Der Verräter vom Schlangental von Christopher West

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 unter dem Titel Death on Black Dragon river, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: China, 1990 - 2009.
Folge 2 der Kommissar-Wang-Serie.

  • London: HarperCollins, 1995 unter dem Titel Death on Black Dragon river. 205 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2003. Übersetzt von Frank Wolf. ISBN: 3-7466-1885-1. 224 Seiten.

'Der Verräter vom Schlangental' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Kommissar Wang kommt in sein Heimatdorf, wo ein Staudamm gebaut werden soll. Der Parteisekretär ist begeistert von dem Projekt, doch im Dorf hat sich eine geheime Protestgruppe gegründet. Eines Morgens findet man den Parteisekretär erschlagen in seinem neuen Haus. Hat er in der Nacht Kunstdiebe überrascht, stecken die Umweltschützer hinter der Tat oder liegen ihre Ursachen tief in der düsteren Zeit der Kulturrevolution?

Das meinen andere:

»Die ambivalente Moral des modernen Chinas wird auf intelligente Weise entlarvt, aber nicht auf Kosten einer erstklassigen Kriminalgeschichte.« (The Times)

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murki zu »Christopher West: Der Verräter vom Schlangental« 01.11.2014
Wer die Shanghai - Krimis von Qiu Xiaolong gelesen hat, kann den Krimis von Christopher West leider nichts mehr abgewinnen. Sie kommen mir oberflächlich vor, kein Eintauchen in das wirkliche Leben in China.
Qiu Xiaolong, 1953 in Shanghai geboren, arbeitet als Übersetzter, Lyriker und Kritiker. 1988 reiste er in die USA und kehrte nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens nicht nach China zurück. Seit 1994 lehrt er an de Washington University St. Louis chinesische Literatur und Sprache.
tedesca zu »Christopher West: Der Verräter vom Schlangental« 02.02.2011
Eine feine Fortsetzung zu "Zuviel himmlischer Frieden" ist dieser 2. Teil der Reihe, die mir immer besser gefällt. Wang ist mittlerweile mit der junge Rosina verheiratet und hat deutlich mehr Freude am Leben als noch im letzten Buch. Somit leistet er sich auch den Luxus eines Urlaubs, der allerdings letztendlich nur in Arbeit ausartet und auch für Rosina viele Herausforderungen birgt. Gemeinsam gelingt es den beiden, ein umweltfeindliches Bauprojekt zu stoppen, familiäre Bande neu zu knüpfen, ein Verbrechen aufzuklären, ein Rätsel der Vergangenheit zu lösen und 2 sehr einsame Menschen zueinander zu führen.

Auch diesmal finde ich die Figur des Kommissars besonders gut getroffen, der als Polizist ja einerseits dem System nahe steht und es grundsätzlich auch unterstützt, der aber trotzdem sein Hirn nicht ausschaltet und sein Herz sprechen lässt. Und genau darin bestärkt ihn seine Ehefrau, die der Partei weitaus skeptischer gegenübersteht, als sie es als Krankenschwester in einem staatlichen Krankenhaus eigentlich dürfte.

Gut geschrieben, durchaus spannend, ab und zu auch zum Schmunzeln - ein feines Leseerlebnis für alle, die sich für China und seine Menschen interessieren.
Katia zu »Christopher West: Der Verräter vom Schlangental« 11.09.2005
"Der Verraeter vom Schlangental" ist ein sehr guter Kriminalroman. Komissar Wang aus Peking macht eine Reise mit seiner Frau in sein Heimatdorf Nanping, wo er aufgewachsen ist. Dort hat sich vieles veraendert. Im Dorf soll ein Staudamm gebaut werden, was die Felder vieler Menschen wegnehmen wird. Ein Geheimprotestgruppe hat sich gegruendet, an der Wangs Bruder teilnimmt. Eines Morgens findet man den Parteisekretaer Wu erschlagen in seiner Luxusvilla. Yuerst denkt man, es sei ein Einbruch. Wang ist aber sicher, dass jemand mit Absicht den Sekretaer ermordet hat. Yusammen mit Rosina macht er sich auf die Suche nach dem Moerder.
Ich sollte ein deutsches Buch in den Sommerferien lesen und habe mich fuer "Der Veraeter vom Schlangental" entschieden.

Katia aus Bulgarien
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