Verwettet von Dick & Felix Francis

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Even money, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • London: Michael Joseph, 2009 unter dem Titel Even money. 381 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2011. ISBN: 978-3-257-06775-0. 432 Seiten.

'Verwettet' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Ein Vater taucht aus dem Nichts auf. Und verschwindet wieder. Seither muss sein Sohn Ned sich vorsehen. Denn er ist ins Visier kleiner und großer Betrüger aus dem Wettmilieu geraten.

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Rainer Möller zu »Dick & Felix Francis: Verwettet« 27.07.2016
Bei diesem Buch ist natürlich schwer zu beurteilen, was von Dick Francis und was von seinem Sohn stammt. Man vermisst ein wenig die Entdeckungsspannung, also die Täuschungseffekte und den Aplomb, mit dem dann der wahre Täter entdeckt wird; überhaupt wird der (Haupt-) Täter durch nichts persönlich interessant gemacht.
Unentbehrlich ist das Buch aber, weil es zum erstenmal das Renngeschäft aus der Sicht einer der wichtigsten Berufsgruppen - der Buchmacher - darstellt; und das sehr lebendig!
Die physikalischen/elektronischen Aspekte sind dank des Sohns gut herausgearbeitet. Und der Wechsel zwischen kühl-praktischem Verstand und Emotion ist nicht schlecht - obwohl die emotionalen Probleme ein bisschen konventionell aufgefasst sind; in früheren Werken waren sie ganz originell, aber das kann ein Verdienst der verstorbenen Mary Francis sein, über deren Anteil wir ja nichts Genaues wissen.
Persönlich lese ich Francis' Geschichten mehr als Beispiel- und Vorbild-Geschichten und nicht so sehr als Thriller.
vifu zu »Dick & Felix Francis: Verwettet« 27.06.2012
Nach ein paar hardboilded kkrimis brauchte ich was "weich gespültes". Und genau so sind die Francis/Francis Krimis. Das Wettmilljöh wird schön beschrieben, läuft aber in deutschland etwas anders. Der Familienstrang ist leider vorhersehbar und daher eine "Baustelle" zuviel.
Eine nette, erholsame Urlaubsunterhaltung.
RolfWamers zu »Dick & Felix Francis: Verwettet« 14.07.2011
420 Seiten Francis ohne einen echten Spannungshöhepunkt - das ist ein bisschen wenig. Selbst die Enthüllung des Familiengeheimnisses durch die demente Großmutter ist zwar schockierend, aber nicht wirklich spannend. Und die abschließende Autojagd mit Fies-Auge (schöner Name) läuft auch irgendwie nur mit angezogener Handbremse. Die Geschichte liest sich süffig, und man erfährt viel über das Wettgeschäft, aber das ist dann auch alles. Und das reicht einfach nicht für eine Leseempfehlung.
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