Schattenspiel von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1991 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1990 - 2009.

  • München: Blanvalet, 1991. ISBN: 3-7645-6798-8. 527 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. 527 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 2001. 523 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. 523 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. 523 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. ISBN: 978-3-442-46181-3. 523 Seiten.
  • München: Goldmann, 2011. ISBN: 978-3-442-37732-9. 523 Seiten.

'Schattenspiel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

David Bellino, ein erfolgreicher Industieller, trifft sich in der Neujahrsnacht 1990 in New York mit seiner Geliebten und vier Jugendfreunden. Die Sehnsucht nach Liebe und Freunschaft verband die sechs Menschen einst, doch nun sind die Freunde gekommen, um mit David abzurechnen, denn alle fünf sind der Meinung, er sei für das, was in ihrem Leben schiefging, verantwortlich. Kurz darauf wird David ermordet. Was sich in der Folge zwischen den fünf ehemaligen Freunden abspielt, wird zu einer alptraumhaften Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Schattenspiel«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Monika Gutmann zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 11.06.2015
Ich war begeistert von "Der Beobachter" und "Das andere Kind". Auch "Das Haus der Schwestern" konnte ich nicht aus der Hand legen. Noch recht gut gefallen hat mir " Die Suende der Engel" obwohl ich hier den Eindrueck hatte, dass oberflaechlich angelesenes Psychiatrie-Wissen ueber Persoenlichkeitsstoerungen zu einem Roman verarbeitet wurde,weshalb die Protagonisten nicht wirklich lebensecht wirkten, ganz im Gegensatz zu den den eingangs genannten Buechern. Nun bin ich auf Seite 273 "Schattenspiel"und empfinde dieses Buch als ZumutungSo langweilig,langatmig und unglaubwuerdig. Schreibt die Autorin weiterhin auf dem Niveau, wird man bald das Interesse an ihr verlieren.Welche Buecher kann man von ihr noch empfehlen?
Wallner Andreas zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 11.07.2014
Ich finde das Buch als eines der besten und spannesten Werke, die Charlotte Link geschrieben hat. Es geht um die Originalität ihrer Ideen. Gerade die Vorkommnisse, die dazu führten, dass 4 Menschen, Bellini haßten, muten genial an. Man halte sich vor Augen, dass nicht jeder Autor einen Ira- Terroristen, für den der Bruder Meineid leistet und der dann von Bellini überführt wird und im Gefängnis landet, oder eine Frau, die vergewaltigt wird, weil Bellini sie am Tatort im Stich lässt, anzubieten hat. Auch die Epioden mit der Frau, die seinetwegen geschwängert wurde, (weil er sich in einer Diskothek verdrückte und sie im Stich liess) und die dann von ihrem katholischen Vater zwangsverheiratet wird, lesen sich etwas bizarr und darum interessant. Das Buch ist sehr empfehenswert.
Kasia zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 12.04.2014
Das Buch fing eigentlich ganz gut an und die Idee von dem Buch war sicherlich auch nicht schlecht, aber die Umsetzung ...
Ich war froh, nachdem ich das Buch ausgelesen habe. Irgendwie kam das Gefühl einer "alten" Idee in dieser Geschichte bei mir auf, in der der Kommissar alle Verdächtigen um sich versammelt, um den Täter zu entlarven (wie Poirot in den Agatha Christie-Romanen).
Die Geschichte hat mich nicht gefesselt und nicht interessiert.
Ich muss sagen, dass ich das Buch nicht nochmal lesen werde und ich das als eines der schlechtesten Gelesenen in der letzten Zeit bewerte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Leselöwin zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 03.12.2013
Was mich als passionierte Krimileserin bei Charlotte Link immer ärgert, ist das trostlose Ende ihrer Geschichten- so auch jetzt wieder beim "Schattenspiel": ausgerechnet die sympathischste Figur kommt ums' Leben.Frau Link möchte wohl gern als weiblicher Tolstoj wahrgenommen werden, aber leider macht auch ein trauriger Schluss aus einem Trivialroman noch kein Meisterwerk.
Steffi zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 04.05.2013
