Der Freisteller von Donald E. Westlake

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel The Ax, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Europa.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.

  • New York: Mysterious Press, 1997 unter dem Titel The Ax. 273 Seiten.
  • München: Europa, 1998. Übersetzt von Johannes Schwab. ISBN: 3203840022. 319 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2003. Übersetzt von Johannes Schwab. ISBN: 3-426-61486-3. 319 Seiten.

'Der Freisteller' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Burke Devore ist verzweifelt. Vor zwei Jahren flatterte ihm die Kündigung auf den Tisch. Die Firma floriert seitdem, und ihm, Burke, blieb nichts außer einem feuchten Händedruck und Absagen über Absagen. Aber jetzt reicht es. Wenn ihm keiner einen Job geben will, dann muss er eben selbst dafür sorgen. Burke hat einen teuflischen Plan …

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Stefan Reischer zu »Donald E. Westlake: Der Freisteller« 12.05.2012
Ein sehr eindrucksvoll geschriebener Stoff.
Lebendig und gefühlvoll.
Besonders der erste Mord wo der Schuß wie in ein schwarzes Loch führt, aber auch der zweite misslückte stümperliche Versuch einen Nebenbuhler zu erledigen.
Ich war tatsächlich auch eine Zeitlang arbeitsuchend und besonders die Vorstellung das jemand der "meinen Job " kriegt ich eine Absage bekomme und der andere aber nach kurzer Zeit den Arbeitsplatz wieder verläßt. Stelle wird dann neu ausgeschrieben aber ich bin trotzdem aus dem rennen.
b.neumann zu »Donald E. Westlake: Der Freisteller« 08.08.2005
Wieder ein Lesespaß aus der "Nobody-Empfehlungsliste" der Krimi-Couch!!
Auf diese Idee muß man erst einmal kommen - entweder war D. Westlake mit all seiner kreativen Phantasie selbst schon in der Endlosreihe der Langzeitarbeitslosen, oder er ist einfach ein begnadeter Belletristiker mit einem herrlichen Hang zum schwarzen Humor! Nicht unbedingt empfehlenswert als Pausenlektüre in den überfüllten Wartesälen der Bundesagentur für Arbeit (Trittbrettfahrer-Effekt!!!), aber ein Pflichtbuch für die Müßiggänger unserer Berufspolitiker unterschiedlichster Parteien (übrigens ebenso wie L. Ard's "Bonner Roulette")
FAZIT: obwohl kein echter Genre-Krimi, dennoch höchst kriminell >>> 86 GRAD.
P.S.: als nächstes wieder eine Empfehlung aus dem Krimi-Forum: Thoma Andresen's "Nur über Meiners Leiche" - lesen wir mal...
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