemberaubendere Geschichte...
Das positive Erlebnis blieb aber in diesem Fall aus. Auf einer Skala von 1 bis 10, würde dieses Buch von mir mit einer 5 bewertet werden...
gurbet_gül_Leon zu »Donna Leon: Blutige Steine« 18.02.2010
Blutige Steine war für mich der erste Roman der Brunetti-Reihe. Donna Leon schickte Commissario Brunetti zum 14. Mal ins Rennen. Der Fall spielte im venezianischen Winter und begann mit einem eiskalten Mord an einem afrikanischen Strassenhändlers. Brunetti ermittelte auf seine eigene Art, entgegen den Wünschen seiner Vorgesetzten, was mir persönlich sehr gefallen hat. Brunetti war nicht der typische Kommissar. Zudem fand ich, dass alle Charaktere sehr überzeugend dargestellt waren. Mir fiel auf, dass die Autorin nicht versuchte eine heile Welt vorzugaukeln, in der es Gute und Böse gibt und am Schluss die Gerechtigkeit siegt. In diesem Krimi sprach Donna Leon sehr feinsinnig höchst aktuelle Themen wie den Rassismus oder die Korruption an. Die ernste afrikanische Thematik blieb während der gesamten Geschichte präsent. Positiv fand ich das Gegengewicht, dass Leon sehr geschickt hergestellt hatte mit den amüsanten Dialogen über Erderwärmung, den Familiengesprächen der Brunettis und der Mentalität der Italiener. Zu kritisieren war für mich eindeutig das Ende, weil es viel zu kanpp ausfiel. Nach den so langen Ermittlungen erfuhr man auch nicht, wer der Mörder ist, was mich enttäuschte. Am Schluss blieb mir ein grosses Fragezeichen. Aber es war für mich eine interessante Erfahrung, diesen Band von Donna Leon zu lesen, um ihren Schreibstil genauer kennen zu lernen.
Chrisu zu »Donna Leon: Blutige Steine« 12.02.2010
Ich habe das Buch jetzt fertig gelesen und muss aber leider sagen, dass es nicht zu den besten von Donna Leon gehört.
Es wiederholt sich alles immer wieder: Ein Mord, Brunetti ist mit der Aufklärung beschäftigt, Patta macht ihm Schwierigkeit, Korruption bis in die Regierungsebene, zu Hause seine Frau und die Kinder, in diesem Fall seine Tochter, die eine Äußerung über den Toten macht die nicht angebracht ist und dadurch dicke Luft herrscht.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Patrick Zündel zu »Donna Leon: Blutige Steine« 09.07.2008
Mir liegt lediglich die Hörbuchversion dieses Buches vor. Auf 8 CDs liest Achim Höppner, die Stimme von Gandalf, den Krimi so flüssig, als hätte er nie etwas anderes getan.
Zur Geschichte: Brunetti ermittelt im Mordfall eines Vucumprà und findet heraus, dass es dem Mörder wohl um einige sehr wertvolle Diamanten ging, die der Tote in seiner Wohnung hatte. Brunetti bekommt von seinem Vorgesetzten Patta einen Rüffel nach dem anderen, damit er die Finger von diesem Fall lässt. Umso mehr steigern sich er, Vianello und Signorina Elettra in den Fall hinein, doch dann greifen höhere Instanzen ein und Brunetti wird von ihnen endgültig um die Gunst gebracht, den Mörder zu stellen, obwohl er ihm zu der Zeit schon namentlich bekannt ist.
Entgegen der Kommentare meiner Vorredner muss ich sagen, dass abgesehen von Dialogen über Erderwärmung und Klimawandel und den üblichen Familiengesprächen der Brunettis ein durchaus lesenswerter Krimi vorliegt. Auf Action-Elemente wird bewusst verzichtet, ebenso wie auf brutale und viel zu hochgeschraubte Spannung, die bei der Jagd eines Serienmörders vorkommen würde. Wer so etwas sucht, ist zweifelsfrei bei Mankell besser aufgehoben. Denn was bei Mankell die Spannung und die Suche nach Axt schwingenden Mördern ausmacht, ist bei Donna Leon das Spinnennetz aus Intrigen und Falschspielerei. Alles in allem empfehlenswerter Krimi: spannend von der ersten bis zur achten CD.
Müsste ich Punkte vergeben, bekäme dieses Buch die volle und vollkommen verdiente Punktzahl.
Biene0756 zu »Donna Leon: Blutige Steine« 15.06.2008
Habe zuerst "dunkles Glas/15.Fall" gelesen und dachte, es geht nicht zäher. Doch dann las ich "Blutige Steine" und mußte feststellen, es geht doch noch schlimmer. Spannung kam nicht auf bis auf die letzten 5 Seiten, habe mich durch das Buch gequält, nur aus Liebe zur Fam. Brunetti und Venedig. Allen Leon-Anfängern kann man nur raten, chronologisch zu lesen, denn die ersten Folgen sind halt doch die Besten. Bis ich den nächsten Band in die Hand nehme, wird einige Zeit verstreichen. Lesen werde ich ihn bestimmt, da man doch immer die Hoffnung hat, daß Sig. Leon nochmal einen Treffer schafft und man richtig süchtig wird nach dieser Familie.
Luca zu »Donna Leon: Blutige Steine« 28.05.2008
Blutige Steine war für uns der erste Roman der Brunetti Reihe. Allerdings haben wir bereits im Vorfeld einige Donna-Leon-Verfilmungen gesehen, weshalb wir auch mit einiger Skepsis anfingen das Buch zu lesen. Die Filme sind leider relativ schlecht. Es muss aber gesagt sein, dass das Buch um Welten besser ist als die Filme, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass das Buch sehr gut ist.

