Ein gefährlicher Mann von Charlie Huston

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel A Dangerous Man, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Heyne.

  • New York: Ballantine, 2006 unter dem Titel A Dangerous Man. 286 Seiten.
  • München: Heyne, 2006. Übersetzt von Alexander Wagner & Don Marco. ISBN: 978-3-453-43205-5. 350 Seiten.

'Ein gefährlicher Mann' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nach seiner Odyssee quer durch Mexiko bis nach Las Vegas lässt sich Hank Thompson auf einen schwerwiegenden Deal ein: Um seine Eltern zu schützen, arbeitet er jetzt für einen Gangsterboss als Killer und Schläger. Als er nach New York beordert wird, beginnt sich die Spirale der Gewalt erneut zu drehen.

Ihre Meinung zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann«

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mylo zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 08.02.2011
Mit dem dritten Band endet ein großartige Trilogie die in Band 1 dem Prügelknaben grandios beginnt und für mich auch das stärkste der drei war. Es setzte sich mit Band 2 dem Gejagten rasant fort, wo sich bei mir allerdings schön Gewöhnungsprozesse bei mir bemerkbar machten, das Buch aber soviel eigenen Drive und Story hat, dass man Band 2 auch separat lesen und für sehr gut befinden könnte. Band 3 ein gefährlicher Mann bringt eine Geschichte zu ende, die sich in zwei Bänden unter starker Einvernahme der Leser mit einem super Schreibstil rasantem Tempo, Witz und super Dialogen und brutalsten Verbrechen, ja Metzeleien, entwickelt hat.
Diesen Band sollte man auf keinem separat lesen, dann hat er nicht mehr die Klasse,die die beiden ersten Bände haben und die er als ein Teil von ihnen hat. Aber auch Teil 3 liest sich in einer einzigartigen Kurzweiligkeit wie sie schon die ersten beide Bände hatte und die einem die Romane verschlingen lässt.
Als Teil des Gesamtwerkes auch hier 90 Punkte.
Addicted-to-read zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 07.02.2011
Habe heute diesen dritten und abschließenden Band der Hank Thompson Trilogie beendet und so ein kleines bisschen fehlen mir die Worte...

Hank ist mittlerweile ein gefährlicher Mann und arbeitet für den russischen Mafiaboss David, um das Leben seiner Eltern zu retten. Er ist zwar kein Trinker mehr, doch ist er durch seine seelischen und körperlichen Qualen und Schmerzen zu einem Tablettenjunkie par excellence geworden. Nur das Wissen um das Leben und die Sicherheit seiner Eltern läßt ihn durchhalten.

Die Dialoge sind gewohnt witzig und rasant, jedoch zieht sich die ganze Handlung eher etwas träge und leidenschaftslos dahin. Es zündet und fesselt einen nicht mehr so, wie bei den beiden Vorgängern, sollte jedoch als Abschluß der Geschichte auf jeden Fall gelesen werden.

