Mord in Rodby von Dan Turell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1981 unter dem Titel Mord i Rodby, deutsche Ausgabe erstmals 1996 bei Pettersson.
Ort & Zeit der Handlung: Dänemark / Rodby, 1970 - 1989.

  • Kopenhagen: Borgen, 1981 unter dem Titel Mord i Rodby. 228 Seiten.
  • Münster: Pettersson, 1996. Übersetzt von Christel Hildebrandt. ISBN: 3930704021. 239 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009. Übersetzt von Christel Hildebrandt. ISBN: 978-3-404-15951-2. 254 Seiten.

'Mord in Rodby' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit einem spektakulären Artikel über eine Mordserie, bei deren Aufklärung er selbst maßgeblich mitwirkte, steht Turells gewiefter Kriminalreporter in hohem Ansehen bei seinem Chef – was ihm einen neuen Job in einem Mordfall beschert. Im einzigen Bordell der Provinzstadt Rodby wurde eine der Prostituierten brutal niedergestochen und der geistig zurückgebliebene Preben Sorensen als Täter festgenommen. Doch sowohl der Journalist als auch die attraktive Rechtsanwältin Gitte Bristol glauben nicht an die Schuld des Jungen. Gemeinsam mit Inspektor Ehlers von der Kopenhagener Kripo, der Gerüchten über Drogenhandel in der kleinen Stadt nachgehen soll, versuchen sie, den wahren Schuldigen zu finden und müssen dabei tief in ein Milieu eintauchen, über dessen Korruptheit auch die Reden eines honorogen Bürgermeisters und die Plastikgirlandenromantik eines Hafennestes nicht hinwegtäuschen können.

Ihre Meinung zu »Dan Turell: Mord in Rodby«

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Mary Schneider zu »Dan Turell: Mord in Rodby« 11.07.2006
Ich muss etwas vorausschicken: Um die Bücher von Dan Turèll um seinen namenlosen Journalisten zu verstehen, muss man vor allen Dingen die Dänen verstehen lernen. Ein Lieblingssatz ist z.B.: Irgendwie wird es schon weitergehen/klappen.

Und genau darum geht es dem Journalisten. Da er "irgendwie" immer wieder in Mordserien verwickelt wird, fühlt er sich auch verpflichtet, dem nachzugehen. Als er auf dem Flug in dieses Provinznest auch noch seine Angebete trifft, kann er sie auch kennen lernen. Einig werden sie sich schnell, denn der Mord an der Prostituierten sieht nicht nach der Tat des geistig zurückgebliebenen Preben Sørensen aus. Hier passt es der Obrigkeit scheinbar nur, wenn sie den Täter schnell fangen.
Mystisch erscheint dem Journalisten ebenfalls, dass er genau in diesem Provinznest auch noch seinen Freund und Polizeiinspektor Ehlers trifft, der hier wegen Rauschgift ermitteln soll.

Ich fand das Buch spannend bis zur letzten Seite ...
RolfWamers zu »Dan Turell: Mord in Rodby« 28.03.2005
Ein unoriginelles mittelmäßiges Buch, nach dessen Lektüre man sich fragt, warum der Autor auf der Krimi-couch gelandet ist. Weil Bastei derzeit die anderen Bände der Serie veröffentlicht? Oder weil Krimis aus dem Norden "in" sind?
Jedenfalls (kurz gefasst): Muss nicht sein.
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