Die Geldmacher von Harlem von Chester Himes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1957 unter dem Titel For love of Imabelle, deutsche Ausgabe erstmals 1962 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1950 - 1969.

  • Greenwich, Conn.: Fawcett, 1957 unter dem Titel For love of Imabelle. 204 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1962. Übersetzt von Wilm W. Elwenspoek. 204 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1977. Übersetzt von Wilm W. Elwenspoek. ISBN: 3-499-42398-7. 152 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988. Übersetzt von Wilm W. Elwenspoek. ISBN: 3-499-42859-8. 152 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 1999. Übersetzt von Manfred Görgens. ISBN: 329320144X. 221 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Manfred Görgens. ISBN: 978-3866152533. 182 Seiten.

'Die Geldmacher von Harlem' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Keiner weiß, wer Vanning ist, und das ist seine einzige Hoffnung. Denn seine alten Kumpane und die Polizei sind hinter der verflixten Tasche her, die mit Dollarnoten gefüllt ist. Als in Manhattan eine dieser heißen, schwülen Nächte anbricht, in denen sich die zähe Hitze gegen jede Luftbewegung wehrt, hat er plötzlich Angst, auszugehen. Denn ihm ist klar: Heute nacht wird etwas passieren.

Ihre Meinung zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Andreasse zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem« 18.04.2009
Fantasievolles Spektakel der Extraklasse.

Wem trotz aller menschlichen Tragik und Dummheit das Lachen noch nicht im Halse stecken geblieben ist, dem sei dieses Buch auf das Wärmste empfohlen.
Chester Himes überbordende Fantasie gepaart mit genialer Komik, zu einem Werk der Krimi-Weltliteratur, das Seinesgleichen (meiner Meinung) vergeblich sucht.
Bartensen zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem« 24.08.2008
Der einfältige und leichtgläubige Trottel Jackson wird von einer ausgebufften Gangstertruppe ausgenommen ; der Startschuss zu einem rasanten und urkomischen Loser-Balladen-Trip durch die Gassen und Gossen Harlems.
Chester Himes gelingt es ein farbiges (eher düster-schmutziges...) und lebendiges Bild von Harlem und seiner Einwohner zu zeichnen, das allerdings an einigen Stellen ziemlich überzogen wirkt.
Die Charaktere sind einfach und geradeaus, allen voran die debil-genialen Cops Grave Digger Jones und Coffin Ed, die allerdings hier noch nicht sonderlich im Mittelpunkt stehen, oder Goldy, der Bruder des Hauptprotagonisten, der sein Lebensunterhalt als Nonne verkleidet verdient.
Der Plot ist schnell und actionreich, bisweilen urkomisch (die Flucht mit dem Leichenwagen über den Markt ... kultverdächtig!!!) und zum Finale hin reichlich blutig.
Kurzweilige und spannende Unterhaltung mit einem kräftigen Schuss Humor, allerdings ohne sonderlich viel Tiefgang.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
DETNO zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem« 02.03.2008
Die Beschreibung "in Kürze" gehört nicht zu diesem Buch!!

Ansonsten ist das Buch stellenweise urkomisch, im nächsten Augenblick dann aber knallhart und brutal.
Ein unterbelichteter Held namens Jackson, zwei Polizisten mit den Standard-Kommandos "Strammgestanden!" und "Abzählen!", einige Ganoven und eine männliche "Nonne" bilden eine Geschichte, die flott und spannend erzählt ist, dabei sehr kurzweilig unterhält. Manchmal totaler Slapstick (Fahrt im Leichenwagen), dann aber sozialkritisch.
So eine Mischung habe ich bisher noch nicht gelesen.
K L A S S E !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
H. Moneta zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem« 17.10.2007
Ich lese das Buch auch als ironische Abrechnung mit Klischees (der "stupid negroe", der "cool cop" usw.). Es gibt viele Szene, bei denen ich lächeln oder lachen konnte.
"Die Geldmacher von Harlem" ist ein sehr rasant geschriebenes Buch, in dem die Story buchstäblich keine Seite zur Ruhe kommt. Obwohl ich das Milieu nicht kenne, habe ich auch viel Lehrreiches rausgelesen, wobei Ch. Himes niemals ins Dokumentarische abgleitet, sondern immer die atemlose Spannung, vermischt mit Humor und Augenzwinkern, beibehält.
Insgesamt: Absolut lesenwert!
lev25 zu »Chester Himes: Die Geldmacher von Harlem« 22.09.2007
Düster und irgendwie beklemmend. So oder so ähnlich empfand dieses Buch. Himes schaft es vorzüglich den Dreck der Straßen von Harlem in sein Roman einzubauen und eine interessante Story zu konstruieren. Die Geschichte handelt - wie der Titel schon verrät - von einer Bande, die gut- und leichtgläubige Menschen mit dem Versprechen aus ihren kleinen Dollarnoten große zu machen um diese erleichtert.

Auch der junge Jackson, naiv, gottesfürchtig und verliebt in die Gangsterbraut der Geldmacherbande wird Opfer dieses Betruges. Die beiden auf diesen Fall angesetzten Detektive benutzen das Opfer um die Verbrecher dingfest zu machen. Der Weg zu diesem Ziel geht durch die Unterwelt des schwarzen Harlems. Prostitution, Drogen und Gewalt ziehen sich wie eine Schnur durch das ganze Buch. Langeweile kommt nicht auf. Himes zeichnet ein Bild des schwarzen Stadtteil New Yorks wie es in dieser Intensität in keinem Film beschrieben werden kann. Empfehlenswert für alle Krimifans, die ein wenig am Dreck der schwarzen Unterwelt schnuppern wollen.
Ihr Kommentar zu Die Geldmacher von Harlem

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: