Der Kruzifix-Killer von Chris Carter

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel The crucifix killer, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / Los Angeles, 1990 - 2009.
Folge 1 der Robert-Hunter-Serie.

  • London: Simon & Schuster, 2009 unter dem Titel The crucifix killer. 478 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2009. Übersetzt von Maja Rößner. ISBN: 978-3-548-28109-4. 478 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009. Gesprochen von Armin Buch. gekürzt. ISBN: 3869090308. 4 CDs.

' Der Kruzifix-Killer' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus – denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Das meint Krimi-Couch.de: »Platt-Thriller von einem & für Anfänger« 15°

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Robert Hunter gehörte zu den Ermittler-Stars der Polizei von Los Angeles, bis im Vorjahr sein Partner und bester Freund Scott bei einem Bootsunglück starb. An einen Unfall mag Hunter indes nicht recht glauben. Stattdessen ahnt er die Ränken seines schlimmsten Feindes: Vor zwei Jahren trieb der Kruzifix-Killer im Raum Los Angeles sein Unwesen. Mit infernalischem Geschick pflegte er seine Opfer heftig und so lange wie möglich zu foltern. Auf den Leichen hinterließ er sein Markenzeichen: ein doppeltes, in die Haut geschnittenes Kreuz. Schließlich nahmen Hunter und Scott einen Mann fest, der die Bluttaten gestand, verurteilt und später hingerichtet wurde. Schon damals hielt Hunter Farloe für unschuldig.

 Der Tod von Scott raubt Hunter den Nachtschlaf, treibt ihn zum Alkohol und beeinträchtigt seine Polizeiarbeit. Darauf hat der echte, immer noch freie Kruzifix-Killer gewartet. Er entführt die Edel-Prostituierte Jenny Farnborough, der er die Haut vom Gesicht zieht, bis sie endlich stirbt. Am Telefon verhöhnt er Hunter und kündigt weitere Morde an. Da der Killer den Kontakt zu Hunter sucht, übernehmen dieser und sein neuer Partner Carlos Carcia den Fall.

 Schnell lässt der Killer einen weiteren grässlichen Mord folgen. Daran koppelt er ein infames Spiel: Bevor er tötet, stellt er Hunter eine Aufgabe. Ist dessen Lösung korrekt, bleibt das Opfer am Leben. Allerdings sorgt der Killer dafür, dass dieser Fall möglichst nicht eintritt, sondern Hunter allmählich in den Wahnsinn getrieben wird.

 Der ist lange mit kriminologischer Betriebsblindheit geschlagen und außerdem durch eine neue Liebe abgelenkt. Erst in letzter Sekunde findet Hunter heraus, was die Opfer eint, was sich als heiße Spur zum Kruzifix-Killer herausstellt, der allerdings genau jetzt zum blutigen Finale bläst …

 Nicht fabulieren, sondern konstruieren!

 Sie sind partout nicht tot zu kriegen. An sich kann man mit ihnen leben bzw. sie sogar unterhaltsam finden. Sie dürfen nur nicht alle auf einmal über uns herfallen: Gemeint sind die Klischees des Killer-Thrillers, der mit Hannibal Lecter seinen eigentlichen Beginn nahm, hier seinen Höhepunkt erreichte und bereits sein Ende einläutete. Begabten Autoren gelang es später höchstens, diverse Elemente der Lecter-Mixtur zu verfeinern, zumal auch die psychologische Forschung auf dem Gebiet des Serienmordes voranschritt und auf diese Weise einige Neuansätze bot. Die Trittbrettfahrer des Genres begnügten sich damit, die Zahl der möglichst blutig zu Tode geschundenen Opfer zu steigern.

 Chris Carter ist ein solcher Trittbrettfahrer. Der Kruzifix-Killer birst beinahe vor Action und Grauen und ist doch ein konventioneller und erschreckend langweiliger Roman. Nach eingehender Prüfung und selbst mit dem größten Wohlwollen kann dem Verfasser keine neue Idee nachgewiesen werden – wirklich keine einzige! Das darf man fast eine Leistung nennen; eine traurige Leistung allerdings.

 Man könnte an dieser Stelle ausführlich die unverändert aufgegriffenen Elemente aus einschlägigen Filmen und Romanen auflisten, mit denen Carter sowohl die Handlung als auch die Figurenzeichnung bestreitet. Diese endlose und deprimierende Arbeit hat sich der Rezensent gespart; sie ist zudem überflüssig, weil sie einen Aspekt nicht berücksichtigt: Der Kruzifix-Killer soll gar kein ´guter´ Roman mit frischer Geschichte und lebensechten Figuren sein. Geplant, konzipiert und umgesetzt wurde dieser Thriller als Harpune, mit dem sich sein Verfasser im Bestseller-Speck der modernen Buch-Industrie verankern wollte. Dieser Schuss war ein Volltreffer, was Carter auf seiner Website u. a. mit Schnappschüssen besagter Bestseller-Listen dokumentiert, die das Werk auf vorderen Plätzen zeigen.

 Retorten-Thriller des 21. Jahrhunderts

 Stromlinie bzw. der Verzicht auf Ecken und Kanten heißt der Schlüssel zum Erfolg einer Geschichte, die so lange abgeschliffen wurde, bis sie den Lesern der ganzen Welt gefallen kann. Carter greift außerdem nur Elemente auf, die sich bewährt haben, weil sie nie gegen den Strich gebürstet werden und so möglicherweise irritieren oder verärgern, sondern ausschließlich funktionieren. Was an sich legitim sowie in der Unterhaltungsliteratur üblich ist, ärgert hier durch die besonders kalte und lieblose Realisierung. Carter bemüht sich niemals, sein Recycling zu verschleiern. Er setzt voll und ganz darauf, durch bekannte Muster und quasi auf Knopfdruck das Kino im Kopf einer primär durch Film und Fernsehen geschulten sowie sehr anspruchsarmen Leserschaft in Gang zu setzen.

 Darüber hinaus ist Der Kruzifix-Killer ein Buch, das vor allem für Nachwuchs-Leser geschrieben wurde. Sie werden mit einem maßgeschneiderten Thriller bedient. Cop jagt Killer, das Tempo lässt nie nach, und zwischendurch wird es garantiert immer wieder herrlich eklig. Dass die Geschichte altbacken ist, ihre ´Auflösung´ durch eine willkürlich ins Geschehen geschnittene Nebenhandlung dreist verzögert und letztlich übers Knie gebrochen wird, die Figuren flach und die Effekte plump und billig sind, interessiert diese Klientel nicht, zumal sie die heiße Nadel (noch) nicht erkennt, mit der Carter sein fadenscheiniges Garn strickt.

 »Se7en« + »Saw« = Der Kruzifix-Killer

 Blut allein kann den abgebrühten Leser heute nicht mehr schockieren. Das gilt erst recht, wenn der optische Verstärker fehlt, den Film und Fernsehen bieten. Möglichst viele Körperflüssigkeiten müssen strömen und die Opfer dabei leben, zittern und schreien, damit sich der ersehnte Ekel-Effekt einstellt. »Torture Porn« nennt man dies im Kino; ein ungeliebter Ausdruck, weil er an Seelen-Saiten der Zuschauer rührt, die diese lieber nicht interpretiert wissen möchten.

Immerhin darf man Carter nicht den Vorwurf machen, die Lust am plakativen Grauen zu bemänteln. Er bricht die Realität auf oder gerade in diesem Umfeld bewusst aufs Triviale herunter. Während im wahren Leben der Serienkiller eine niemals charismatische Kreatur ist, wird der Kruzifix-Killer zum dämonischen Übermenschen stilisiert. Tatsächlich bleibt er ein eindimensionaler Buhmann ohne echte seelische Abgründe. Als es ins Finale geht, will Carter Tiefe nachliefern, doch da ist es längst zu spät. Der Killer ist und bleibt nur ein weiterer »Jigsaw«-Klon, der sein sadistisches Handeln mit pseudo-philosophischen Nonsens zu ´begründen´ versucht.

Da befindet er sich in perfekter Gesellschaft. Auch Robert »Nomen-est-Omen« Hunter ist kein Mensch, sondern nur Schablone. Taffer Cop mit psychischen Problemen: Banaler geht es wirklich nicht! Auch hier demonstriert Carter jedoch nicht nur glatte Routine, sondern investiert in die Zukunft: Der Kruzifix-Killer ist Auftakt einer (inzwischen fortgesetzten) Reihe von Hunter-Thrillern. Wie es erneut das Fernsehen perfekt vorgibt, zeichnet sich die typische Serienfigur durch wenige aber kennzeichnende Eigenschaften bzw. Eigenheiten aus, die nur sparsam verändert werden: Der Verzicht auf das Unerwartete sichert die Serienbindung. Der Fan liebt es, wie in einen alten Pantoffel in ´seine´ Figur/en zu schlüpfen. Carter hilft ihm gern dort hinein. Der weitere Erfolg des cleveren Verfassers darf deshalb als gesichert gelten.

Michael Drewniok, Juni 2010

Ihre Meinung zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer«

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Nisi zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 19.08.2015
Ich muss ehrlich gestehen, ich war enttäuscht! Meine Tante meinte ich solle es mir mal durchlesen und ... nun ja. Wer den Stil mag, gerne, muss aber wirklich mit Klischees rechnen! Nicht nur bei den Serienkiller, sondern auch bei den Ermittlern! Natürlich nur hochintelligente, beste Polizeischüler, sportlich, attraktiv usw. Fand das ehrlich gesagt langweilig ...
Weiß auch nicht mehr ob es in diesem oder dem nachfolgendem Buch von Carter war (ja, ich habe zwei gelesen in der Hoffnung, nur das erste war nicht ganz mein Fall), schreibt er zum Schluss "eine schöne Frau, die lohnt es sich zu retten (man verzeihe mir den nicht ganz genauen Wortlaut) ... ich denke das beschreibt schon alles! Ein Cody McFadyen für Arme, welchen ich im übrigen auch grausig finde.
wampy zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 12.07.2015
Buchmeinung zu Chris Carter – Der Kruzifix-Killer

„Der Kruzifix-Killer“ ist ein Krimi von Chris Carter, der 2009 im Ullstein Verlag erschienen ist. Meine Rezension bezieht sich auf die gekürzte Lesung durch Achim Buch, die 2009 auf 4 CD bei Hörbuch Hamburg erschienen ist.

Kurzbeschreibung (Klappentext der CD)
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter und ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus.
Meine Meinung:
Selten hat mich ein Buch so wenig gefangengenommen wie dieses. Es entstand in keinster Weise eine Beziehung zur Hauptfigur. Alle Figuren wirken leblos und sind durch die Bank sehr flach dargestellt. Die Greuelszenen sind einfach an mir vorbeigelaufen – sie waren nicht einmal abstoßend. Spannung kam in kleinen Dosen bei den Actionszenen auf, ansonsten dümpelte die Handlung so vor sich hin. Es wirkte wie eine Aneinanderreihung von Szenen aus einem Thrillerbaukasten. Vieles kam mir bekannt vor – und es hatte mir dort besser gefallen. Robert Hunter irrt von vermeintlichem Höhepunkt zum nächsten Höhepunkt, ohne das die steuernde Hand des Autors erkennbar ist. Er ist der Superheld, dem alle anderen Polizisten zuarbeiten dürfen. Er leistet unmenschliches bei der Befreiung einer Geisel, das es schon lächerlich wirkt. Und das Vorgehen bei der Überführung des Täters setzt dem Ganzen die Krone auf.
Zum Sprecher:
Achim Buch hat seine Sache gut gemacht. Jederzeit waren die handelnden Personen zu erkennen und auch gut zu verstehen.

Fazit:
Dies ist sicherlich eines der schlechtesten Bücher, die ich je gehört oder gelesen habe. Aus meiner Sicht kann man es nur seinen ärgsten Feinden empfehlen!
LynleyFan zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 08.01.2015
Es gibt wenige Bücher, die einen so fesseln können wie dieses. Ich habe es geliebt und immer mehr gewollt. Jetzt habe ich es etwa fünfmal gelesen und bin immer noch fasziniert von der "Dummheit" eines so schlauen Mannes und dass jemand so etwas mit Garcia machen konnte. Derjenige musste wirklich herzlos sein.
Oskar zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 05.01.2015
Zu dem Herrn mit schwer ausgesprochenen Namen: "Den Stein der Weisen hat er leider nie gefunden, so dass er für seine Rezensionen keine Allgemeingültigkeit geltend macht, sondern hofft, dass sie informieren oder zumindest unterhalten." Ein, wie nennt man die "Trittbrettfahrer". Die Bücher von Chris Carter die ich bisher gelesen habe, waren einfach klasse. Seit Beginn von "Der Kruzifix- Killer" bis zu "Toten Künstler". Den Herrn Drewniok, seine Meinung würde ich nochmal überdenken.

Es ist ein tolles Buch, wirklich empfehlenswert für jeden, der es spannend und auch einbischen eklig mag.
Tiffy zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 21.08.2014
"Der Kruzifix- Killer" ist das zweite Buch, das ich bisher von Chris Carter gelesen habe.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich sehr gut! Carter schreibt sehr detaillreich, wodurch pausenlos wärend des Lesens das "Kopfkino" läuft! Von den handelnden Personen bekommt man ebenfalls ein sehr gutes Bild.

Robert Hunter, die Hauptperson, ist- wie es eben so sein muss- regelrecht ein Superchenie und gehört zu den besten auf seinem Gebiet. Allerdings ist die Tatsache, dass er den anderen offensichtlich überlegen ist, glücklicherweise nicht überspitzt (o.ä) dargestellt, weshalb er alles in allem einen sehr sympathischen, bodenständigen Eindruck erweckt. In etwa Gleiches gilt für seinen Partner Carlos Garcia.

Die Handlung geht gleich am Anfang sehr spannend los. ist nicht unbedingt etwas für schwache Nerven, aber auch der Titel sowie der Klapptext erwecken den Eindruck, dass dies nichts für schwache Gemüter ist- also sollte man sich an soetwas nicht stören.

Fachliche Details sind gut geschildert- ich bin in dieser Hinsicht zwar selber nicht sehr belesen, aber das, was Carter an Fachwissen einbringt ist auf keinem Fall aus der Luft gezogen, sondern hat Hand und Fuß. Dabei bringt er insbesondere Verhaltenspsychologisches ein, was sehr interessant ist!

Bis ca. einem 3/4 vom Buch spitzt sich die Handlung immer weiter zu. Hunter steht mitten im Geschehen und ihm obliegt die Macht, über Leben und Tod zu entscheiden. Dass ihn diese Situtation sehr zu schaffen macht, wird von Carter bestens verdeutlicht! Man selbst als Leser ist wirklich am Mitfiebern und Nachgrübeln.

Doch habe ich das Buch jetzt in allen Zügen hoch gelobt, gibt es leider auch eine Kehrseite. Das Ende mag überraschend kommen... man hat evtl. auch nicht mit eben diesem Täter gerechnet, doch erscheint mir das sehr dünn.
Natürlich ist alles in allem stimmig, es gibt keine offenen Fragen, die bleiben- doch hatte ih beim Lesen die Frage im Kopf: "Ist ihm denn nichts anderes/besseres eingefallen?!" Letztendlich war es doch sehr simpel und in meinen Augen völlig übertrieben. Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte.

