Die Täuschung von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Provence, 1990 - 2009.

  • München: Goldmann, 2002. 477 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2004. ISBN: 3-7645-0186-3. 477 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2005. 477 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2009. ISBN: 978-3-442-37299-7. 494 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2003. Gesprochen von Franziska Bronnen. ISBN: 3898304701. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Augsburg: Weltbild, 2003. Gesprochen von Franziska Bronnen. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2007. Gesprochen von Franziska Bronnen. 6 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2009. Gesprochen von Franziska Bronnen. ISBN: 3837101630. 6 CDs.

'Die Täuschung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Das Frankfurter Ehepaar Laura und Peter Simon hat sich nach herrlichen Ferienerlebnissen in der Provence entschlossen, dort ein eigenes Haus zu erwerben. Besonders Laura ist begeistert von dieser Entscheidung, da sie die Hoffnung hegt, in Zukunft mit ihrem beruflich stark eingespannten und erfolgreichen Mann und dem Baby endlich mehr Zeit im geliebten Südfrankreich zu verbringen. Wie jedes Jahr bricht Peter als erster zum Ferienhaus nach Saint-Cyr auf, um mit seinem besten Freund Christopher einen Segeltörn zu unternehmen. Laura will einige Zeit später nachkommen. Als Peter mit dem Auto Saint-Cyr erreicht, ruft er seine Frau wie vereinbart in Frankfurt an, um sie von seiner Ankunft zu unterrichten – das letzte Lebenszeichen, wie sich zeigt. Denn von nun an ist Peter wie vom Erdboden verschluckt.

Laura versucht verzweifelt, zuerst von Frankfurt aus etwas über den Verbleib ihres Mannes herauszufinden, und stößt schon bald auf erste beunruhigende Ungereimtheiten im Umfeld ihres Mannes. Als klar wird, dass sie nur vor Ort weiter recherchieren kann, packt sie die Koffer und meldet sich bei dem Freund ihres Mannes an. Christopher ist vor vielen Jahren »ausgestiegen« und unterhält in Saint-Cyr eine Charterfirma für Segelboote. Doch auch Christopher hat vergeblich auf die verabredete Ankunft von Peter gewartet und kann Laura nicht weiterhelfen. Desgleichen die französischen Freunde in der Provence, von denen sie sich Neuigkeiten erhofft hatte, da Peter in ihrem Lokal zuletzt gesehen wurde. Henri und Nadine Joly führen in Saint-Cyr ein kleines Restaurant und sind seit Jahren mit Laura und Peter gut bekannt.

Als Laura zufällig erfährt, dass kürzlich ein grausamer Mord an einem weiblichen Feriengast verübt wurden, der noch immer ungeklärt ist, findet sie dies zwar beunruhigend, bringt es aber nicht mit dem Verschwinden ihres Mannes in Verbindung. Eine trügerische Annahme – denn wie es scheint, sollte Laura zwischen Freund und Feind zukünftig sehr genau unterscheiden …

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Die Täuschung«

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Astrid zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 15.08.2014
Die Taeuschung ist eine Enttaeuschung. Um mit Ihrer eigenen Sprache zu sprechen, zum uebergeben - sind Ihre Figuren...sehr seltsam... wenn das letzte Buch von Ihr nicht so gut gewesen ware, dann wuerde ich annehmen, dass diese Autorin gerade eine depressive Phase durchlebt... sorry, zu gequaelt, das Ganze...
BiggyBiggy zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 20.04.2014
Ich fand auch dieses Buch von Charlotte Link wieder einmal klasse - das empfinde ich bei fast all ihren Werken so.

Zwar weiß man beizeiten, wer der Mörder ist, aber dennoch geht die Spannung dadurch nicht verloren. In Gegenteil!

Einzig und allein die Tatsache, dass sich dauernd igendwer erbricht, fand ich nicht sooo prickelnd.

Ich hoffe, Frau Link schreibt noch viele Bücher dieser Art.
Kasia zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 03.04.2014
Nach gefühlten 100 Jahren las ich "Die Täuschung" zum zweiten Mal. Ich habe das Gefühl, dass je älter man wird, desto größer der Anspruch an das Buch, welchem man seine Lebenszeit opfert. Damals hat mir das Buch auf jeden Fall besser gefallen und mich auch mehr angesprochen.
Die Geschichte wirkt aufgesetzt und übertrieben, find ich. So konstruiert.
Der Showdown war wieder relativ spannend und hat mich leicht gepackt, aber dann ist es doch zu einfach gewesen, das Buch so zu beenden und nicht anders.
Ich denke, jemand, der das Buch lesen möchte, weil er ein Fan der Autorin ist, sollte es tun. Ich werde mein Exemplar nun endgültig aus dem Regal verbannen und Platz für ein neues Buch schaffen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
C Baumann zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 30.05.2013
Zunächst dachte ich ja die Kommentare seien übertrieben, aber:Es ist wirklich so, das sich ständig jemand übergibt ist mehr als nervig. Es ist nicht nur unrealistisch , sondern auch lästig. Es ist in allen Roman so, aber in diesem fällt es mir am negativsten auf.
Auch ist ständig die Rede von Frauen die zu dick oder zu dünn sind, zu ausführlich und so auffällig dass auch dieses Thema nervt.

Vor 4 wo Las ich zum ersten mal ein Buch v C.L. Der Beobachter, es war sehr sehr gut. Dann wurde ich regelrecht süchtig nach weiteren Romanen und kaufte insgesamt 6, die bis auf eine Ausnahme aber leider immer schlechter wurden. Schade...
Manuela Bombis zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 27.03.2013
Ich muss der Leserin Recht geben. In diesem Buch übergibt sich ständig jemand, als gäbe es keine andere Reaktion auf dramatische Ereignisse als diese. Der Roman war zwar nicht so spannend wie andere von Ch. L., aber das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, weil die Story gut ist und die menschlichen Charaktere immer glaubwürdig sind. Daher finde ich ihre Bücher nie kitschig. Sie ist damit beinahe die einzige deutsche Schriftstellerin von der ich Krimis lese. Auf jeden Fall empfehlenswert.
kianan zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 21.11.2012
Obwohl das Buch kurzweilig sowie flüssig geschrieben ist und die Charaktere gut beschrieben sind, ist es aus meiner Sicht Charlotte Link nicht gelungen, Spannung aufzubauen.
Schon nach kurzer Zeit ist klar, wer der Mörder ist. Daher war ich über die "Täuschung" eher enttäuscht.
Charlotte Link kann es auch ganz anders, wie z. B. im "Das Ende des Schweigens", das ich in zwei Tagen verschlungen habe. Daher kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.
M. G. zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 20.06.2011
Ich persönlich finde, dass "Die Täuschung" ein sehr gut geschriebenes und spannendes Buch ist. Die Charaktere sind sehr typisch beschrieben, man muss immerwieder einmal über die jeweiligen Storys lachen. Etwas negativ (obwohl man da auch schon wieder lachen muss) ist die Tatsache, dass sich alle paar Seiten irgendwer erbrechen muss. Egal, ob Fensterbänke, Spülen und Toiletten, ständig muss sich wer übergeben. Trotzdem empfehle ich es gerne weiter.
Nomadenseele zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 03.11.2010
Charlotte Link schreibt zwei Arten von Büchern: Die extrem guten und die extrem schlechten.

*Die Täuschung* gehört zur letzeren Kategorie und zeigt, wie man es nicht machen sollte: Eine Menge Figuren, keine Spannung.
Das Personal des Romans hat beinahe Dickens`sche Ausmaße, was die Anzahl betrifft und so springt die Autorin munter zwischen den verschiedenen verkorksten Leben hin und her. Dabei fällt es schwer zu entscheiden, welche Person ruinöser und unsympathischer daher kommt, sie geben sich alle nichts.

Spannung gab es nach 126 Seiten immer noch nicht, was wiederum durch die hohe Charakteranzahl erklärt werden kann; das Verschwinden eines Mannes ist eben nur eine Geschichte unter vielen, die nicht wirklich interessieren.

Fazit:
Das Geld kann man sich sparen.
greendayfan 17 zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 18.09.2010
also die täuschung ist mittlerweile mein dritter roman von charlotte link. mir hat er sehr gut gefallen...spannend bis zur letzten minute auch wenn man den autor schon relativ früh entlarvt. Nun muss ich das Buch in der schule vorstellen und interpretieren. mal sehen zu welchen erkenntnissen ich komme...aber ich kann charlotte link als autorin nur weiterempfehlen!
Jan zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 20.04.2010
Dieses Buch war mein erstes von C. Link und wird auch mein letztes bleiben. Die Geschichte mag ja irgendwie ganz passabel sein, jedoch haben mich (die hier häufig positiv hervorgehobenen) Charakterisierungen der einzelnen Figuren von Beginn an aufgeregt. Ich habe selten so viele Klischees zwischen zwei Buchdeckeln gefunden. Die Protagonistin verschreibt devot ihr Leben ganz ihrem Mann, kennt weder Interessen, noch Freizeit, noch Job, noch die Vorzüge einer guten Freundschaft. Keine der Figuren hat irgendwelche Interessen. Weder Musik, noch Film, noch Literatur, noch gutes Essen, pipapo. Alle werden über ihre Gefühle zu ihrem Partner und über den Grad des Scheiterns im Leben definiert. Mittelständige Spießerlangeweile zwischen Wintergarten, Büro und Waschküche. Bah! Wenn man mal genau aufpasst, ist jeder Charakter auch schlank, gutaussehend und adrett gekleidet. Außer die von Akne geplagte Catherine. Dafür ist sie aber gleich ganz besonders schlimm dran. 1.88m und hässlich wie die Nacht. Schlampig, würde Ranicki vielleicht sagen. Nein, sowas möchte ich nicht lesen.

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