Gretchen von Chelsea Cain

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Evil at Heart, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Limes.

  • --: Macmillan, 2009 unter dem Titel Evil at Heart. ISBN: 978-0230015913. 320 Seiten.
  • München: Limes, 2009. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-8090-2535-1. 351 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2011. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-37225-6. 351 Seiten.

'Gretchen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Archie Sherdian sitzt in der geschlossenen Anstalt. Der ehemalige Detective ist einer von zwei Männern, die die chirurgischen Mordversuche der ebenso verführerischen wie grausamen Serienkillerin Gretchen Lowell überlebt haben. Jetzt ist Gretchen wieder auf freiem Fuß – und sie meldet sich über ein in die Anstalt eingeschleustes Handy bei Sheridan. Dann ermordet sie mit der Hilfe eines ihr hörigen Wärters eine selbstmordgefährdete Mitpatientin Archies und zwingt den Ermittler so, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Auch andere schrecklich zugerichtete Leichen tauchen auf. Aber ist Gretchen Lowell für dies alles diesmal wirklich verantwortlich? Und welche Rolle spielt der andere Überlebende, Jeremy, in diesem Fall?

Ihre Meinung zu »Chelsea Cain: Gretchen«

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HeJe zu »Chelsea Cain: Gretchen« 28.01.2012
Ich kann mich nur anschliessen. Ich finde auch, dass das Werk anders aufgebaut ist, als die vorherigen Werke. Aber genau daher ist es spannend. Mir gefällt die ganze Aufmachung, die Sprache, die Story, die langsam aber sicher nicht mehr so krank ist, wie sie mal war, und schießlich gefällt mir fast schon am besten, dass sich das Buch einfach von der Hand liest.

Ich bin froh, dass Archie in diesem Band nicht mehr als übelst kranke Person dargestellt wird. Das macht ihn sympatisch. Alles in allem hatte man in diesem Buch die Möglichkeit, sich in die Charaktere hinein zu versetzen, was man aufgrund der ziemlich abgedrehten Gefühlswelt von Archie in Band 1 und 2 eher weniger konnte.

Obwohl ich selbst die blutigen, kranken Thriller bevorzuge, muss ich aber auch gestehen, dass ich das ein oder andere mal aufhören musste zu lesen, weil die Beschreibungen der Gräultaten so realistisch und nachvollziehbar waren, dass mir schlecht wurde *lach*. Mit anderen Worten: Ein super Buch! ^^

90Grad
rolandreis zu »Chelsea Cain: Gretchen« 30.09.2011
Obwohl ich es ja gerne auch mal heftiger mag, konnte mich dieser Roman nicht wirklich fesseln. Ich bin der Meinung, das pure Schilderung von Gewalt und Blutorgien nicht zu einem spannenden Werk führen. Manchmal wäre die Kunst des "Weglassens" oder "Andeutens" viel spannender. Das Buch liest sich zwar schnell durch dank nur gut 350 Seiten und großer Schrift, ist aber für mich nur ein Durchschnittsthriller und kein Werk, das besonders in Erinnerung bleibt. Daher von mir nur 60 Punkte, mir fehlte einfach schriftstellerische Qualität.
simsa zu »Chelsea Cain: Gretchen« 26.04.2010
„Gretchen“ ist das dritte Buch der Reihe um die Serienmörderin Gretchen Lowell und bisher auch das blutigste. Natürlich wurden auch bei den beiden Vorgängern mit Detailbeschreibungen der Verstümmelungen und der Morde nicht gegeizt, aber ich finde Chelsea Cain hat noch einen drauf gesetzt.
Was mir aber aufgefallen ist, in diesem Buch tappt der Leser lange im Dunkeln. Es ist etwas anders, als bei den vorangegangenen Büchern, was mir wirklich gut gefallen hat, da es dadurch nicht langweilig wurde. Ich denke, wer auf blutige Thriller steht und die ersten beiden Bücher (Furie und Grazie) gelesen hat, der sollte auch „Gretchen“ versuchen. Man wird nicht enttäuscht.
Schrodo zu »Chelsea Cain: Gretchen« 04.02.2010
Der ehemalige Detective Archie Sheridan sitzt in der geschlossenen Anstalt. Er hat die Mordversuche der wunderschönen, verführerischen und doch so grausamen Serienkillerin Gretchen Lowell überlebt. Jetzt ist Gretchen wieder auf freiem Fuß – und sie meldet sich über ein in die Anstalt eingeschleustes Handy bei Archie. Dann ermordet sie mit der Hilfe eines ihrer hörigen Wärters eine selbstmordgefährdete Mitpatientin Archies und zwingt den Ermittler so, sich auf die Suche nach ihr zu machen.
In diesem dritten Teil fehlt die Spannung gänzlich. Es ist eher der Horror und die Frage wie es denn nun am Ende ausgeht, der die Geschichte am laufen hält. Nebenbei wird wieder kräftig gemeuchelt, die eine oder andere Milz entfernt, Kerle mittels Haken in der Haut aufgehängt, Augäpfel in Toilettenspülkästen gelagert, um nur einige der Grausamkeiten zu nennen.
In den vorherigen Büchern war Gretchen das personifizierte Grauen, in diesem dritten Buch fehlt sie fast komplett. Sie taucht erst 40 Seiten vor dem Ende auf…nachdem ich sage und schreibe 308 Seiten gelesen hatte.
Vielleicht ist das einer der Gründe warum dieses Buch für mich deutlich gegenüber den Vorgängern zurückbleibt.
KILLJOY zu »Chelsea Cain: Gretchen« 14.11.2009
Ich fand es eine sehr gute Weiterführung der Gretchen-Romane, auch wenn sie eigentlich erst ganz am Ende auftaucht.
Allerdings sollte man die die ersten zwei Romane gelsesen haben, um alles zu verstehen.
Hoffentlich erscheint noch ein weiterer Gretchen Lowell-Roman, bin ein großer Fan, hatte richtig Angst, sie würde in dem hier drauf gehen:) Von mir aus können alle sterben, nur nicht sie.
Aber vorsicht, dieser Teil hat ein paar sehr brutale Beschreibungen.
Für mich ein sehr guter dritter Teil.
92 Prozent
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