Aber seis drum! Es ist ein tolles Buch, wirklich empfehlenswert für jeden, der es spannend und vllt. auch etwas eklig mag. Trotz des Endes hat es mir gefallen, ein weiterer Grund, noch mehr Bücher von Chris Carter zu lesen =)
frauk2 zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 06.08.2014
Habe das Buch gekauft ohne vorher die Kritiken gekannt zu haben, kann nur sagen : zum Glück. Die Bewertung mit 15* ist mir ein Rätsel. Habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen und fand es gut, richtig gut. Die ersten 30 Seiten sind schon harte Kost gewesen, aber das scheint ja gerade der Trend zu sein, je schauriger um so beliebter. Dann geht es aber flott los. Einführung von diversen Personen, Hintergrundwissen und soviel Spannung, das machte echt Spass mit zu rätseln. Die Auflösung war, ohne etwas zu verraten, eine super Idee, keineswegs an den Haaren herbei gezogen, zum Teil nachvollziehbar und noch wichtiger, macht Lust auf Band zwei. Sicher hat er nicht die Raffinesse von 100* Büchern, aber 90 Punkte hat er locker verdient. Um so ärgerlicher, wenn eine offizielle Krimicouch Kritik so abweicht. Nur als Tipp, vielleicht macht es bei solchen Unterschieden Sinn eine zweite Krimicouch Kritik anzubieten.
Bärbel zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 17.07.2014
Schade, das immer noch so ein Schund von selbsternannten "Kritikern" wie Hr. Drew... gedruckt werden. Die lesen ca. 10 von 100 Seiten und sind der Meinung anderen Lesern Ihre Ansichten aufdrücken zu müssen. Ich wurde con Chris Charter gut unterhalten und wer keine Thriller mag, soll einfach die Klappe halten.
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Pascal zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 16.07.2014
Ich habe das Buch selber gelesen und finde das der Typ der die (nennen wir es mal) Bewertung geschrieben hat ein anderes Buch gelesen hat, weil der cruzifix Killer ist ein geniales Buch ist und mich interessiert es einen scheiß (auf gut deutsch) oh es Klischees sind wens interessiert soll's lesen wenn nicht dann soll er's lassen so einfach ist das!
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frank-rainman zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 01.02.2014
Dieser Thriller hat mich gut unterhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ich kann der obigen Rezension ganz und gar nicht zustimmen. Anscheinend hat hier jemand ein Buch des falschen Genres gelesen und sich gleich dazu aufgerufen gefühlt dieses Genre komplett zu verteufeln und dessen Leser als ungebildete Fernsehjunkies ohne Niveau abzustempeln... Sehr plakativ und hochtrabend!

Sicher, man kann diesen Buch in eine Reihe erfolgreicher Romane mit ähnlicher Struktur einreihen. Aber ich glaube hier geht es um Unterhaltung und diese kann die Geschichte denen bieten, die diese auch mit dem Kauf eines solchen Thrillers bewusst suchen. Wie zum Beispiel meiner Wenigkeit.
Es war kein Meisterwerk, aber für das was es sein will und soll ist es allemal gut gelungen und muss sich nicht verstecken.
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Michael Drewniok zu »Chris Carter: Der Kruzifix-Killer« 29.10.2013
Hallo, Herr Lehrer: "Freie Meinungsäußerung" heißt das. ("Rezension" heißt übrigens das andere.) Sie ist uns in diesem unseren Lande glücklicherweise möglich, weshalb meine "Rezession" gern gezaust werden darf. Persönlich steige ich zurück in den Sattel meines (gar nicht so) hochbeinigen Rosses und urteile weiter unverdrossen über die Arbeit von Autoren, Politikern, Finanzbeamten u. a. Menschen, mit denen ich nie ein Wort gewechselt habe - sie haben umgekehrt keine Hemmungen, über meine Werke, Worte oder Steuererklärungen zu urteilen, was ihnen - der Ring schließt sich - trotzdem zusteht.
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