Die Täuschung von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 bei Goldmann. 477 Seiten. ISBN-10: 3-442-45142-6, ISBN-13: 978-3-442-45142-5.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Provence, 1990 - heute.

'Die Täuschung' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Das Frankfurter Ehepaar Laura und Peter Simon hat sich nach herrlichen Ferienerlebnissen in der Provence entschlossen, dort ein eigenes Haus zu erwerben. Besonders Laura ist begeistert von dieser Entscheidung, da sie die Hoffnung hegt, in Zukunft mit ihrem beruflich stark eingespannten und erfolgreichen Mann und dem Baby endlich mehr Zeit im geliebten Südfrankreich zu verbringen. Wie jedes Jahr bricht Peter als erster zum Ferienhaus nach Saint-Cyr auf, um mit seinem besten Freund Christopher einen Segeltörn zu unternehmen. Laura will einige Zeit später nachkommen. Als Peter mit dem Auto Saint-Cyr erreicht, ruft er seine Frau wie vereinbart in Frankfurt an, um sie von seiner Ankunft zu unterrichten – das letzte Lebenszeichen, wie sich zeigt. Denn von nun an ist Peter wie vom Erdboden verschluckt.

Laura versucht verzweifelt, zuerst von Frankfurt aus etwas über den Verbleib ihres Mannes herauszufinden, und stößt schon bald auf erste beunruhigende Ungereimtheiten im Umfeld ihres Mannes. Als klar wird, dass sie nur vor Ort weiter recherchieren kann, packt sie die Koffer und meldet sich bei dem Freund ihres Mannes an. Christopher ist vor vielen Jahren »ausgestiegen« und unterhält in Saint-Cyr eine Charterfirma für Segelboote. Doch auch Christopher hat vergeblich auf die verabredete Ankunft von Peter gewartet und kann Laura nicht weiterhelfen. Desgleichen die französischen Freunde in der Provence, von denen sie sich Neuigkeiten erhofft hatte, da Peter in ihrem Lokal zuletzt gesehen wurde. Henri und Nadine Joly führen in Saint-Cyr ein kleines Restaurant und sind seit Jahren mit Laura und Peter gut bekannt.

Als Laura zufällig erfährt, dass kürzlich ein grausamer Mord an einem weiblichen Feriengast verübt wurden, der noch immer ungeklärt ist, findet sie dies zwar beunruhigend, bringt es aber nicht mit dem Verschwinden ihres Mannes in Verbindung. Eine trügerische Annahme – denn wie es scheint, sollte Laura zwischen Freund und Feind zukünftig sehr genau unterscheiden …

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Die Täuschung«

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Maike zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 23.02.2010
Dieses Buch war mein erstes von Charlotte Link und es hat sie sofort zu meiner Lieblingsautorin gemacht.Sie beschreibt die einzelnen Szenen so gut, dass man sich fühlt als würde man direkt im Geschehen des Buches stehen und zusehen.
Das Spannungsband hällt sich über das gesamte Buch konstant es wir nicht langweilig.Inzwischen habe ich auch andere Bücher von Charlotte LInk gelesen und bin der Meinung,dass man auf ihre Bücher nicht verzichten sollte.
Cornelia Baier zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 09.02.2010
Also das Buch war mein erstes von Ch. Link und ich bin sehr verwöhnt von z.B. Andreas Franz ... denn ich war vorher nie ein Krimifan ... aber ich muss sagen , sehr spannend, ich habe es verschlungen weil ich schnell wissen wollte wie alles genau zusammen hängt ... werde mir auch andere Bücher von ihr mal zu Gemüte führen ...
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Gaby Wolf zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 23.01.2010
Wie jedes Buch von C.Link habe ich "Die Täuschung" in einem Zug durchgelesen. Sämtliche Figuren in diesem (absolut) gelungenen Meisterwerk sind so geschrieben daß eigentlich jede Charaktere die Hauptrolle zu sein scheint. Mein Tipp:Lesen,Lesen und nochmal Lesen! An alle die C.Link kritisieren:Besser machen!!
tedesca zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 11.12.2009
Auf einen durchaus spannenden Anfang folgt eine ziemlich langweilige Geschichte, die man relativ bald durchschaut. Die Figuren sind farblos und klischeehaft - das brave Heimchen, das sich nicht selbstverwirklichen durfte, der Macho-Ehemann, die unzufriedene Geliebte, der irre Mörder - die kennen wir doch schon alle zur Genüge. Thematisch wird nichts ausgelassen, von Mord über Ehebruch, unerwiderte Gefühle und Selbstfindung ist alles vertreten.

