Der schwarze Vorhang von Cornell Woolrich

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1941 unter dem Titel The Black Curtain, deutsche Ausgabe erstmals 1971 bei Heyne.

  • New York: Simon & Schuster, 1941 unter dem Titel The Black Curtain. 305 Seiten.
  • München: Heyne, 1971. Übersetzt von Christiane Nogly. 124 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 1988. Übersetzt von Signe Rüttgers. ISBN: 3-257-21625-4. 182 Seiten.

'Der schwarze Vorhang' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nach einem Identitätsverlust durchlebt ein Mann einen Alptraum aus Angst, Schrecken und Verfolgung. Ein Mord ist passiert – und ein schwarzer Vorhang hat sich über eine klaffende Gedächtnislücke gelegt …

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Christoph Rommel zu »Cornell Woolrich: Der schwarze Vorhang« 12.02.2011
Sehr bedauerlich fand ich, dass Woolrich auf die Frage, wie der Mann sein Gedächtnis verlor, gar nicht einging. Das ist eben irgendwie geschehen, keiner scheint´s zu wissen. Na gut. Etwas seltsam, aber auch absehbar, war das Opfer der Frau, die der Mann in der Phase seines "zweiten" Lebens kennenlernte und die ihm dann selbstlos zum Beweis seiner Schuldlosigkeit verhalf. Die Gute musste wohl sterben, weil der Mann schon verheiratet war und sich eine andere Lösung in den moralinsauren USA auch für den schwulen Cornell Wollrich verboten haben dürfte.
Andreas Wiebusch zu »Cornell Woolrich: Der schwarze Vorhang« 30.08.2006
Wir lernen den Helden der Geschichte unter einem Haufen Schutt kennen und durchleiden mit ihm das Wiederfinden seiner Identität. Das Buch ist gut bis zur Hälfte wirklich packend und die Beschreibung des Settings gibt uns das Gefühl dabei zu sein. Wie so oft bei Woolrich ist leider das Ende nicht wirklich gelungen. Es wirkt doch recht effekthaschend. Leider finden unseren Helden am Ende doch nicht wieder. Schade.
Anja S. zu »Cornell Woolrich: Der schwarze Vorhang« 09.01.2005
Die grundliegende Idee dieses Krimis: ein Mann kehrt nach einem Unfall nach Hause zurueck, um von seiner verbluefften Frau zu erfahren, dass er seit 2 Jahren verschwunden war und merkt dann, dass er eine tiefe Amnesie fuer diesen Zeitraum hat, ist klasse. Ebenso der Anfang bzw. die erste Haelfte dieses Krimis. Leider faellt die zweite Haelfte deutlich ab und es kommt zu einem zu konstruierten Finale.
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