Der Beobachter von Charlotte Link

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1990 - 2009.

  • München: Blanvalet, 2011. ISBN: 978-3-442-36726-9. 656 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2011. Gesprochen von Gudrun Landgrebe. ISBN: 3837109097. 8 CDs.

'Der Beobachter' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Er beobachtet das Leben wildfremder Frauen. Träumt sich an ihre Seite, in ihren Alltag. Identifiziert sich mit ihnen und will alles von ihnen wissen. Als Beobachter. Auf der Flucht vor seinem eigenen Dasein, das aus Misserfolgen besteht. Nur aus der Ferne liebt er die schöne Gillian Ward. Die beruflich erfolgreiche Frau, glücklich verheiratet, Mutter einer reizenden Tochter, wird von ihm über die Maßen idealisiert. Bis er zu seinem Entsetzen erkennt, dass er auf eine Fassade hereingefallen ist. Denn nichts ist so, wie es scheint. Gleichzeitig schreckt eine Mordserie die Menschen in London auf. Die Opfer: alleinstehende Frauen. Auf eine rachsüchtige, sadistische Weise umgebracht. Die Polizei sucht einen Psychopathen. Einen Mann, der Frauen hasst.

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Gabriele zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 16.05.2012
Wieder ein besonders gelungener Roman von Charlotte Link. Mir gefällt ihr Stil, auch wenn er gelegentlich ein wenig zu sehr ins Umgangssprachliche rutscht.
Man merkt, dass sie ihre Figuren liebt (auch die Finsterlinge), dennoch bewahrt sie immer eine behutsame Distanz zu ihnen. Sie erinnert mich sehr an die wunderbare Margaret Millar. Von der solltet ihr mal was lesen (z.B. "Liebe Mutter, es geht mir gut"), wenn ihr die Zeit überbrücken wollt, bis der nächste Roman von Charlotte Link kommt. Das ist hoffentlich recht bald, also hau rein, Charly!
Daniel zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 29.04.2012
Auf der Suche nach einem Nachfolger für den leider verstorbenen Andreas Franz habe ich mit dem Beobachter + C.Link genau die richtige Wahl getroffen. Das Buch hat alles was ein Liebhaber dieses Genres braucht. Schnelle unerwartete Wendungen, viele Verdächtige, Thrill und beste Unterhaltung. Von der Psychologie bis zur menschlichen Einfühlsamkeit war alles dabei. Ich habe mich gefreut für den Erfolg des Beobachters und das er es letztendlich nicht war. KLASSE!
Manuela Bombis zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 24.04.2012
Es war das erste Buch, das ich von Ch. Link gelesen habe und obgleich ich eine Vorliebe für skandinavische Krimiautoren habe, war ich von ihr überrascht. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich wiedermal ein Buch hintereinander weg lese, weil es absolut spannend ist. Also mit den Autorinnen aus England kann sie sich auf eine Stufe stellen.
Margitta zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 08.04.2012
Soeben habe ich Beobachter beendet !
Und schon wieder ist es dieser Autorin gelungen mich in ihren Bann zu schlagen !
Anfänglich eine idylische Kulisse ,nette Familien und mittendrinn "das BÖSE" !Aber aus eine unerwarteten Richtung !
Von dieser Schriftstellerin möchte ich neben ihren hervorragenden Historischen Romanen auch weiterhin erstklassige Krimis lesen !Kann es kaum erwarten !
anneli zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 19.02.2012
Charlotte Links Bücher werden tatsächlich von Mal zu Mal besser, sofern man einen Thriller mit einer klassischen "Wer war's?"-Handlung, einer überraschenden Schlusspointe und britischer Milieu-Schilderung mag. Eins muss man ihr lassen: Wo Charlotte Link draufsteht, ist Charlotte Link drin, ihre letzten Krimis waren stets nach einem ähnlichen Muster aufgebaut. Ich weiß nicht, wie genau sie es macht, aber hat man eines ihrer Bücher einmal aufgeschlagen, kann man es wirklich kaum aus der Hand legen. Dabei beeindrucken mich die, meinem Empfinden nach, äußerst gut beobachteten psychologischen Schilderungen.
Gundula zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 15.02.2012
Hochspannung pur, man legt das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus den Händen. Unglaublich ausgeklügelte Geschichte, super gewählte Charaktere mit der typischen Note der Autorin. Eines der besten Werke Charlotte Links mit einem überraschenden Ende. Sehne Ihr nächstes Meisterwerk bereits herbei!
lieschen1 zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 19.01.2012
Habe das Buch gerade ausgelesen,
und alle ihre Bücher mit Begeisterung verschlungen.
Auch " Der Beobachter" konnte ich kaum aus der Hand legen.
Die Beschreibung der Charaktere ist klasse,
die Handlung, und wie sich am Ende alles zusammenfügt.
Ich liebe die Bücher von Charlotte Link !!

