Auf eigene Gefahr von Chris Tvedt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Fare for gjentakelse, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Bergen, 1990 - 2009.
Folge 2 der Mikael-Brenne-Serie.

  • Oslo: Damm, 2007 unter dem Titel Fare for gjentakelse. 285 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2009. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-426-50076-7. 368 Seiten.

'Auf eigene Gefahr' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein Mädchen wird bestialisch ermordet. Obwohl es Rechtsanwalt Brenne gelingt, einen Freispruch für den mutmaßlichen Mörder zu erwirken, ist er insgeheim von der Schuld seines Mandanten überzeugt. Schockiert wird er nach dem Prozess Zeuge, wie dieser dem Vater der Ermordeten die Tat lächelnd gesteht. Wenig später ist sein Mandant tot. Mikael Brenne beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln.

Ihre Meinung zu »Chris Tvedt: Auf eigene Gefahr«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Heidi Hofmann zu »Chris Tvedt: Auf eigene Gefahr« 20.03.2011
Hab das Buch eigentlich nur gekauft, weil wir letzten Sommer selbst in Norwegen waren und ich hoffte, über Orte und Gegenden zu lesen, die uns selbst irgendwie lieb geworden sind. - Dann war ich nur noch verblüfft und - anfangs - richtiggehend wütend: dieser Tvedt schreibt derart distanziert und entfremdet! Alle Figuren total blutleer und schablonenhaft! Keine Nähe zu den Protagonisten möglich, keine Emotionen!. Nach fast 100 Seiten, als ich das Buch schon in die Ecke werfen wollte, dann plötzlich sowas wie Erleuchtung: das macht dieser Tvedt absichtlich! --- Plötzlich kriegt die ganze Story so was von Drive! Konnte nicht mehr aufhören: dauernd neue Wendungen. Und dieser Mikael Brenne! -eingangs überhaupt nicht sympathisch, entwickelt sich verblüffend. So kleine, unmerkliche Handlungen und Reaktionen - AHA: der hat ja Gefühle, kann die bloß nicht richtig zeigen, stolpert liebenswert hölzern durch sein eigenes Leben und ist anstrengend für die paar Leute, die ihn gern haben (seine Partnerin und der alte Vater). Irgendwann merkt man: dieser Tvedt kann verteufelt gut schreiben! Eine Entdeckung, wie zuletzt nur Stieg Larsson oder Adler Olsen. Klasse, diese Skandinavier!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Auf eigene Gefahr

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: