Der Botschafter von Daniel Silva

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel The Marching Season, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Piper.

  • New York: Random House, 1999 unter dem Titel The Marching Season. 418 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2000. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-492-04182-5. 470 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2001. ISBN: 3-492-23434-8. 467 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2003. ISBN: 3-492-23927-7. 470 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2010. ISBN: 978-3-492-25985-9. 480 Seiten.

'Der Botschafter' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Eamonn Dillon aus Belfast stirbt als Erster. Dann erschüttern Terrorakte in Dublin und London die Öffentlichkeit. Der sensible Frieden in Nordirland ist aufs Empfindlichste gestört. Und in Portadown bereitet Kyle Blake schon seinen nächsten Coup vor, er will den amerikanischen Botschafter in London töten. Doch damit begeht Blake einen entscheidenden Fehler. Denn hinter dem Botschafter steht Michael Osbourne, Top-CIA-Agent, ein gnadenloser Kämpfer für den Frieden. 

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Pela zu »Daniel Silva: Der Botschafter« 24.09.2010
Das Problem bei diesem Buch: Man kann fast nichts darüber schreiben, ohne das Ende des Romans "Der Maler" zu verraten, denn es handelt sich um die Fortsetzung.

Ergo sollte es auch nicht separat gelesen werden, vieles ist dann nicht schlüssig. Andererseits wird auch vieles nochmals erklärt, was dann in einige hochlangweilige Passagen mündet.

Alles in allem bleibt Silva mit "Der Botschafter" weit hinter seinen Fähigkeiten zurück. Dennoch, es ist ein solider Thriller, wenn auch mit etwas unglaubwürdigen Aspekten. Der Nordirland-Konflikt wird nur in Ansätzen richtig und verständlich dargestellt. Das verwundert auch nicht, denn Silvas Fachgebiet ist ja eher der Nahe Osten. Und ob das Treffen zweier Hauptkontrahenten, die sich jahrelang bekämpft haben, und nun ein Zweckbündnis schließen, so gewaltfrei ablaufen würde.ich will es eher nicht glauben! Außerdem hat die Szene viel aus Wolfgang Petersen's Film "In the line of Fire": Töte ich den Attentäter und riskiere meinen eigenen Tod oder hänge ich so am Leben, dass ich die Chance vergebe?

Fazit: Ein gutes Buch, aber kein heißer Tipp.
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