Mädchenauge von Christian David

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Deuticke.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.

  • Wien: Deuticke, 2013. ISBN: 978-3-552-06208-5. 464 Seiten.

'Mädchenauge' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Mitten in der Innenstadt von Wien wird eine junge Frau vor ihrer Haustür überfallen und grausam ermordet. Und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Jeden zweiten Samstag schlägt der Täter auf dieselbe brutale Art zu, verwertbare Hinweise hinterlässt er keine. Wie sollen Major Belonoz, der grantige Chef der Mordkommission, und sein Team diesen wahnsinnigen Serienmörder finden? Belonoz ist wenig erfreut, als man ihm in dieser schwierigen Situation ausgerechnet die unerfahrene Staatsanwältin Lily Horn zur Seite stellt. Doch nicht nur er unterschätzt die toughe junge Frau gewaltig.

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Evelyne Wechsler zu »Christian David: Mädchenauge« 04.04.2015
Ein noch unbekannter Schriftsteller hat mit -Mädchenauge- einen sehr guten Erstroman geschrieben. Das Verbinden von Politik, Intrigen, Staatsanwaltschaft, Polizei und Ermittlungen zu furchtbaren Morden wird spannend bis zur letzten Seite aufrecht gehalten.Das Buch ist für jeden Thriller-Fan sehr zu empfehlen.Und der Schriftsteller hat nun noch einen zweiten (endlich) Roman geschrieben. Damit wird eine Reihe um den Chefermittler und die Staatsanwältin forgesetzt und hoffentlich dann noch weiter.Und dann das zweite Buch -Sonnenbraut- sich schnappen und wieder auf fesselnde Vorgängen gespannt sein.
Spätleseratte zu »Christian David: Mädchenauge« 28.05.2013
"Mädchenauge" ist ein sehr guter Krimi, der wirklich süchtig macht. Aber der Klappentext ist total dumm, er führt in die Irre. Man glaubt, es handelt sich hier um irgendeinen Serienmörderkram, nur halt in Wien spielend. Tatsächlich ist "Mädchenauge" eine Mischung unterschiedlicher Genres, vom klassischen Krimi über den Psychothriller bis zum Politthriller. Dass es viele Figuren gibt, die für die Handlung wichtig sind, hat mich nicht gestört, im Gegenteil, gerade das hat mir gefallen. Sehr cool sind die Ermittlerfiguren Lily Horn und Major Belonoz. Diese Kombination aus (junger) Staatsanwältin und (altem) Kriminalpolizisten habe ich so noch nirgends gesehen, aber auch der Salzburger Polizist Descho ist großartig. Der Plot ist äußerst spannend, "Mädchenauge" ist ein Pageturner. Herr David soll gefälligst schnell schreiben und uns eine Fortsetzung bescheren.
Barbara Meyer zu »Christian David: Mädchenauge« 19.05.2013
"Mädchenauge" hat mich völlig überrascht. Ein toller Krimi! Er ist ziemlich anders als das, was ich sonst an Krimis aus dem deutschsprachigen Raum kenne. Am ehesten ähnelt er den Skandinavien-Krimis, aber auch Krimis aus dem englischsprachigen Raum. Noch mehr habe ich an TV-Filme und Serien denken müssen, zum Beispiel an "Die Brücke" oder "Kommissarin Lund". Dazu passt auch, dass man es in "Mädchenauge" mit ziemlich vielen Personen zu tun hat, die neben dem Ermittlerpaar mehr oder weniger wichtige Rollen spielen. Am Anfang ist es ein wenig hart, zu verstehen, warum man alle diese Leute kennenlernen muss, warum man sich ihre Namen merken soll. Vielleicht hätte das der Autor Christian David ein wenig eleganter machen können. Aber wenn man das geschafft hat, ist man völlig in Atmosphäre mit Serienmorden, korrupten Politikern und schmierigen Zeitungsschreibern eingetaucht. Ich konnte nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Wien, das man hier kennenlernt, ist nicht gemütlich oder lustig, sondern hart und düster. Die Krimihandlung ist sehr gut durchdacht und konstruiert, die Auflösung ganz am Ende war total unerwartet. Das Ermittlerpaar, eine junge, flotte Staatsanwältin und ein älterer, leicht unsympathischer Kripo-Mann (Chef der Wiener Mordkommission) ist ungewöhnlich und entwickelt eine ganz eigene Dynamik. Der sprachliche Stil des Autors gefiel mir auch ziemlich gut. Fazit: Ein enorm spannender Krimi, von mir eine klare Empfehlung und 95 Grad auf der Skala. Ich hoffe auf weitere Fälle mit dem Duo Horn/Belonoz und bin schon neugierig, wie es weitergeht!
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