Die Akademie von Christian v. Ditfurth

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Kiepenheuer & Witsch.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, Leipzig, 1990 - 2009.
Folge 6 der Josef-Maria-Stachelmann-Serie.

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2011. ISBN: 978-3-462-04296-2. 400 Seiten.

'Die Akademie' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Einer unsichtbaren politischen Macht auf der Spur. Er recherchiere über eine gigantische Verschwörung. Mehr wollte der Leipziger Historiker Heinz Rehmer seinem Ex-Kollegen Stachelmann beim Abendessen nicht erzählen. Am nächsten Morgen liegt seine Leiche im Berliner Bundesarchiv. Stachelmann lässt Rehmers Andeutung keine Ruhe: Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Akribisch prüft Stachelmann zusammen mit seinem Helfer Georgie die Akten, die Rehmer bestellt hatte. Doch die Mühe ist umsonst. Als Stachelmann schon aufgeben will, bedroht ihn ein Unbekannter mit einer Pistole. Dann verschwindet Georgie spurlos. Und die Polizei stößt in Leipzig auf einen Institutschef, der Rehmer so bald wie möglich loswerden wollte. Ein Verwirrspiel, in dem nichts zusammenpasst. Am Ende bleibt Stachelmann nur eine Chance: Rehmers Mörder zu finden, bevor er selbst dessen nächstes Opfer wird.

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Herr Lazaro zu »Christian v. Ditfurth: Die Akademie« 12.03.2011
In der Reihe der Stachelmann-Krimis hat mich "Die Akademie" am wenigsten überzeugt. Für meinen Geschmack bleiben zu viele Fäden des durchaus komplexen Plots am Ende unverknüpft, so das man sich fragt, wozu der Autor den teilweise nicht unerheblichen Aufwand betrieben hat, diese oder jene Nebenhandlung zu konstruieren. Als Beispiele seien hier die Figuren bzw.Handlungslinien um den Verfassungsschutzmannes Fronticek genannt, dessen Funktion bis auf die eine Anweisung an Kriminalrat Bartels ansonsten völlig unklar und auch was die Abfolge der Handlung angeht, komplett überflüssig ist. Ähnliches gilt für die Figur der Aurelia, die der Autor mit einen geradezu enormen Aufwand konstruiert, nur damit sie am Ende... (ich will nichts verraten).
Wer nun eigentlich Rehmer umgebracht hat, das Amt oder die Akademie, wer der mysteriöse Pistolenmann ist, der immerhin gleich zwei Mal in Erscheinung tritt, wer Georgie entführt hat und wer wiederum anschließend auf die Entführer geschossen und sie beiseite geschafft hat, all das bleibt am Ende offen. Für meinen Geschmack macht es sich der Autor hier etwas zu einfach.Das gleiche gilt auch für die eigentlichen Recherchen. Auch hier alles etwas sehr simpel, Stachelmann und Georgie finden praktisch in jedem ersten Aktenstapel, en sie sich vornehmen, einen Hinweis. Wie gesagt, das alles erscheint so simpel, dass wahrscheinlich nur deshalb die vielen unaufgelösten Nebenhandlungen (noch ein Beispiele gefällig? Wer war denn der Fotograf, der Walzer und Anette Stein küssend ablichtete und diese Bilder dann der Ehefrau Walzers zuspielte? Man weiss so wenig...) notwendig waren, um wenigstens etwas Spannung zu erzeugen.
Dass Stachelmanns ständige Introspektive so langsam (es ist immerhin der sechste Roman der Serie) nervt, braucht wohl nicht gesagt zu werden.
Am Ende kann man dem Autor eigentlich nur raten, die Figur Stachelmann aufzugeben und nicht noch weiter auszuschlachten.Sie gibt nichts mehr her.
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