Der tödliche Charme des Doktor Martin von

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Affaire classée, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Lyon, 1990 - 2009.
Folge 4 der Edwige-Marion-Serie.

  • Paris: Éd. France loisir, 2001 unter dem Titel Affaire classée. 326 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2002. Übersetzt von Sabine Schwenk. ISBN: 3-7466-1878-9. 422 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2006. Übersetzt von Sabine Schwenk. ISBN: 978-3-7466-2192-0. 422 Seiten.

'Der tödliche Charme des Doktor Martin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Edwige Marion ist zerbrechlich und energisch, scharfsinnig und emotional, in der Liebe vom Pech verfolgt, außerdem noch schwanger, von Léo oder Sam, und sie steckt in einer existentiellen Krise. Kommissarin aus Leidenschaft, möchte sie dennoch ihrer Adoptivtochter Nina und dem Kind, das sie erwartet, ein friedliches Zuhause bieten. Doch gerade als sie schweren Herzens beschließt, sich um einen ruhigen Verwaltungsjob in Versailles zu bewerben, hinterläßt ein Unbekannter auf ihrem Briefkasten ein Paar Kinderschuhe, versiegeltes Indiz eines fünf Jahre zurückliegenden Falls, der nie aufgeklärt wurde. Gegen den Willen ihres Vorgesetzten holt Marion die Akte wieder hervor, wühlt jede Menge Schlamm auf, stößt auf menschliche Abgründe und findet einen Täter, den sie sich schließlich wünscht, niemals überführt zu haben.