Alles in allem seichte Unterhaltung, gut für lange Autofahrten, aber die Lesezeit nicht Wert, die es dafür gebraucht hätte. Ein Plus beim Hörbuch ist definitiv Franziska Bronnen, die mit ihrer sonoren Stimme rettet, was noch zu retten ist.
Malu zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 09.12.2009
Die Täuschung von Charlotte Link muss ich vor Jahren schon mal gelesen haben. das viel mir so während des Lesens an manchen Stellen auf.
Das Buch hat mir super gut gefallen. Es ist spannend geschrieben.
Was sehr in diesem Buch auffällt. - dases keine glücklichen Paare gibt.
Aber trotzallem das Buch macht ein nicht depressiv.
Mein Tipp: bitte lesen.
krimiliebhaberin zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 04.09.2009
Wie immer fand ich dieses Buch von Charlotte Link zunächst unglaublich spannend und fesselnd, doch wurde es nach etwa der Hälfte zunehmend vorhersehbar. Obwohl es wohl nur eine persönliche Vorliebe meinerseits ist, nimmt die Idee, die Identität des Mörders lange vor Ende des Buches zu lüften, sehr viel von der Spannung, finde ich. Die obengenannten ähnlichen Geschichten von Charlotte Link kenne ich nicht, habe mich aber über die frappierende Ähnlichkeit mit "Der Verehrer" geärgert. Wenn man das eine Buch kennt, kann man sich das andere sparen. Gerade weil Charlotte Link wirklich gut Spannung aufbauen und Charaktere zeichnen kann, finde ich es schade, dass sie immer auf dieses - wenn auch bewährte, so doch langweilige - Strickmuster zurückgreift.
HEINZ zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 29.09.2008
Ich finde die Geschichte sehr gelungen. Auch die Hörbuchfassung mit der Erzählerin Franziska Bronnen gefällt mir. Einziges großes Manko: Es werden kaum glückliche Paare geschildert. Ganz am Rande taucht eine glückliche Familie mit vier Kindern auf, denen Christopher sehnsüchtig nachschaut. Ansonsten nichts als zweisamer Trübsinn... So schwarz ist die Realität nun wieder auch nicht! Was mir ansonsten gut gefällt: Orte und Umgebungen werden sehr gut in die Schilderungen eingebaut und geben der Geschichte viel atmosphärische Tiefe. Schulnote: 2...
lilalu zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 03.02.2008
Sehr spannend! Einzig negativ ist zu bemerken, dass die Autorin hier nicht "bei" ihren Hauptdarstellern ist. In gewisser Weise hat es fast schon etwas Perfides, dem Überlebenskampf einer der Figuren beizuwohnen, um dann lesen zu müssen, dass sie doch umgebracht wird. Und es stimmt: Es sind eindeutig zuviele Depressive in diesem Roman! Das legt sich wie Mehltau über die eigene Stimmung.
Elvira zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 30.10.2007
Dies war mein erstes Buch von Charlotte Link und daher kann ich eventuelle Ähnlichkeiten mit ihren anderen Büchern nicht beurteilen. Trotzdem fand ich es ein wenig vorhersehbar. Man erfährt sehr früh, wer der Mörder ist, zudem ist dieser meiner Ansicht nach die einzige Figur, die nicht überzeugend charakterisiert ist. Alle anderen Charaktere finde ich sehr gut gelungen, mir ist zwar auch aufgefallen, daß hier wirklich jede Ehe unglücklich und absolut alle depressiv sind, doch das hat mich weniger gestört, irgendwie paßt es zur Atmosphäre des Buches und wird auch realistisch begründet. Wer einen knallharten Thriller erwartet, wird sicher enttäuscht sein, da hier Beziehungen und menschliche Schicksale im Vordergrund stehen. Das muß man mögen, damit einem dieses Buch gefällt - mir persönlich liegt das mehr als Brutalität und akribische Polizeiermittlungen. Sicher nicht mein letztes Buch von C.Link!
Gar nicht treffend finde ich übrigens obige Inhaltsangabe: das Ferienhaus ist seit Jahren gekauft, als die Story beginnt, Laura hat gar nicht vor Peter nachzureisen, Christophers Aussteigerjob spielt keine Rolle usw. Wer auch immer das geschrieben hat, hat das Buch wohl gar nicht gelesen - schade, denn es lohnt sich!
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Stevie zu »Charlotte Link: Die Täuschung« 18.12.2006
Das 6. gelesene Buch von ihr und Ähnlichkeiten mit den anderen, besonders dem Ende des Schweigens und dem fremden Gast sind unübersehbar und machen die Täuschung nicht zu einem wirklich guten und spannendem Buch. Das Hauptmotiv, die scheinbare Idylle und das Grauen dahinter, kehrt zu oft wieder, ebenso die Mordhandlung zu Beginn und das Spiel der verschiedenen, parallel laufenden Charakterstränge, die scheinbar zunächst nichts miteinander zu tun haben.

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