Streng vertraulich von Dennis Lehane

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1994 unter dem Titel A drink before the war, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Massachusetts / Boston, 1990 - 2009.

  • New York: Harcourt Brace, 1994 unter dem Titel A drink before the war. ISBN: 015100093X. 267 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 1999. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-24603-6. 320 Seiten.
  • München: Ullstein, 2001. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-25200-1. 316 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2004. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 3-548-26139-6. 316 Seiten.

'Streng vertraulich' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Das Bostoner Detektivteam Patrick Kenzie und Angela Gennaro wird von zwei hochrangigen Senatoren beauftragt, ihre verschwundene schwarze Putzfrau samt streng vertraulicher Dokumente aufzutreiben. Scheinbar eine leichte Übung für das toughe Ermittlerpärchen. Doch dann wird die Putzfrau Jenna auf offener Straße erschossen, und die Dokumente entpuppen sich als kompromittierende Fotos, an denen sowohl Senator Paulson als auch der Boß der Bostoner Unterwelt ein berechtigtes Interesse haben. Patrick und Angie werden in den Strudel eines brutalen Bandenkrieges hineingezogen und müssen sich den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um aus diesem Fall mit heiler Haut herauszukommen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Für jeden Krimi-Fan sind Lehanes Bücher Pflicht«

Krimi-Rezension von Michael Matzer

Kenzie und Gennaro werden von zwei hochrangigen Bostoner Senatoren beauftragt, ihre verschwundene Putzfrau Jenna wiederzufinden, die vertrauliche Dokumente entwendet haben soll. Als Kenzie/Gennaro Jenna endlich bei deren Schwester auf dem Lande aufgestöbert haben, geht Kenzie mit Jenna zu einem Bankschließfach, woraufhin sie ihm einen Umschlag mit einem brisanten Foto übergibt: Es zeigt einen der obigen Senatoren mit einem schwarzen Straßenbandenführer namens Socia. Pikant: Der Senator will Straßenbanden verbieten; über den Gesetzesvorschlag soll in Kürze abgestimmt werden. Noch pikanter: Socia ist Jennas Ehemann. Und wie Jenna sagt, gibt es noch 22 weitere Bilder von diesem Treffen.

Wenige Sekunden später wird Jenna vor der Bank auf offener Straße mit einer Uzi-Maschinenpistole niedergemäht. Kenzie gelingt es, den Angreifer, einen von Socias »Soldaten«, niederzuschießen. Doch nun ist natürlich jeder hinter dem Foto und dem Leben seines derzeitigen Besitzers her.

Zwischen den Fronten der Drogenbosse

Socia, einer der Drogenbosse der Bostoner Unterwelt, hat einen Gegenspieler, seinen Sohn Roland, der ihm den Krieg erklärt, als Jenna, Rolands Mutter, zu Grabe getragen wird. Damit er Socia schaden kann, will natürlich auch Roland an das Foto herankommen: Kenzie /Gennaro stehen genau zwischen den Fronten. Weil die Polizei sehr ungern einen Krieg in ihrer Stadt duldet, will sie natürlich auch das Foto, das zum Zankapfel geworden ist. Und die Senatoren sowieso.

Doch das Foto ist Kenzies Lebensversicherung. Erst versucht er, in mehreren nervenaufreibenden Aktionen seine nackte Haut zu retten. Sein psychopathischer Freund Bubba Rogowski, ein Beirut-geschädigter Ex-Marine, hilft ihm mit diverser Artillerie. Als Kenzie auch an die übrigen Fotos herankommt, packt ihn die kalte Wut: Purer Sprengstoff! Der Showdown lässt nicht lange auf sich warten …

Thema Rassismus

Der Originaltitel des Romans lautet »A drink before the war«. Mit dem Krieg ist natürlich den stattfindende Bandenkrieg gemeint. Und den Drink nehmen Kenzie/Gennaro mit einem abgetakelten Polizisten namens Devine in einer Kneipe ein, der einzigen weißen in einem schwarzen Viertel. Natürlich kommt es dort zu einer recht hässlichen Szene mit den anderen Kneipenbesuchern.

Der Autor packt mit dem Thema »Rassismus« ein heißes Eisen an. Aber als sei das noch nicht genug, kritisiert er die korrupten Politiker einen nach dem anderen, wobei sich einer von denen als Pädophiler und Unterweltfreund herausstellt. Der Autor stellt sich jedoch nicht auf eine bestimmte Seite: sowohl Schwarze wie Weiße, Arbeiterklasse wie auch herrschende Klasse haben gleichermaßen Dreck am Stecken. Keiner kommt ungeschoren davon, nicht einmal Kenzie selbst. Und auch Gennaro, seine berufliche Partnerin, hat kein blütenreines Gewissen: Im Zorn bringt sie beinahe ihren gewalttätigen Ehemann Phil um.

Gedanken über den Niedergang der Stadt

Neben der actionreichen Handlung bleibt den abgehetzten Hauptfiguren noch genügend Zeit, sich über den Niedergang ihrer Stadt Gedanken zu machen. Im Grunde ist Boston noch wesentlich besser dran als etwa Washington, L.A. oder New York City, doch was seinen gesellschaftlichen Niedergang angeht, so ist auch dieser offenbar unabwendbar. Die wichtigsten Werte wie etwa Kinder- und Mutterliebe wurden bereits verraten, von Werten wie Schutz des Eigentums und des Lebens ganz abgesehen. Verlautbarungen von Politikern vergleicht der Autor mit Weihnachtsmärchen: Die Wähler wollen ja unbedingt daran glauben, um die deprimierende Realität, die das Märchen widerlegt, aushalten zu können.

Dieser Roman spielt auf keinen Empfängen oder Parties – Kenzie/Gennaro halten das für etwas unangebracht, wenn sie mitten in einem Straßenkrieg versuchen, ihre nackte haut zu retten. Schauplätze sind in der Regel das heiße Pflaster, ausgebrannte Straßenzüge, irgendwelche Kneipen, Polizeireviere usw. Nicht gerade Beverly Hills.

Und doch: Als Kenzie seine Auftraggeber trifft, so findet das Gespräch in einer feinen Hotel-Lobby statt, aber was dort geredet wird, möchte man nicht in einer Klatschkolumne lesen. Hier wird mit harten Bandagen gekämpft. Kaum wieder daheim, reißt sich Kenzie den elenden Anzug vom Leib und schlüpft in seine Jeans. Ist eben kein James Bond.

Waffenschein für geschliffenes Mundwerk

Ich musste beim Lesen mehrmals laut auflachen: Unsere beiden Helden lassen sich erstens von absolut gar nichts beeindrucken und führen zweitens ein geschliffenes Mundwerk, für das sie einen Waffenschein beantragen müssten. Selten so coole, harte Sprüche gelesen! Und das gilt auch für Miss Gennaro.

»Streng vertraulich« ist ein kleiner, aber feiner Hard-boiled-Krimi, der jedem Raymond Chandler oder Ross MacDonald Ehre gemacht hätte. (Stephen King brauchte diese Krimis angeblich zum Überleben – nun ja.) Für jeden Krimifan sind Lehanes Bücher Pflicht. Leute mit zartem Gemüt sollen sich das neueste Schneewittchenabenteuer besorgen.

