Ich heiratete einen Toten von Cornell Woolrich

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1948 unter dem Titel I Married a Dead Man, deutsche Ausgabe erstmals 1952 bei Nest.

  • Philadelphia: Lippincott, 1948 unter dem Titel I Married a Dead Man. 277 Seiten.
  • Nürnberg: Nest, 1952. Übersetzt von Gottfried Beutel. 277 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Ullstein, 1960. Übersetzt von Gottfried Beutel. 191 Seiten.
  • München: Heyne, 1968. Übersetzt von Gottfried Beutel. 159 Seiten.
  • München: Goldmann, 1972. Übersetzt von William Irish. ISBN: 3-442-04228-3. 150 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1989. Übersetzt von Matthias Müller. ISBN: 3-257-21742-0. 253 Seiten.

'Ich heiratete einen Toten' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Geschichte einer jungen, von ihrem Mann verlassenen Frau, die nach einem Eisenbahnunglück den Platz einer Toten einnimmt, zuerst ohne eigenes Zutun, dann immer bewußter, und die gerade durch diesen 'Rollentausch’ für sich und ihr Kind neues Glück findet. Als sie die ersten Drohbriefe erhält und man sie zu erpressen versucht, ist sie entschlossen, ihr Glück zu verteidigen.

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flubow zu »Cornell Woolrich: Ich heiratete einen Toten« 01.04.2012
‚Ich heiratete einen Toten‘ ist die Geschichte der jungen Helen, einer einsamen, mittellosen Frau, die sich in New York in einen Dreckskerl verliebt und von ihm geschwängert wird, worauf er sie auf die Strasse stellt. In ihrer Verzweiflung steigt sie in den Zug nach San Francisco, wo sie herkommt, und trifft dort auf ein nettes, frisch verheiratetes Paar – Patrice, auch sie hochschwanger, und Hugh. Die beiden befinden sich auf der Reise zu seinen Eltern, die ihre Schwiegertochter noch nie gesehen haben. Doch dann verunglückt der Zug, Patrice und Hugh sterben, und die schwer verletzte Helen, die durch einen Zufall Patrices Ehering am Finger trägt, bringt ihr Baby zu Welt. Hughs wohlhabende Eltern halten Helen für Patrice, freuen sich über ihren Enkel und nehmen die beiden bei sich auf. Nach heftigen Gewissenskämpfen beschliesst Helen, die Wahrheit zu verschweigen, um nicht wieder in der Gosse zu landen. Sie verliebt sich in Hughs Bruder Bill – doch dann erscheint ihr nichtsnutziger Ex-Lover (der Vater ihres Kindes) auf der Bildfläche.
Anja S. zu »Cornell Woolrich: Ich heiratete einen Toten« 10.01.2005
Das hier ist mehr ein Psychokrimi und vielleicht nicht mehr ganz zeitgemaess.
Die hochschwangere Conny wird von ihrem Gangster-Freund sitzengelassen, ausserdem raet er ihr, in ihre Heimatstadt zurueckzu kehren, da er sie sonst umbringen wuerde. Im Zug lernt sie ein frischverheiratetes Paar kennen, die Frau ebenfalls hochschwanger, die auf dem Weg zu seinen schwerreichen Eltern sind, die die junge Ehefrau Patrice noch nie gesehen haben, da im Ausland geheiratet wurde. Aus Spass gibt Patrice Conny ihren Ehering zum Anprobieren. Just in diesem Augenblick entgleist der Zug, nur Conny ueberlebt und wird aufgrund des Eherings fuer Patrice gehalten. Sie nimmt bei den schwerreichen Eltern Patrice's Platz ein. Ihre Tarnung droht aufzufliegen als ihr Exfreund sie zu erpressen anfaengt...
sehr spannend, aber mit etwas unbefriedigendem Ende.
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