Totenfluss von Chelsea Cain

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel The night season, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Blanvalet.
Folge 4 der Archie-Sheridan-Serie.

  • New York: Minotaur, 2011 unter dem Titel The night season. 322 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2012. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-37857-9. 400 Seiten.

'Totenfluss' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Archie Sheridan hat es mit einem neuen unberechenbaren Gegner zu tun! Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern …

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simsa zu »Chelsea Cain: Totenfluss« 09.05.2012
Archie Sheridan ist wieder da!
Es ist eine Weile vergangen, seit er die Serienkillerin Gretchen wieder hinter Schloss und Riegel gebracht hat und Archie arbeitet jetzt erneut als Detective an seinem alten Arbeitsplatz.

In Portland herrscht momentan das Chaos, denn die Stadt ist von Überflutungen betroffen und der Regen endet nicht. Immer weiter zieht das Wasser und einige Personen und Helfer sind der Naturgewalt auch bereits erlegen. Was zunächst aussieht wie normale Todesfälle, denen man nur eine geringe Beachtung schenkt, wird schnell anders. Denn es gibt Opfer die nicht ertrunken sind, sondern vergiftet wurden. Und diese Taten werden lebensgefährlich für alle Personen in Portland. Archie ist dem Serientäter auf der Spur...


Erst einmal möchte ich mich bei blanvalet ganz herzlich bedanken, dass sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Meine Erwartungen wurden hier voll erfüllt. Chelsea Cain ist für mich die Thriller-Autorin schlecht hin und sie hat mit „Totenfluss“ ein komplett anderen Thriller geschrieben als bisher, aber dennoch war ich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite.

Es gab hier ein Wiedersehen mit Archie, dessen Weg und Leiden ich ja bereits verfolgen durfte, aber auch die Journalisten Susann Ward war wieder mit dabei, was mich besonders gefreut hat.

Dieses Buch ist kein reines Gretchen-Buch, dies möchte ich hier noch einmal anmerken, da es da schnell zu Verwechslungen kommen kann, denn die Hauptpersonen verbindet man ja grundsätzlich miteinander, trotzdem ist es sehr sinnvoll die drei Vorgänger (Furie, Grazie, Gretchen) zu kennen. Denn auch wenn sie nicht direkt mitmischt, um Archie zu verstehen sollte man wissen wer Gretchen ist und was sie tat.

Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn es lässt darauf schließen dass es weitergeht und das die Gretchen-Frage evtl. noch einmal neu gestellt werden kann.

Fazit: Ein spannender Thriller, der mich nicht pausieren lies. Aber auch ein Buch, dass anders war als seine Vorgänger, dafür aber mit seiner Atmosphäre einfach fesselt! Unbedingt lesen!
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