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M.Reinsch zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 07.02.2011
Zu Anfang wusste ich nicht, ob mir die Geschichte wirklich gefallen könnte. In erster Person geschrieben ist schon (für mich) immer etwas positives. Da ich Miky Spillane sehr gerne gelesen habe, war auch das "Hard-Boiled-Prived Eye" recht angenehm. Probleme bereitet mir eher, das Alles irgendwie überdimensioniert war - alles noch härter, noch schnöseligere Sprüche, noch mehr Machismo...
Die Story kam langsam ins rollen und mein Interesse stieg. Was zu Anfang für Verwirrung sorgte, klärte sich - und fand Gefallen.
Am Ende muss ich zugeben, es wird nicht der letzte Lehane gewesen sein, den ich lese.
Der ganze Roman ist eigendlich eine Anklageschrift von Weiß gegen Schwarz und Lehane lässt keinen seiner Protagonisten aus, um das immer wieder zu betonen.
Dazu kommt noch ein sehr abgewracktes Ermittlerteam, das aber immer wieder Sympathiepunkte sammelt.
Kurzum, hier ist "Hard-boiled" genau das was man erwartet - dunkel, schmutzig und laut!
85° - denn es gibt Besseres, aber auch sehr viel Schlechteres...
Micha
Schrodo zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 20.09.2010
Das Bostoner Detektivteam Patrick Kenzie und Angela Gennaro wird von zwei hochrangigen Senatoren beauftragt, ihre verschwundene schwarze Putzfrau samt streng vertraulicher Dokumente aufzutreiben. Scheinbar eine leichte Übung für das toughe Ermittlerpärchen. Doch dann wird die Putzfrau Jenna auf offener Straße erschossen, und die Dokumente entpuppen sich als kompromittierende Fotos, an denen sowohl Senator Paulson als auch der Boß der Bostoner Unterwelt ein berechtigtes Interesse haben. Patrick und Angie werden in den Strudel eines brutalen Bandenkrieges hineingezogen und müssen sich den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um aus diesem Fall mit heiler Haut herauszukommen.
Etwas holperig ist das Erstlingswerk des Herrn Lehane schon. Den Plot ist nicht mehr als ein laues Lüftchen, die Handlung und vor allem die Spannung kommt erst recht spät auf Touren. Die Dialoge sind teilweise so witzig und cool, daß ich mehrmals richtig schmunzeln mußte. Ein hard-boiled Krimi, der aber auch eine erbarmungslose Betrachtung sozialer und rassistischer Mißstände in amerikanischen Städten ist. Lehane beleuchtet beide Seiten dieses Rassismus, bei der Gewalt als einzige Problemlösung erscheint. Es gibt Leichen ohne Ende, ein cooles Ermittlerpärchen, zynische Bullen, böse Buben so weit das Auge reicht, die buchstäblich auf alle schießen was sich bewegt.
Addicted-to-read zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 31.03.2010
Der erste Roman mit dem Dream-Team Gennaro und Kenzie! Und das meine ich so, wie ich es sage! Die beiden sind in ihrer Art zu ermitteln und zu recherchieren unschlagbar, nehmen niemals ein Blatt vor den Mund, können hart austeilen, müssen aber auch sehr gut einstecken können. Gleichzeitig zeigen sie aber auch eine Verletzlichkeit und Menschlichkeit, tiefe Freundschaft und Verunsicherung, wenn es um die Gefühle für den jeweils anderen geht. Sie kämpfen für die Schwächeren und Unterdrückten und haben immer einen lockeren, meist zynischen Spruch auf den Lippen. Habe selten so knochenharte und vor Wortwitz sprühende Dialoge gelesen!
Die Geschichte, welche in einer klaren und ungekünstelten Sprache erzählt wird, reißt einen sofort mit, baut sich schnell und spannend auf und endet nach vielen Leichen und Gewalttaten in einem furiosen Finale. Ein Buch, welches mich sofort überzeugt hat und ich gerne mit 90° bewerte!
Frank zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 12.09.2009
Anmerkung:
Nun habe ich auch die Kritik des Herrn Matzer gelesen. Eine gute Entscheidung dies nicht VOR der Lektüre gemacht zu haben. Dann kann man sich den Roman nämlich auch ebenso gut sparen, da dort wesentliches bereits vorweg genommen wird. Mag sein dass eine Rezension und die darin enthaltenen Informationen ein schmaler Grat sein können - hier wurde eifrig daneben getreten.
Um ein Beispiel zu nennen. Was auf den Bildern in Gänze zu sehen ist, ist wesentlich für den ganzen Plot und wird im Buch erst spät enthült - Herr Matzer hingegen hat kein Problem damit, dies in seiner Kritik dem potentiellen "IchwilldasauchnochlesenPublikum" aufs Auge zu drücken.
Schade.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Frank zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 12.09.2009
Der Auftakt der Kenzie/Gennaro Reihe.
Lehane greift hier den tief verwurzelten Rassenhass auf, allerdings schildert er dies nicht wie so häufig nur aus einer Richtung. Hier hasst jeder jeden - in diesem Teil des Landes (der Roman spielt in Boston) wird Hass von Generation zu Generation weitergegeben. Er zeigt die Perspektivlosigkeit der Kinder und Jugendlichen auf, macht dort keine Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Haut. Das ganze wird dann noch abgerundet durch politische Intrigen und Korruption - man kann wirklich nicht von einem "fröhlichen" Roman sprechen.