Ihre Meinung zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin«

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Sagota zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 21.05.2011
zugegeben - der beste Krimi von D. Thiery ist dieser nicht: aber über aupt nischt gut - lasse ich nicht durchgehen! War auch nach "Die Schatten der Toten", der im Vergleich zu diesem ungleich spannender und stimmiger ist, etwas vom Vorgänger "verwöhnt" - vor längerer Zeit hatte ich einen weiteren Danielle Thiery Krimi gelesen und finde die Kommissarin auf jeden Fall witzig, widersprüchlich und - vor allen Dingen menschlich! Die Autorin weiss bekanntlich, wovon sie schreibt: von einer Welt der menschlich-seelischen Abgründe, von Obdachlosen und Psychopathen, von kriminellen Machenschaften, die es in jeder Gesellschaft gibt. Hier muss sich (in einer Männerdomäne) erstmal eine weibliche Kommissarin Respekt verschaffen können! Insofern finde ich die Dialoge authentisch und die (männlichen) Mitarbeiter Lavot und Talon sind mir äußerst symphatisch: Ebenso wie die Kommissarin, auch wenn die Plots wirklich etwas stimmiger hätten sein können... Aber Sätze wie den von Lavot z.B. : "Ich habe manchmal den Eindruck, in diesem Job haben wir es nur mit Bekloppten zu tun" - finde ich sehr stimmig! Das weiß vermutlich jeder, der selbst mal bei der Kripo arbeitete (ich zum Glück nich, aber auch in meinem Job beschleicht mich manchmal das Gefühl, dass ich es vorwiegend mit Bekloppten zu tun habe ;-)
Von mir 75 Punkte - für den Vorgänger bzw. Nachfolger (Schatten der Toten - Steigerung! mind. 87 Punkte!
Bridged zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 24.10.2010
Typisch, dass es hauptsächlich Männer sind, die der Kommissarin Zickigkeit vorwerfen. Ich bin nicht der Meinung meiner Vorschreiber. Ich finde sehr gut dargestellt, was eine Frau während der ersten Wochen der Schwangerschaft empfindet, welch widersprüchliche Gedanken ihr durch den Kopf gehen, wie sie zu dem Kind steht, wie sie sich Gedanken um ihre berufliche und private Zukunft macht. Dass man sich da mal verrennen kann, gehört dazu, ebenso, dass man mal ungerecht ist. Ich fand die Geschichte sehr spannend und auch gut erzählt. Natürlich gab es sehr viele "Zufälle", am Ende wurde es mir auch ein bisschen viel. Trotzdem freue ich mich sehr mehr über Edwige Marion zu lesen.
Bridged zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 22.10.2010
Typisch, dass es hauptsächlich Männer sind, die der Kommissarin Zickigkeit vorwerfen. Ich bin nicht der Meinung meiner Vorschreiber. Ich finde sehr gut dargestellt, was eine Frau während der ersten Wochen der Schwangerschaft empfindet, welch widersprüchliche Gedanken ihr durch den Kopf gehen, wie sie zu dem Kind steht, wie sie sich Gedanken um ihre berufliche und private Zukunft macht. Dass man sich da mal verrennen kann, gehört dazu, ebenso, dass man mal ungerecht ist. Ich fand die Geschichte sehr spannend und auch gut erzählt. Natürlich gab es sehr viele "Zufälle", am Ende wurde es mir auch ein bisschen viel. Trotzdem freue ich mich sehr mehr über Edwige Marion zu lesen.
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Schrodo zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 22.07.2009
Fünf Jahre sind vergangen, seit das kleine Mädchen Lili – Rose tot in einem Brunnen gefunden wurde. Als Kommissarin Edwige Marion eines Abends auf ihrem Briefkasten ein Paar rote Kinderschuhe findet die Lili – Rose gehörten, rollt sie gegen den Willen ihres Chefs den alten Fall wieder auf. Jemand schickt ihr mit den Schuhen eine Botschaft. Zudem ist die Frau Kommissarin schwanger und weiß nicht von wem (lustig, fast wie im richtigen Leben).
Am Anfang des Buches ist sie sehr zickig und launisch, kurz ein richtig unsympathischer Kotzbrocken. Was sich im Verlauf der Geschichte allerdings ändert.
Madame Thiery hat einen interessanten Plot gebastelt. Eine nicht alltägliche Story relativ gut umgesetzt und am Ende einen Täter präsentiert den ich nicht auf der Rechnung hatte. Die nötige Spannung für einen Krimi war bis auf die letzten paar Seiten nicht vorhanden. Die Geschichte transportiert für mich eher die Veränderung der Kommissarin von der schlechtgelaunten Zicke zur warmherzigen Powerfrau. Vielleicht gehört zur Schwangerschaft ja nicht nur das Reihern, sondern auch die Zickigkeit?
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Herr Lazaro zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 27.07.2007
"Eine Kommisarin zum verlieben" wie einem der Klappentext weis machen will ist diese Edwige Marion nun ganz und gar nicht - eher das Gegenteil: Ein hysterische Zicke auf Ego-Trip. Bislang hatte ich im Programm des Aufbau-Verlages eigentlich immer ordentliche Geschichten gefunden, aber mit diesem Roman hat der Verlag voll daneben gelangt.
Ob die anderen Titel der Frau Thiéry geanuso schlecht sind? Ich werde nicht versuchen, es heraus zu finden.
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Taennsche zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 17.06.2006
Vorallem die Person der Kommissarin Marion ist äußerst unsympathisch. Nicht nur ihr unkollegiales Verhalten gegenüber Untergebenen und Vorgesetzten, sondern auch das unverantwortliche Mithineinziehen ihrer Adoptivtochter in die Aufklärung des Falles scheinen unglaubwürdig.
Zuweilen liest sich das Buch recht flüssig, wird aber immer wieder durchbrochen von "holprigen" Passagen, zudem ufert die Playstation-Geschichte unnötig aus. Trotz all dieser Kritik "musste" ich das Buch zu Ende lesen, um die Aufklärung noch serviert zu bekommen.
Alles in allem aber unterer Durchschnitt.
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c.ross zu »Danielle Thiéry: Der tödliche Charme des Doktor Martin« 20.04.2005
Wenn ich mir die Lubhudeleien hier so ansehe, bin ich echt erstaunt. Ich fand dieses
Buch - sowie die anderen aus der Serie - arg enttäuschend. Eine unangenehme, durchgeknallte Tussi im Alleingang, nicht gerade sonderlich helle im Kopf und äußerst
unkollegial - also diese Madame kann mich wirklich nicht an die Couch fesseln. Noch dazu sind die Stories verworren und langatmig und überaus unglaubwürdig. Und die betuliche Sprache reißt es auch nicht raus. Non non, das ist über aupt nischt gut!
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