Der Beobachter von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • München: Blanvalet, 2011. ISBN: 978-3-442-36726-9. 656 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2011. Gesprochen von Gudrun Landgrebe. ISBN: 3837109097. 8 CDs.

'Der Beobachter' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

Ihre Meinung zu »Charlotte Link: Der Beobachter«

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trafik zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 09.01.2017
Am Anfang werden nacheinander sehr viele Personen beschrieben. Man muß sehr gut aufpassen, um sich alle Namen zu merken. Doch dann fliest alles sehr gut zusammen.
Der Beobachter wird von Seite zu Seite immer spannender. Auch das Ende ist gut gelungen. Das ist sicher einer ihrer besten Thriller von Charlotte Link.
Gut durchdacht und vorallem sehr flüssig geschrieben.
Ulrike zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 05.12.2015
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Allerdings fand ich seine Verfilmung(Sendetermin 05.12.2015) schlichtweg eine Frechheit.
Einem Buch welches durch Spannungaufbau lebt kann ein solches Drehbuch nicht gerecht werden. Zumal wenn nur 90Minuten Sendezeit zur Verfügung steht.

Wem das Buch unbekannt ist kann annehmen eshandelt sich um eine einfach gestrickte Kurzgeschichte und nicht
(zu Recht) um einen Bestseller von über 400 Seiten.
Hatte die Autorin kein Mitspracherecht?
AnnaRus zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 28.09.2014
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen: es war spannend, emotionsreich und ich habe es auch nicht aus den Händen bekommen, bis ich es zu Ende gelesen habe. Ich bin eine osteuropäische Leserin. Mir sind nur ein paar unglaubwürdigen Kleinigkeiten aufgefallen, die mit Kälte zu tun haben: mir fehlte nämlich die Beschreibung der eingefrorenen Hände und Finger. Auch wenn die Handschuhe da sind, funktionieren die Hände schlechter. Und ohne Handschuhe spürt man die Finger nicht mehr, wenn man länger draussen ist und friert so, wie es im Buch beschrieben ist. Auch das Wasser in den Flaschen scheint nicht eigefroren zu sein. Die Fenster wären schlecht durchsichtig (auch im Auto, noch mehr, wenn da ein Mensch mit seinem Atem den Innenraum etwas erwärmt hat). Evtl. bin ich zu kritisch, da der Rest des Buches (Psychologie des Motives, Beschreibungen der Figuren, Wärme der Liebe. alles dabei) gibt insgesamt einen sehr zufriedenen Gefühl. Das Buch ist definitiv als psychologischer Krimi empfehlenswert. Ich würde es mit 85-90% bewerten.
Aylin zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 26.09.2014
ich fand das buch sehr gut geschrieben obwohl man vor dem ende ( ca 140 Seiten vorher ) weiss wer der Mörder ist laesst es von der Spannung her nicht nach !
ich fand es ein bisschen schade das man jetzt nicht weiss wie es weitergeht in der beziehung von Mutter und Tochter .
es haette mich schon noch intressiert ob die beiden sich wieder vertrauen konnten .
den einstieg würde ich erst beim 2. teil lesen weil man sonst immer nach einem 9 jaehrigen Kind sucht !
das buch habe ich innerhalb von 2 tagen gelesen man kann einfach nicht mehr aufhören :)
Wallner Andreas zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 11.07.2014
Interessant zu lesen, wie Samuel Segal einen Hund entführt, nur um mit der Besitzerin ins Gespräch zu kommen. Die Enführungsepisode liest sich sehr spannend und interessant! Auch die psychologische Beschreibung des Beobachters und seine verkorkste Art lesen sich spannend. Man bekommt Zugang zu Menschen, die es im Altag wenig gibt, oder die einfach wegen ihrer Unscheinbarkeit verkannt oder übersehen werden.
Michael38 zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 23.06.2014
Das Buch ist spannend und facettenreich mit interessanten und sehr unterschiedlichen Charakteren. Die Täterauflösung rund 150 Seiten vor dem Schluss nimmt dem Buch keinerlei Spannung. Einige wenige Stellen sind für mich zwar nicht ganz nachzuvollziehen, aber das ist reine Ansichtssache. Auf alle Fälle steht das Buch für gute Unterhaltung!
Christina zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 27.11.2013
Ein sehr spannendes und mitreissendes Buch.
Habe bisher alle Bücher von Charlotte Link gelesen doch das zählt zu den besten Krimis.
Die Idee und die Aussage dahinter einfach faszinierend.
Am höcgstens war der Schreck gleich auf den ersten Seiten, wie die schöne "Fee" beschrieben wird, von dem "alten, versoffenen Arbeitslosen" und plötzlich die Ausssage... doch Sie ist erst neun, so viel jünger wie ich ...
Gleich auf den ersten Seiten eine spannende Erkentniss, die wie immer zu einer riesigen Geschichte führt.
Annette Traks zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 02.11.2013
Der Langzeit-Arbeitslose Samson Segal ist ein verschrobener Mann, der bei Bruder und Schwägerin lebt, obwohl er besonders von Letzterer offen abgelehnt wird. Als Einzelgänger hat er keine sozialen Kontakte, beobachtet stattdessen stundenlang die Häuser fremder Frauen, träumt sich in ihr Leben und führt darüber akribisch Buch.
Besonders angetan hat es ihm Gillian Ward, die mit ihrem erfolgreichen Ehemann und der pubertierenden Tochter in seiner Nähe ein scheinbar perfektes Leben führt.
Als zwei ältere allein stehende Frauen auf die gleiche Weise ermordet in ihren Wohnungen aufgefunden werden, geht die Polizei von einem Serienkiller aus, wenngleich es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben scheint. Das Täterprofil weist auf einen zutiefst gestörten Menschen, der Frauen hasst. Bald gerät Samson Segal ins Visier der Ermittler und flieht – und seine Schwägerin entdeckt die Aufzeichnungen seiner Beobachtungen.
Das dritte Opfer, der Ehemann von Nachbarin Gillian Ward, passt dann ganz offensichtlich nicht in das Schema der vorangegangenen Morde, auch wenn die gleiche Pistole benutzt worden ist ….

Die Lösung der Fälle bleibt bis zum Schluss unvermindert spannend. Nach und nach erfährt der Leser immer mehr persönliche und psychologische Hintergründe zu den einzelnen Personen, und einige werden dadurch von harmlosen Randfiguren zu Verdächtigen. Jedoch gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, und nichts ist dann so, wie es zunächst schien.
Verschiedene Handlungsstränge, die zunächst parallel zu laufen scheinen, ergeben schließlich ein in sich schlüssiges Ganzes.

Resümee:
Dies ist wieder ein fesselnder Charlotte-Link-Roman, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Am Ende eines Kapitels offene Fragen, eine auf den Spannungshöhepunkt getriebene Episode, eine überraschende Wende – typische Cliffhanger – treiben die Handlung (und vor allem das Lesen) voran. Hinzu kommt, dass mich die psychologischen und menschlichen Hintergründe so in den Bann gezogen haben, dass ich von Anfang bis Ende im Geschehen war und mitgefiebert habe.
Auch das nächste Buch der Autorin wird wieder meins sein.
Anne zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 15.10.2013
Ich war vom ersten Teil begeistert, sehr einfühlsam und literarisch "wertvoll" geschrieben.

Im zweiten Teil hatte ich das Gefühl, dass das von einem Ghostwriter geschrieben wurde, hier wurden nur noch die angelegten Spuren abgearbeitet, nichts psychologisch oder literarisch Anspruchsvolles mehr vorhanden, ein wirklich anderer Stil, als hätten es zwei Personen geschrieben. Schade.
Hans, Südtirol zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 13.10.2013
Es ist gut, dass ich den Prolog dieses sehr schönen und psychologisch anspruchsvollen Buches erst nach der letzten Seite gelesen habe.
Ich hätte sonst das ganze Buch hinweg nur nach der einen, kleinen Person gesucht, die in genanntem Prolog angesprochen wird.
So war ich mit dieser Suche in meinem Fall nicht "belastet" und konnte das Buch, zurückblickend, viel besser genießen.
In jedem Falle ein äußerst lesenswerter Roman, der in der heutigen Gesellschaft manchen Menschen in bestimmten Lebenslagen etwas helfen kann und vielleicht die/den eine/einen und andere/anderen Leserin/Leser mit etwas couragierteren Augen durchs Leben gehen lässt.
Ich danke ihnen, verehrte Charlotte Link, für ihre Bücher.

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