Die Springflut von Cilla und Rolf Börjlind

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Springfloden, deutsche Ausgabe erstmals 2013 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 2010 - heute.
Folge 1 der Olivia-Rönning-Serie.

  • Stockholm: Norstedt, 2012 unter dem Titel Springfloden. 592 Seiten.
  • München: btb, 2013. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 978-3-442-75393-2. 592 Seiten.
  • München: btb, 2015. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 978-3-442-74820-4. 592 Seiten.

'Die Springflut' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Eine laue Sommernacht im Jahre 1987. Es ist Vollmond im schwedischen Nordkoster. In der Nacht wird es eine Springflut geben – und einen brutalen Mord. Das Opfer: eine junge, hochschwangere Frau. Ihre Identität: unbekannt. Tom Stilton, der ermittelnde Polizeibeamte, zerbricht an diesem Fall. Er kann weder Motiv noch aussagekräftige Spuren finden. Die Tat bleibt ungesühnt …

23 Jahre später: Eine Serie von feigen Angriffen auf Obdachlose erschüttert die Hauptstadt Stockholm. Die Ermittlungen verlaufen schleppend. Olivia Rönning, angehende Polizistin im zweiten Jahr ihrer Ausbildung, beobachtet das Geschehen aus der Distanz. Sie ist mit anderen Dingen beschäftigt. Sie soll einen »Cold Case« knacken – den Tod einer jungen Frau an einem Strand vor vielen Jahren klären. Ihr ist klar: Sie muss Tom Stilton finden. Doch der ist wie vom Erdboden verschluckt …

Ihre Meinung zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut«

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Sarajlic zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 14.03.2017
Sorry, ich fand's miserabel. Anfangs scheint es drölfzigtausend Personen zu geben, die in Fitzelchen einer Handlung kein stimmiges Bild aufbauen. Das legt sich zwar glücklicherweise, wird dann aber abgelöst durch ein unerträgliches Gefühl, dass die Autoren einen für dumm verkaufen wollen.

Einmal kaufe ich den Börjlinds ja den Kniff, dass Person X eigentlich auch bzw. früher mal Person Y ist/war, ja ab. Einmal kaufe ich ihnen auch ab, dass sich in Stockholm, an der Ostsee ebenso wie am anderen Ende der Welt zufällig nach einem Vierteljahrhundert Menschen über den Weg laufen, was einen Prozess in Gang setzt. – Aber das passiert in diesem Buch ständig! J. ist auch T. Herr N. war früher Herr W. Die Mutter von O. ist nicht... - ach, lassen wir das. Zudem handeln etliche Personen schlicht unglaubwürdig: Wenn Ihnen gerade der König die Hand schüttelt und ihr Handy klingelt mit einem anonymen Anruf, was machen Sie? Klar, Sie lassen den König stehen und schauen mal, wer gerade was von Ihnen wollen könnte. Mmmh, gaaanz bestimmt!

Zugegeben: Ab Seite 100 liest sich der Roman wie Butter, die Auslösung am Ende ist ein kleines bisschen überraschend. Aber Band 2 wird seinen Weg auf meinen SUB nicht finden; ich mag Autoren lieber, die mich ernst nehmen.
Edith Sprunck zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 20.09.2016
Schon länger nicht mehr habe ich einen solch großartigen Krimi gelesen. Sehr gut strukturierter Handlungsaufbau und -ablauf, sprachlich klar und präzise. Es gibt zwei Handlungsstränge, die Zug um Zug ineinander verflochten werden. Auf der einen Seite spielen die "Großkotzerten" eine gewichtige Rolle. Auf widerliche Art beuten diese "Großen" oder "Größen" der Gesellschaft die Kleinen aus und nehmen sich, was sie nur kriegen können, egal, wer auf der Strecke bleibt. Auf der andern Seite steht die Welt der Obdachlosen mit all ihrer Erbärmlichkeit und menschlichen Größe zugleich. Diese Menschen leben von der Hand in den Mund. Aber sie spenden sich gegenseitig Hilfe, Verständnis und menschliche Wärme. Jeder von ihnen darf seine ganz individuelle Art ausleben, ohne deshalb an Achtung zu verlieren. Man kommt nicht umhin, sich immer wieder die alte Frage zu stellen, auf welcher Seite die sog. A-sozialen leben.
Neben einer durchgehend spannenden Kriminalhandlung werden Charaktere und die Entwicklung menschlicher Schicksale feinsinnig herausgearbeitet und exzellent dargestellt. Vom Feinsten!
Margot zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 04.05.2016
Ich fand das Buch sehr spannend. Am Anfang etwas verwirrend wegen der vielen Biographien und Handlungsstränge aber wenn man sich eingelesen hatte würde es interessant. Gestört haben mich allerdings die "Zufälle". Die Welt kann zwar manchmal klein sein ist aber kein Dorf und da haben die Autoren sich etwas zu einfach gemacht. Auch zum Schluss wurde etwas zu dick aufgetragen. Aber trotzdem lesenswert.
Anne zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 28.03.2016
Ich habe viele schwedische, norwegische,dänische...Krimis gelesen und war ein wenig enttäuscht und finde es schwer herauszufinden warum eigentlich. Irgendwie war es die Darstellung und der Versuch, so eine Art etwas mystischen Insel-Theorin-Krimi mit einem Nesbö-Buch zu verquicken oder so ähnlich kam es mir jedenfalls vor. Der Stil war einfach nicht durchgängig, der Plot nicht gut genug verquickt. Meiner Meinung nach. Auch einfach zu viele zufällige Zufälle., Hintergründe nur angerissen, die Figuren zu oberflächlich erschlossen, da wäre mehr möglich gewesen.
Frank Buschmann zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 11.11.2015
Ehrlich gesagt gefallen mir ihre TV-Drehbücher bisher besser. Dieser extrem lange Roman wirkt so, als als hätten die beiden alle möglichen Ideen und Motive in eine einzige Story zu quetschen versucht, und das ist dem Roman nicht so gut bekommen. Ich finde ihn nicht besonders spannend, auch wegen der ewig hin- und herspringenden Erzählung. Bis jetzt reichen die beiden als Buchautoren noch lange nicht an die besten aus dem Norden heran!
feuerwehr57 zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 20.05.2015
Gut, dass ich Urlaub hatte, somit konnte ich "Die Springflut" an einem Stück lesen.Sehr stark geschrieben von Cilla und Rolf Börjlind und fesselnd, so dass man nicht aufhören konnte. Der Schluß war ebenfalls ein "Knaller". Ich freue mich schon auf den Nachfolger, der mich hoffentlich ebenso mitreißt.
Krimi-Mietze zu »Cilla und Rolf Börjlind: Die Springflut« 23.04.2015
"Die Springflut" ist ungemein fesselnd.
Man merkt es dem Buch an, daß die Autoren bereits Erfahrung damit haben, die Spannung hochzuhalten.
Die ermittelnden Personen werden sehr interessant eingeführt und ihnen bleiben viele Entwicklungsmöglichkeiten offen, so daß man sich bereits auf das nächste Buch freut.

Eine Krimi-Empfehlung zum "Tag des Buches"
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