Von mir gibt es 99 °
Elvira zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 16.01.2012
Nun muß ich auch mal meinen Senf dazugeben, da mich die Kritik hier z.T. sehr überrascht. Der Beobachter ist sicher nicht das beste Buch von C. Link. Das Ende hat mich weder überrascht noch überzeugt.

Aber: den Vorwurf ihre Charaktere seien klischeehaft, unglaubwürdig, langweilig etc. kann ich so gar nicht nachvollziehen. Gerade die Charakterisierung ist meiner Meinung nach DIE Stärke von Frau Link. Abgesehen vom Motiv des Täters, finde ich auch in diesem Roman wieder alle Personen sehr lebensnah und glaubwürdig. Die unzufriedene Ehefrau, ihre nervige pubertierende Tochter, der abwesende Ehemann - sie trifft den "aufregenden" Sportlehrer und stürzt sich in eine Affaire. Was ist daran mißlungen? Das passiert jeden Tag, es könnte meine Nachbarin sein. :-) Auch der seltsame Außenseiter, der noch nie eine Freundin hatte, und seine nörgeligen Verwandten wirken für mich wie aus dem Leben gegriffen. Also ich kenne solche Leute.

Gerade das lebensnahe, unaufgeregte mag ich an ihren Büchern. Genauso wie die ruhige (ja vielleicht altmodische) Art zu erzählen. Keine seitenweisen Ergüsse über Blut und Sex wie heutzutage üblich. Der Leser hat doch auch selbst Phantasie.

Schade finde ich, daß diesem Buch irgendwie die besondere Atmosphäre fehlt. Sonst werden bei ihr ja oft bestimmte Inseln, Landschaften oder historische Bezüge (2. WK) vorgestellt. Der Beobachter ist einfach nur ein Krimi, angenehm zu lesen, aber nichts bleibt besonders im Gedächtnis.
Eckardt zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 09.01.2012
ich habe alle Bücher von CH.Link in meinen Besitz und lese sie immer wieder gerne. ABER der Beobachter,fällt aus der Rolle. Bin jetzt etwa in der Mitte und fühle mich gelangweilt. Irgendwie hat Frau Link Charm und Witz vergesssen. Ein mißlungener Krimi oder wie sollte man dies bezeichnen?werde trozdem alles lesen, vielleicht passiert doch noch was? Auf alle Fälle, wird dies nicht der Bestseller.
Baiba zu »Charlotte Link: Der Beobachter« 04.01.2012
Für mich war dieses Buch etwa bis zur Mitte ein absoluter pageturner. Aber dann wurde es immer schleppender. Es geschah nicht viel Neues.Die Hintergründe der Charaktere wurden zwar sehr detailliert ausgeleuchtet, blieben aber dennoch klischeehaft. Charlotte Links Sprache erscheint mir oft sehr altmodisch, zu gestelzt,unzeitgemäß. Und das war auch hier der Fall.
Haarsträubend finde ich viele Handlungen, die man kaum nachvollziehen kann in ihrer Naivität.
Trotzdem fühlte ich mich durchaus gut unterhalten. Sie versteht es, eine packende Atmosphäre zu schaffen und das Milieu, in dem ihre Verbrechen stattfinden, wirkt sehr authentisch. Aber mit dem Prolog nahm sie quasi die Hintergründe der Tat und somit die Auflösung des Falles schon vorweg...Manchmal wäre es einfach besser, auf einen Prolog zu verzichten.

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