Die Ausflüge in den familiären Alltag der Familie Brunetti, ihre gemeinsamen Mahlzeiten und die Gefühlslage der Italiener sind zwar ganz unterhaltsam, tragen jedoch nicht zur Lösung des Falles bei. Was wir allerdings sehr gut fanden, war die Einmischung der Politik und der höheren Instanzen, welche es Brunetti unmöglich machten, den Fall wirklich zu lösen.

Unsere Meinung nach, sofern man kein eingefleischter Brunetti-Fan ist, ist es nicht von Nöten dieses Buch zu lesen. Es gibt bessere Krimis mit besseren Enden als diesen.
Karin Blöchlinger zu »Donna Leon: Blutige Steine« 20.05.2008
Guido Brunettis vierzehnter Fall ist wohl eher eine Moralpredigt als eine Kriminalgeschichte. Die Ermittlungen ziehen sich schleppend dahin und der wirkliche Höhepunkt bleibt aus. Es wird so detailliert auf die Probleme der illegalen Immigranten aus Afrika eingegangen, dass ich mich beim Lesen schon fast langweilte. Auch der kurze Dialog zwischen Brunetti und Vianello über den Klimawandel ist überflüssig und es scheint, als müsse Donna Leon leere Seiten füllen.
Die Charaktere hingegen sind wieder einmal sehr überzeugend dargestellt und ich mag Brunettis Art. Die familiären Geschichten erscheinen mir als spannendster Teil im Kriminalroman und ich würde nur schon aus diesem Grund einen weiteren Band von Donna Leon lesen. Positiv ist auch, dass man bis zum Schluss des Buches nicht erfährt, wer der Mörder des Afrikaners ist. Das Ende fällt aber viel zu knapp aus und als ich den letzten Satz verschlungen hatte, blieb mir ein grosses Fragezeichen.
Marcik zu »Donna Leon: Blutige Steine« 02.12.2007
Mein erster Donna Leon: Hat mir sehr gut gefallen. Krimi zwischen Politik und Unfähigkeit, etwas gegen "aufgebaute" Ordnung in der Politik zu machen. Ein Täter wurde ja erkannt; aber eben.
Brunetti und seine Familie ist sehr unterhaltsam. Schön, wenn man so eine gute Köchin zur Frau hat und jeweils so verwöhnt wird. Von so einer Frau kann man nur träumen.
Interessante Hintergrundgeschichten zu Venedig. Gute Werbung für das schöne Venedig. Sehr zu empfehlen.
Marcik zu »Donna Leon: Blutige Steine« 02.12.2007
Mein erster Donna Leon: Hat mir sehr gut gefallen. Krimi zwischen Politik und Unfähigkeit, etwas gegen "aufgebaute" Ordnung in der Politik zu machen. Ein Täter wurde ja erkannt; aber eben.
Brunetti und seine Familie ist sehr unterhaltsam. Schön, wenn man so eine gute Köchin zur Frau hat und jeweils so verwöhnt wird. Von so einer Frau kann man nur träumen.
Interessante Hintergrundgeschichten zu Venedig. Gute Werbung für das schöne Venedig. Sehr zu empfehlen.
Julia zu »Donna Leon: Blutige Steine« 28.09.2007
Was soll ich sagen es hat mir gut gefallen, aber es war langwierig zulesen. Die Seiten haben sich hingezogen. Es war nicht langweilig nur eteas schade das am Ende kein wircklicher Täter hervorgekommen ist.

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