Totenfluss von Chelsea Cain

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel The night season, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Blanvalet.
Folge 4 der Archie-Sheridan-Serie.

  • New York: Minotaur, 2011 unter dem Titel The night season. 322 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2012. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-37857-9. 400 Seiten.

'Totenfluss' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Archie Sheridan hat es mit einem neuen unberechenbaren Gegner zu tun! Portland, Oregon. Der Willamette River ist seit Tagen ein reißender Strom, und schon mehrere Menschen sind der Überschwemmung zum Opfer gefallen. Zumindest auf den ersten Blick … denn der zweite, genauere Blick der Pathologen enthüllt, dass wenigstens eine der Toten nicht etwa ertrunken ist, sondern vergiftet wurde, bevor sie ihr nasses Grab fand. Schon bald finden die Ermittler, allen voran Archie Sheridan, weitere Opfer eines Mörders, der sich der Flut bedient, um seine Taten zu verschleiern …

Ihre Meinung zu »Chelsea Cain: Totenfluss«

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wendelin zu »Chelsea Cain: Totenfluss« 15.03.2013
*Potenzial leider nicht voll ausgeschöpft*

Der neue Roman von Chelsea Cain kommt fast ganz ohne Gretchen aus und das ist durchaus positiv.

Hochwasser in Portland. Ein Skelettfund gibt Rätsel auf. Ist es ein Ertrunkener der großen Flutkatastrophe von 1948?
Das Wasser steigt, die Menschen ertrinken – aber einige haben merkwürdige Male in der Hand. Wie sich herausstellt sind es Krakenbisse. Aber diese Krake, deren Gift tödlich ist, kann in Süßwasser nicht überleben. Wie kommen die im Fluss ertrunkenen Leichen zu diesen Bissen?
Die Dämme brechen und Archie Sheridan rettet ein Kind vor dem Ertrinken. Kurze Zeit später ist der Junge spurlos verschwunden. Und dann wird auch noch Archies Freund und Partner vergiftet.

Wie hängen die Ereignisse zusammen und wer ist der Mörder, der die Katastrophensituation für seine mörderischen Gelüste ausnutzt?

Das ist ein interessanter Plot, in dem Archie sein Geschick als Ermittler beweisen kann. Wie immer wird er von der Journalistin Susan „unterstützt“. Die Ermittlung ist allerdings eher intuitiv und sprunghaft, somit für den Leser schwer nachzuvollziehen und die Ergebnisse gestalten sich überraschend anstatt logisch.

Die Figuren sind nicht so lebendig herausgearbeitet, wie man sich das wünscht. Wer die Vorgänger-Bücher der Autorin gelesen hat, wird das nicht störend finden, da er die Personen bereits kennt. Wer dieses Buch als Einsteiger liest, dem werden sich die Charaktere und ihre Handlungsweisen nicht erschließen.

*Fazit:* Nach den Vorgängern kommt dieses Buch eher zahm und unblutig daher. Trotz eines interessanten Plots, kann die Ausführung nicht ganz überzeugen. Aber es ist ein spannender und durchaus lesenswerter Krimi geworden, der auf einen Nachfolger hoffen lässt.
manni zu »Chelsea Cain: Totenfluss« 18.06.2012
Symphatische Fortsetzung der Archie Sheridan Serie, längst nicht so prickelnd und elektrisierend wie die Gretchenstorys.
Für ein verregnetes Wochenende reicht es,
Wasser spielt in dem Krimi eine wichtige Rolle und spannend schreiben kann Cain durchaus. Aber ehrlich, wir warten alle wieder auf einen Gretchen-Thriller, hoffendlich erscheint bald der Krimi zur Gerichtsverhandlung, denn die steht Gretchen ja bald bevor. Für Archie Fans zu empfehlen, wer die ersten Teile nicht kennt kapiert nicht wirklich worum es geht auch wenn Gretchen hier nicht leibhaftig in Erscheinung tritt, aber es wird immer wieder über sie gesprochen. 75°!
simsa zu »Chelsea Cain: Totenfluss« 09.05.2012
Archie Sheridan ist wieder da!
Es ist eine Weile vergangen, seit er die Serienkillerin Gretchen wieder hinter Schloss und Riegel gebracht hat und Archie arbeitet jetzt erneut als Detective an seinem alten Arbeitsplatz.

In Portland herrscht momentan das Chaos, denn die Stadt ist von Überflutungen betroffen und der Regen endet nicht. Immer weiter zieht das Wasser und einige Personen und Helfer sind der Naturgewalt auch bereits erlegen. Was zunächst aussieht wie normale Todesfälle, denen man nur eine geringe Beachtung schenkt, wird schnell anders. Denn es gibt Opfer die nicht ertrunken sind, sondern vergiftet wurden. Und diese Taten werden lebensgefährlich für alle Personen in Portland. Archie ist dem Serientäter auf der Spur...


Erst einmal möchte ich mich bei blanvalet ganz herzlich bedanken, dass sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben.

Meine Erwartungen wurden hier voll erfüllt. Chelsea Cain ist für mich die Thriller-Autorin schlecht hin und sie hat mit „Totenfluss“ ein komplett anderen Thriller geschrieben als bisher, aber dennoch war ich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite.

Es gab hier ein Wiedersehen mit Archie, dessen Weg und Leiden ich ja bereits verfolgen durfte, aber auch die Journalisten Susann Ward war wieder mit dabei, was mich besonders gefreut hat.

Dieses Buch ist kein reines Gretchen-Buch, dies möchte ich hier noch einmal anmerken, da es da schnell zu Verwechslungen kommen kann, denn die Hauptpersonen verbindet man ja grundsätzlich miteinander, trotzdem ist es sehr sinnvoll die drei Vorgänger (Furie, Grazie, Gretchen) zu kennen. Denn auch wenn sie nicht direkt mitmischt, um Archie zu verstehen sollte man wissen wer Gretchen ist und was sie tat.

Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen, denn es lässt darauf schließen dass es weitergeht und das die Gretchen-Frage evtl. noch einmal neu gestellt werden kann.

Fazit: Ein spannender Thriller, der mich nicht pausieren lies. Aber auch ein Buch, dass anders war als seine Vorgänger, dafür aber mit seiner Atmosphäre einfach fesselt! Unbedingt lesen!
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