Schikanen von Dick Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel Silks, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • London: Michael Joseph, 2008 unter dem Titel Silks. ISBN: 978-0718154578. 367 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2010. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 978-3-257-06744-6. 422 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. Übersetzt von Malte Krutzsch. ISBN: 978-3-257-24096-2. 422 Seiten.

'Schikanen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Geoffrey Mason ist erleichtert, als sein Mandant – ein brutaler Schläger – hinter Gitter kommt. Doch Freiheit und Strafe liegen nur einen Richterspruch voneinander entfernt: Als das Gericht das Urteil revidiert, wird das Verhältnis zwischen Anwalt und Klient zum Alptraum

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Jenny zu »Dick Francis: Schikanen« 24.02.2014
Ich bin durch Zufall an das Buch "Schikanen" von Dick & Felix Francis gekommen. Die Idee des Krimis, einen Anwalt persönlich in einen Fall zu verwickeln ist an sich nicht neu und auch nicht schlecht, aber die Handlungsentwicklung ist zu sehr konstruiert. Raffiniert fand ich sie jedenfalls nicht. Die innere Zerrissenheit des Gemütszustands des Anwalts ist nicht sehr glaubwürdig. Hinzukommt, dass der Anwalt ein sehr merkwürdiges Verständnis von Strafgerichtsbarkeit an den Tag legt, sobald es seine eigene Person betrifft. Das Buch an sich ist schon spannend, aber ich habe mich fortwährend über den Hauptcharakter aufgeregt und das lag nicht daran, weil er so grandios gezeichnet wurde. Möglicherweise liegt es an der Übersetzung, ich kenne das Original nicht, aber Stil und Ton des Krimis waren nicht mein Fall. Leidenschaft des Autors im Text ist immer nur in den Pferderennszenen zu spüren, der Rest ist irgendwie runtergeschrieben.
marie zu »Dick Francis: Schikanen« 20.01.2014
Es ist bisher Felix Francis' Meisterstück. Viel Gutes im Stil der bekannten Bücher der Francis Familie findet sich in dieser Geschichte, z.B.die deutlich gezeichneten Charaktere der verschiedenen Gesellschaftsschichten, die sorfältige Recherehe eines speziellen Themas, hier :das Rechtswesen in Großbritannien, eine rasante Rennbeschreibung. Hinzu kommt ein anfangs typischer Dick Francis Held, der vor allem am Ende des Romans mit dem latenten Masochismus seiner Vorgänger bricht und ein völlig neues Verhalten an den Tag legt. Auch das offene Ende überrascht, ich möchte gerne wissen, wie es mit Mr. Mason weiter geht.Die von Jarvis gelesese ungekürzte Originalfassung ist ein Ohrenschmaus
Klabunde zu »Dick Francis: Schikanen« 21.12.2010
Der neue Thriller von Dick und Felix Francis aus dem Hause Diogenes ist so packend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte! Die Handlung ist schnell erzählt: Geoffrey Mason ist Anwalt und vertritt den Fall eines jungen Mannes, der eine ganze Familie auf dem Gewissen hat. Nicht ganz unzufrieden verliert er den Fall, der junge Mann erhält aufgrund der nachgewiesenen, brutalen Schlägereien eine hohe Gefängnisstrafe. Doch bereits nach kurzer Zeit kommt er wieder frei und nimmt Rache. Als ein Mord an einem Jockey geschieht, wird Geoffrey Mason unmissverständlich dazu angehalten, die Verteidigung des vermeintlichen Mörders zu übernehmen mit der Bedingung, den Prozess zu verlieren….
Die Bücher des 2010 verstorbenen Dick Francis handeln überwiegend auf den Rennbahnen Englands. Selbst langjähriger Jockey, kennt er die Licht- und Schattenseiten dieses Sports und auch die Gepflogenheiten und wirtschaftlichen Verbindungen des Wettgeschäfts.
Mit viel Liebe zum Detail und ungebrochener Begeisterung für den Galopprennsport skizzieren der Altmeister Dick und sein Sohn Felix einen überaus spannenden, weil raffiniert konstruierten Thriller. Authentisch und mit einer intelligenten Verknüpfung von einzelnen Geschehnissen und Personen wird der Leser auf sehr unterhaltsame und humorig-ironische Weise durch die Handlung geführt. Spannend bis zum Schluss zwingt es den Leser förmlich, die Geschichte möglichst ohne Unterbrechung zu Ende zu lesen.
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