Epiphanias von David Hewson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1986 unter dem Titel Epiphany, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien, 1990 - 2009.

  • London: HarperCollins, 1986 unter dem Titel Epiphany. 419 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 1999. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 3-550-08277-0. 590 Seiten.
  • München: Ullstein, 2000. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 3-548-24805-5. 590 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2008. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 978-3-548-26976-4. 589 Seiten.

'Epiphanias' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Weihnachten 1975 treffen sich drei kalifornische Studenten, um in einem alten abgelegenen Haus mit LSD zu experimentieren. Einer von ihnen, Michael Quinn, begeht dabei ein furchtbares Verbrechen. Die anderen beiden, völlig entsetzt, können es nicht verhindern. Quinn muss ins Gefängnis, die beiden anderen verdrängen das Geschehene erfolgreich aus ihrem Bewußtsein. 1995 wird Quinn vorzeitig aus der Haft entlassen. Da beginnt eine junge mysteriöse Frau Nachforschungen anzustellen, und je intensiver sie das tut, um so mehr holt das Grauen der Vergangenheit die ehemaligen Studenten ein.

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sue82 zu »David Hewson: Epiphanias« 23.01.2009
Naja, wirklich vom Hocker gerissen hat das Buch Epiphanias mich nicht. Ich fand den Stil grauenhaft, die Handlung in dem einem Kapitel das Jahr 1975 und in dem nächsten dann das Jahr 1995 war doch sehr störend. Das kann wunderbar klappen, nur hier war es ein Schuss in den Ofen. Spannung baute sich dadurch jedenfalls nicht auf. Die ganze Zeit fragte ich mich, wann es zu dem furchtbaren Verbrechen im Jahre 1975 kommt, das dauerte dann aber so ungefähr 500 Seiten. Viel Blabla ohne das etwas großartig passiert. Der Autor hätte sich meiner Ansicht nach einen Gefallen getan, die Handlung bei 1975 zu lassen. Hierbei wollte er einfach zu viel. Das was 1995 passierte interessierte mich eigentlich auch gar nicht.
50° und die auch nur für das Jahr 1975
Bio-Fan zu »David Hewson: Epiphanias« 07.01.2009
Ich habe mich durch die zugegeben reisserische Covergestaltung dieser Neuauflage (in dt. erstmals 1999; Original von 1996) zum Kauf verführen lassen. Auch der geheimnisvoll klingende Titel "Epiphanias" (Epiphany) hat mich angesprochen, ohne ihn näher recherchiert zu haben.(Mit Epiphanias wird der Tag der Erscheinung des HERRN bezeichnet, auch der Dreikönigstag(6.Jan.))
Meine Einleitung scheint auf einen Verriss hinauszulaufen, dem ist aber nicht so.
"Epiphanias" ist nur ganz anders als ich erwartet habe. Das Cover suggeriert doch einen bluttriefenden Schocker oder nicht?
Hewson greift vielmehr ein allseits beliebtes Thema auf: Ein Ereignis aus der Vergangenheit beeinfusst die Gegenwart.
Die Gegenwart ist das Seattle von 1995:
Ein Tonstudiobesitzer, eine Anwältin, ein Multimillionär, dessen Frau und ? ?, deren Leben gerät völlig aus der Bahn, als ihr Jugendfreund Michael aus der Haft entlassen wird.
In ausführlichen Episoden werden die Geschehnisse aus dem Jahr 1975, die zu Michaels Verhaftung und zu den Schuldgefühlen bei den anderen geführt haben, rekapituliert - sehr schön von Hewson eingefangen die Spät-Hippie Atmosphere in der Bay Area von San Francisco.
Beide Handlungsstränge, der damalige und der heutige, bleiben offen bis zum Schluß und damit spannend. Das Ende birgt eine angenehme Überraschung für manch liebgewordenen Protagonisten.

85 Grad
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