Habe jetzt die letzten Seiten vor mir und bin echt froh, wenn ich das Buch wieder ins Regal stellen kann! Ich finde, es ist wirklich das langweiligste Buch von Charlotte Link, das ich gelesen habe. Leider kommt auf keiner Seite Spannung auf und die ewigen Sprünge von Vergangenheit und Gegenwart nerven. Noch nie habe ich so lange für ein Buch von Frau Link gebraucht, wirklich sehr enttäuschend und absolut nicht empfehlenswert!
Steffi zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 29.04.2013
Schattenspiel ist bereits mein neuntes Buch von Charlotte Link, ich verschlinge ihre Bücher und hab sie meistens in zwei Tagen fertiggelesen! Doch von Schattenspiel bin ich sehr enttäuscht! Bin zwar erst auf Seite 130, aber ich finde es total langweilig und nicht annähernd so spannend wie die anderen Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe. Schade :-(
Schnagg zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 18.09.2012
Das Buch lag ewig bei mir in SUB ... ich dachte mir dann ok für den Urlaub, wenn es nicht gefällt wird es einfach dort belassen. Ist ja auch schon etwas älter das Buch. Aber Pustekuchen ! ... WOW - das Buch fing schon klasse an ! Die erste Rückblende kam zügig u. fügte sich wunderbar ein. Das verhängnisvolle Treffen mit den Freunden u. den kurzen Einblicken in deren derzeitiges Leben u. vorallem WARUM die Einladung angenommen wurde: Interessant ! Nun wird jeder der 4 Freunde u. deren Lebensgeschichte unter die Lupe genommen u. der Mord an sich rückt zunächst in den Hintergrund. Es gilt herauszufinden, wer ein Mordmotiv haben könnte ... Fakt ist - JEDER der Vier ist über David gestolpert u. das Leben nahm dadurch einen anderen Verlauf. Die Rückblenden beginnen u. sind äußerst spannend. Es ist mir schwer gefallen von dem Buch zu lassen - jede Seite spannend u. sehr gut geschrieben. Lediglich das Ende war nicht ganz so meine Erwartung. Dennoch ... ich würde das Buch jedermann empfehlen. Gute spannende Lektüre !
katharina zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 30.11.2011
mein gott ein geniales buch keine langweilige seite immer spannend und einfach sehr gut zwar manchmal übertrieben aber trotzdem sehr gut allgemein ist das buch sehr empfelendswert ich habe das buch schohn 5 mal gelesen und war jedes mal geffellt von den charakteren ich werde das allen weiter empfelen mit einem großen lächeln
hades01 zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 27.07.2011
Die größte Spannung in diesem Buch findet sich am Anfang, welchen den Grundstock für die folgenden psychologischen Profile der einzelnen Charaktere liefert. Ich konnte mich bei jedem einzelnen Schicksal mitreissen lassen und mitfühlen (auch wenn natürlich einzelne Passagen etwas zu übertrieben dargestellt wurden). Auf jeden Fall empfehlenswert.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
lilalu zu »Charlotte Link: Schattenspiel« 18.01.2009
Der Mord ist nicht wichtig in diesem Buch, er bietet quasi nur die Kulisse dafür, dass sich fünf Menschen einander ihre Lebensgeschichten erzählen, in denen es von hochdramatischen, teilweise stark überzeichneten Erlebnissen nur so wimmelt. Sehen wir von jenen oft unrealistischen (auch nicht immer völlig logischen) Bezügen einmal ab, ist der Roman genau hier am stärksten, da er fünf Psychogramme spiegelt, die recht gut ausgearbeitet sind. Und das sechste Psychogramm ist das des Opfers, das sich duch die fünf anderen erschließt.
Die Auflösung des Falls ist nicht gerade brilliant - das ist auch nicht wichtig; es geht vielmehr um die Verkettungen und unglücklichen Zufälle, die aus jedem der Protagonisten Opfer und Täter zugleich machen. Deshalb ist das Buch auch kein Krimi, wenngleich durchaus thrillerhafte Züge vorhanden sind. Sprachlich balanciert die Autorin auf einem schmalen Grat: Zu Beginn und gegen Ende ist ihr Schreibstil eher hektisch und schwankt zwischen Berichterstattung und Pathos. Der große Mittelteil, in dem sie ihre Figuren "erzählen" lässt, gelingt ihr jedoch gut und wirkt sprachlich ausgereifter. Hier verliert sie sich auch nicht so im Pathetischen, wenngleich ihre Ambitionen, eine möglichst großen Erzählbogen zu spannen, vielleicht etwas zu hoch gegriffen sind.
Insgesamt ist es ein Buch, das man gerne liest und für das man auch ein paar Nachtstunden opfert. Die logischen Fehler (da sind einige drin...) und die eine oder andere Länge verzeih man der Autorin in diesem Fall gern.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 15.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Schattenspiel

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: