Wenn alte Damen schießen von Daniel Pennac

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1987 unter dem Titel La fée carabine, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Paris, 1970 - 1989.
Folge 2 der Benjamin-Mallaussène-Serie.

  • Paris: Gallimard, 1987 unter dem Titel La fée carabine. 309 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1990. Übersetzt von Wolfgang Rentz. ISBN: 3-499-42921-7. 245 Seiten.
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2002. Übersetzt von Eveline Passet. ISBN: 3-462-03157-0. 316 Seiten.

'Wenn alte Damen schießen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Vier Morde an alten Frauen innerhalb eines Monats. Außerdem erwischt´s noch einen Polizisten. Belleville ist in Aufruhr. Die Polizei untersucht fieberhaft, denn es geht um Drogenkriminalität, um Korruption und Verbrechen auf höchster Ebene. Eine der vielen verdächtigen Spuren führt zu den Malaussènes, wo einige alte Männer als »Großväter« Familienanschluss gefunden haben. Benjamin Malaussène allerdings, der geborene Sündenbock, wird von der Polizei aufs Korn genommen, und Julie, seine große Liebe, gerät bei ihrer jounalistischen Arbeit in tödliche Gefahr. Bis alles aufgeklärt ist und die Täter überführt sind, hat Benjamins Schwester Thérèse viel Wahres aus dem Kaffeesatz gelesen, wird wieder ein Kind geboren, verliebt sich ein Polizist. Und dann bekommen die Malaussèneschen Kinder von einem der Großväter eine Geschichte erzählt, einen Krimi, originell, spannend, böse, witzig – echter Pennac. Pennacs Malaussène-Romane sind in Frankreich Bestseller, und in Deutschland sind sie längst Kult.

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tedesca zu »Daniel Pennac: Wenn alte Damen schießen« 31.07.2012
Diese Serie - es handelt sich hier um den zweiten Teil - lebt definitiv von der flapsigen Erzählweise, die einen immer wieder zum Kichern bringt. Und natürlich von der skurrilen Ansammlung von Charakteren, allen voran Benjamin, der im Grunde noch der Normalste von allen ist. Jede Menge jüngere Geschwister, eine permanent schwangere Mutter, keine Väter, dafür jede Menge adoptierte Großväter ergeben eine chaotische Mischung, die immer wieder für Aufsehen sorgt.
Und natürlich gerät Benjamin wieder mitten in eine Mordserie, soll auch hier zum Sündenbock werden, und kann nur mit List und Glück den Kopf aus der Schlinge ziehen.
Amüsant und unterhaltsam ist dieses Buch, durchaus auch spannend und in Momenten immer wieder berührend. Eine grandiose Mischung, nicht ZU schräg, sondern gerade im richtigen Ausmaß "anders" - gut, dass die Serie so viele Teile hat!
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