Teeblätter und Taschendiebe von Charlotte Macleod

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 unter dem Titel The recycled Citizen, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei DuMont.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Massachusetts / Boston, 1970 - 1989.

  • New York: Mysterious Press, 1988 unter dem Titel The recycled Citizen. ISBN: 0892961872. 199 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1998. Übersetzt von Beate Felten. ISBN: 3-7701-3189-4. 246 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2004. Übersetzt von Beate Felten. ISBN: 3832183310. 246 Seiten.

'Teeblätter und Taschendiebe' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Sarah und ihr Mann Max sitzen mit dem Rest des Kelling-Clans zusammen, um eine Wohltätigkeits-Auktion zu planen. Onkel Fredericks Sammlung von antikem Nippes soll unter den Hammer kommen, um mit den Erlösen den Ausbau des Senior Citziens Recycling Center zu finanzieren. Man sitzt gerade beim Tee, als die Nachricht von der Ermordung eines Mitglieds des Centers die Ruhe des Abends stört. Und was Cousine Theonia in den Teeblättern liest, läßt nichts Gutes ahnen.

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tassieteufel zu »Charlotte Macleod: Teeblätter und Taschendiebe« 14.05.2010
Sarah und Max sitzen gerade mit Brooks, Theonia, Dolph und Mary zusammen um eine Spenden veranstaltung zugusten des Senior Citizens Recycling Center zu planen, als sie die Nachricht vom Tod eines der Mitglieder des Centers erfahren. Anscheinend wurde der Tote ermordet in einer Gegend aufgefunden, in die er niemals auch nur einen Fuß gesetzt hätte. Zu allem Übel entdeckt Max auch noch in der Tasche des Toten Spurem von Heroin und wenig später stellt sich heraus, daß der Ermordete Mary Kelling seine beachtlichen Ersparnisse vermacht hat.
Nicht nur der Ruf des Recycling Centers, sondern auch die Glaubwürdigkeit von Mary und Dolph stehen auf dem Spiel und so müssen Max und Sarah einfach ermitteln, auch wenn Sarah eigentl.
kurz vor der Entbindung des heißersehnten Sprösslings steht.
Auch dieses Buch ist wieder in gewohnt humorvollem Stil geschrieben und obwohl es um recht aktuelle Themen wie Heroinschmuggel und Betrug geht, liegt über dem ganzen Buch ein herrlich
antiquierter Charme. Der Kelling Clan bietet ja eine ganze Palette von schrägen und skurilen Charakteren, aber wenn Onkel Jem u. Cousin Adolphus aufeinander treffen, dann ist das jedes-
mal besonders witzig und die Schlagabtäusche der Beiden haben mir wieder einmal viel Vernügen bereitet. Der Krimifall ist gut durchdacht, man kann miträtseln, als versierter Krimileser
bekommt man zwar schon recht früh eine Ahnung, wer der Drahtzieher sein könnte, aber es gibt noch genug Wendungen und Verwicklungen, um das ganze interessant zu halten. Besonders gelungen waren auch die Verkleidungsszenen, bei denen ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Fazit: herrlich schräge Charaktere und ein locker leichter Schreibstil machen auch dieses Buch wieder zu einem gelungenen Lesevergnügen!
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