Lüge eines Lebens von Christian v. Ditfurth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 bei Kiepenheuer & Witsch.
Folge 4 der Josef-Maria-Stachelmann-Serie.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2007. ISBN: 978-3-462-03933-7. 380 Seiten.
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2008. ISBN: 978-3-462-04023-4. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2008. Gesprochen von Frank Engelhardt. gekürzt. ISBN: 3868044884. 6 CDs.

'Lüge eines Lebens' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Alles ist gut. Endlich. Josef Maria Stachelmann hat seine Habilitation glänzend bestanden. Nun fehlt ihm nur noch die Berufung auf einen Lehrstuhl. Aber sein Chef, Professor Bohming, hatte ja versprochen, ihm zu helfen. Sogar Stachelmanns Beziehung mit Anne läuft störungsfrei. Besser könnte es wirklich nicht sein. Doch dann fallen Schüsse an der Hamburger Universität, Schüsse auf Stachelmann. Der Historiker bleibt unverletzt und begreift allmählich, dass der Schütze ihn mit Absicht verfehlt hat. Die Polizei findet heraus, dass der Anschlag mit einem Militärgewehr verübt wurde, mehr Spuren entdeckt sie nicht. Als dann noch eine Rufmordkampagne im Internet gegen ihn beginnt, verliert sich Stachelmann in einem Labyrinth der Angst. Er versteht nur, dass es um seine Arbeit über das KZ Buchenwald geht. Irgendetwas darin stört irgendjemanden. So sehr offenbar, dass er deswegen schießt und mordet. Das Opfer ist eine Studentin. Musste sie sterben, weil sie das Rätsel um den mysteriösen Schützen gelöst hatte? Stachelmann bleibt keine Wahl. Er entschließt sich, den Täter zu suchen, und deckt eine Lebenslüge auf. Aber erst als er sich auf seine Fachkenntnisse besinnt, beginnt er zu ahnen, dass er das Verbrechen nur in Buchenwald aufklären kann, einem Konzentrationslager, dessen Geschichte längst nicht abgeschlossen ist.

Ihre Meinung zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens«

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lesenchris zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 29.07.2011
Erneut ein politischer Krimi um Hern Dr. Joseph Stachelmann, der durch geschichtsträchtiges Hintergrundwissen auch mir als mäßig Informierte Kenntnisse über das 3. Reich und Konzentrationslagern vermittelt. Insgesamt eine spannende Idee, die, wie in den Buchvorgängern mit einem außergewöhnlichen, nicht vorhersehbarem Ende aufwartet.
Schrodo zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 06.03.2009
Buch Nummer vier über die Fälle des Historikers Josef Stachelmann. Diesmal befindet sich der von Rheuma geplagte Held in Lebensgefahr, da ein Mordanschlag auf ihn verübt wurde…glücklicherweise erfolglos. Das Ganze dreht sich mal wieder um die Zeit der Nazi – Herrschaft, einige Antifaschisten und natürlich um den „entscheidungsfreudigen“ Josef Stachelmann. Der auch dieses mal wieder, wie immer, heftig geplagt von Selbstzweifeln am Ende den Fall löst. Ob er seinen Historiker Job an den berühmten Nagel hängt und „irgendwas“ anderes macht werden wir wohl erst im nächsten Buch erfahren.
Die Story insgesamt ist durchaus interessant. Der Plot ist echt toll und der Start ins Buch gelingt sehr gut. Aber dann lässt es doch sehr an Spannung und Handlung nach. Unnötige (oder nötige) Längen und zu viele Absätze über Stachelmanns Lebenskrise (in dieser Menge gehört das für mich einfach nicht in einem Krimi).
Für mich das schwächste der vier Stachelmann Krimis.
Krimi-Karl zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 25.10.2008
Amüsant geschrieben, fast bis zum Schluß spannend, der Charakter Stachelmann macht einfach Spaß!

Allerdings stimme ich Engelmicha zu, dass das gezeichnete Bild der linken, antifaschistischen Szene eher stumpf-plakativ ist. Wenngleich der Plott viel Spannung trägt, ist die abschließende Auflösung auf den letzte Seiten überkonstruiert und unbefriedigend (vgl. Helmut und Anja oben). Schade, das Buch hätte mehr Differenzierheit und eine würdige Auflösung verdient.
engelmicha zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 14.04.2008
Heutzutage Antifaschisten sind ständig besoffen oder sonst irgendwie zugedröhnt, wenn sie nicht gerade ins Bordell gehen. Davon abgesehen haben sie natürlich keinen Plan, weder vom Faschismus, noch vom Antifaschismus. Deshalb haben sie Glück, dass sie Professor Stachelmann haben, der ihnen in Sachen Faschismus und Antifaschismus zeigt wo es lang geht. Und sei es durch Ablassen plakativer Sprüche. Stachelmann, der Held der an den Haaren herbeigezogenen Story, kaut wie schon gewohnt auf seinen Selbstzweifeln rum. Da wundert es eine schon, dass er auch noch Kriminalfälle löst, die allerdings so hanebüchen sind, dass es darauf auch nicht mehr ankommt.
Helmut Wilke zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 06.04.2008
Da kann ich nur zustimmen. Dass Stachelmann auch nach drei Romanen noch keine Ahnung von der Familie (mit Sohn) seines Ordinarius und Duzfreundes hat, ist sehr unwahrscheinlich. Da muss erst seine Anne im Internet recherchieren, um Namen zu erfahren. Wars dass jetzt mit Stachelmann oder wird er Privatdetektiv?
Anja Schade zu »Christian v. Ditfurth: Lüge eines Lebens« 10.03.2008
Auch der 4. Band um Jossi Stachelmann ist gut gelungen, wobei ich 93 Grad etwas übertrieben finde. Wie immer eine originelle Grundidee, nur die Auflösung ist etwas an den Haaren herbei gezogen. Und an einer Stelle hat der Autor nicht richtig recherchiert.
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