Dabei sind auch die beiden Hauptprotagonisten samt ihrem psychotischen Freund und Beschützer "Bubba" alles andere als eindimensionale Figuren. Dadurch ergibt sich am Ende eine hochinteressante Frage, die der/die Leser/in für sich selbst beantworten muss.
In einer klaren, schnörkellosen Sprache erzählt, ist das perfekte Krimiunterhaltung. Die im übrigen zum Teil sehr blutig gestaltet wird.
95%
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
koepper zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 23.01.2009
„Streng vertraulich“ ist mein erstes Buch von Dennis Lehane. Sicher nicht mein Letztes. Lehane hat seinen Plot in einer kaputten Welt angesiedelt. In Bosten gerät der Privatdetektiv Kenzie und seine Partnerin Gennaro zwischen die Fronten eines erbarmungsloses Bandenkrieges, in den 15 jährige Kinder involviert sind. Lehane zeichnet ein düsteres, deprimierenden Bild der Straßengangs in Boston. Kinder, die keine Zukunft haben, die in ihrer Hoffnungslosigkeit, ihrer Perspektivlosigkeit gefangen sind. Ihr armseliges Leben besteht aus Gewalt.
Der Autor beschreibt den Rassenhass, er beschreibt die Welt der korrupten Politik. Dies gelingt ihm eindringlich. Auch Kenzie und Gennaro sowie die Polizisten, alle sind nicht ganz sauber , auch ihnen geht ab und an das ab, was wir „political correctness“ nennen. Das macht die Detektive jedoch symphatisch. Manchmal erscheinen sie mir etwas zu furchtlos, sie befinden sich ständig in hochgradige Lebensgefahr.
Die Geschichte ist düster, spannend, actionreich und sie ist vor allem gut erzählt.
Lehane kann mit der Sprache umgehen. Die Dialoge sind z.T. tatsächlich witzig, obwohl die ganze Geschichte eine traurige ist. Lehane hat die Portion Zynismus, die mir gefällt. Auch die Rückblenden in Kenzies traumatisierende Kindheit und die Betrachtung zu Gennaros unglückliche Ehe, sind weder langweilig noch überflüssig, sondern runden die Story ab.
Ein tolles Buch, ich kann es ohne Einschränkungen empfehlen.
Taennsche zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 05.09.2008
ein flüssiger Lesespaß, auch für "Softies" wie mich geeignet. Die vereinzelten Folterbeschreibungen musste ich allerdings überblättern, ansonsten sind Gennaro und Kenzie natürlich ein dreamteam, das Lust auf Fortsetzung(en) macht! Sehr kleiner Wermutstropfen ist nur das gängige Klischee vom guten Einzel(Zwei-)kämpfer, der/die absolut integer durch die böse weite Welt geht/gehen...
heinrich zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 29.06.2008
In wild-east USA (=Boston) herrscht das Gesetz der Straße. Patrick Kenzie und Angela Gennaro, zwei Privatdetektive, die gerne coole Typen wären, werden in einen Bandenkrieg verwickelt, als sie für einen skrupellosen Politiker brisante Unterlagen wiederfinden sollen, die auch für die Bandenführer von existenzieller Bedeutung sind. Angela und Patrick haben große Knarren und einen durchgeknallten Hilfswilligen, mit denen sie alle Probleme meistern. Die Bostoner Polizei besetzt die Statistenrollen, ihre Tätigkeit beschränkt sich weitgehend darauf, auf den Sieg der einen oder anderen Bande zu wetten.
Der Roman ist flüssig geschrieben, witzig und zynisch. Wenn man eventuelle Erwartungen über Bord wirft, er handle von moralisch einwandfreien Ermittlern, die sich dem Recht und Gesetz verbunden fühlen, wird man von Lehane bestens bedient. Nur an wenigen Stellen schreibt er etwas oberlehrerhaft, wenn er Kenzie beispielsweise über die Ursachen großstädtischer Gewalt referieren lässt.
Den Vergleich Herrn Matzers von „streng vertraulich“ mit Romanen von Chandler oder Ross MacDonald finde ich unpassend. Weder zeitlich noch örtlich gibt es größere Gemeinsamkeiten, allenfalls in der Unbestechlichkeit der Charaktere. Aber da kann man auch tausend andere Autoren heranziehen... . 80 °
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
LadyB zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 21.05.2008
Was für ein Buch! Ich habe selten eine dermaßen große Ansammlung von Leichen und gewalttätigen Ausseinandersetzungen zwischen zwei Buchrücken erlebt. Und doch ist das Ganze im Plot großartig verbunden und zu jeder Zeit nachvollziehbar. Lehane macht es sich und seinen Lesern nicht einfach: Stellung zu beziehen erfordert Mut und schönfärberische Hilfestellung ist hier nicht zu erwarten.
Ist sicher nicht das letzte Buch von diesem Autor.
Sawyer zu »Dennis Lehane: Streng vertraulich« 07.04.2008
Ich kann mich den überschwänglichen Kritiken nicht anschließen. Ein gutes Buch mit ein wenig Humor und ein bißchen Spannung. Bis zur Mitte des Buches verliert sich Lehane in Details und wendet selbst in den wenigen spannenden Szenen mehr Zeit dafür auf die Personen und Umgebung zu beschreiben, als die Handlung fortzutreiben oder zu schildern. Zugegeben sind die Charaktere liebenswert. Ich halte es aber für überflüssig bei jeder Gelegenheit daraufhinzuweisen, wie gut Angela aussieht und wer, was getrunken hat oder gerade trinkt.
Fazit: Nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

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