Charlie Huston hat das Ende knallhart und konsequent durchgezogen und mir hat es, gerade deswegen, auch gut gefallen! Es ist ein würdiger Abschluß dieser rasanten Erzählung.
Bibliophagos zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 20.11.2009
Zuallererst sei gesagt: Dies ist der 3. und abschließende Band einer hervorragend geschriebenen Trilogie! C.H. hat mit den letzten 360 Seiten den Kreis geschlossen, der im 1. Band sein Fundament hatte. Sprache und Stil überzeugen 100%ig, die Handlung ist greifbar und spürbar dicht. Aktion und Tempo haben eine angenehme Geschwindigkeit.
Wahrhaft hat C.H. einen klasse Thriller geschrieben. Wertung 95 Grad.
Heike Götz zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 02.11.2009
Nun habe auch ich es geschafft, die Trilogy, was das Lesen angeht, zum Ende zu bringen, das mich allerdings sehr traurig gestimmt hat...
Zwischen den Zeilen habe ich stellenweise den Eindruck gehabt, das Huston darin sich ein wenig gesehen hat.
Auch ich muss sagen, das der dritte Teil einige Hänger aufweist, die keinesfalls störrend sind.
Ich freue mich auf seine nächsten Bücher, die sich mit Sicherheit genau so gut, wenn nicht noch besser, lesen werden.
Im übrigen hat es sich nicht um fünf Millionen gehandelt ;-)
tassieteufel zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 21.06.2009
Aus dem Prügelknaben und dem Gejagten ist ein gefährlicher Mann geworden. Anderhalb Jahre sind vergangen, seit Henry das Geld verlor und um seine Eltern zu retten, sich an den russischen Mafia Boss David Dolokhov verkaufte. Um seine ganzen seelischen und körperlichen Schmerzen zu ertragen, schüttet er jede Menge Pillen in sich rein und nur die Sicher-
heit seiner Eltern hält ihn noch am Leben.
Derartig abgewrackt soll er noch einen letzten Auftrag für David ausführen, der will seine Schwägerin aus dem Weg räumen und Henry soll einen jungen Baseballstar mit Spielsucht dazu bringen, seine Wetten nur noch über David abzuschließen, der damit den jungen Mann völlig in der Hand hätte.
Dieser dritte Teil ist nicht ganz so rasant wie die Vorgänger, zwar gerät Henry auch wieder in diverse ausweglose Situationen, in denen er dann doch immer wieder zu Höchstform aufläuft und sich herauswindet, aber für mich war irgendwie ein bissel die Luft raus, da alles nach dem
selben Schema abläuft. Die Sprache ist zwar auch hier wieder direkt und schnörkellos, die Dialoge sind teils witzig, teils lakonisch, aber es reißt einen nicht mehr so mit wie in den Vorgängerteilen. Als Abschluß der Trilogie kann man das Buch durchaus sehr gut lesen, als Einzelwerk würde ich es nicht empfehlen!
Das Ende ist zwar logisch und auch konsequent, mir hat's persönlich nicht ganz so gut gefallen, aber das ist wohl Ansichtssache! Immerhin ist damit die Geschichte um Henry Thompson er-
zählt und zum Abschluß gebracht worden, mehr hätte man meiner Meinung nach auch nicht aus dem Thema herausholen können.

Fazit: Konsequentes Ende der Trilogie, das aber nicht an die beiden Vorgänger heranreicht. Hanks Entwicklung vom liebenswerten Looser zum (nicht ganz so) knallharten Killer, der er gar nicht sein will und Dinge tun muß, die er gar nicht tun will, seine Odyssee zwischen
Freundschaft, Rachefeldzügen, Drogen, Geld, der Mafia, korrupten Bullen und verrückten Spinnern, war für mich auf jeden Fall ein Lesehighlight des bisherigen Jahres.
Sonny zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 07.06.2009
Gelungenes Finale einer rasanten Trilogie. Erneut steht Hank zwischen allen Fronten, und das, obwohl er doch eigentlich nur seine Eltern schützen will. Wie in den Vorgängern besticht dieses Buch wieder durch Tempo. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass der Autor sich fast selbst überschlagen hätte. Wenn man seinen Stil nicht kennt, kann man recht schnell den Faden verlieren. Von Absätzen hält er nicht viel.
So sehr mir Hank ans Herz gewachsen ist, bin ich gar nicht böse drum, dass die Reihe nun zu Ende ist. Ich denke jede weitere Fortsetzung wäre reine Geldmacherei gewesen. Huston hält sich aber an den alten Spruch: Wenn´s am schönsten ist.
91°
swigl88 zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 03.06.2009
Charlie Huston hat hier wirklich eine klasse Trilogie aufs Papier gezaubert!

Wie bereits erwähnt ist die Ausdrucksweise in diesem Buch einfach der Hammer! Charlie Huston nimmt hier kein Blatt vor den Mund, was der Geschichte ordentlichen Pfiff und eine Menge Witz gibt!

Hank ist ein unheimlich symphatischer Hauptcharakter! Bei kaum einem anderen Buch habe ich mit dem Protagonisten so mitgefühlt!

Trilogie sehr empfehlenswert!

Wenn jemand ähnlich geschrieben Bücher kennt bitte ich darum mir eine Nachricht zu hinterlassen!
Bartensen zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 18.07.2008
Dieser Gangsterballaden-Roadmovie zwischen Mafia, viel Geld, korrupten Bullen, harten Typen und noch härteren Typen, Freundschaft, Baseball, Drogen und noch mehr Drogen nimmt auf der Zielgerade noch einmal gehörig Tempo auf und bietet ein würdiges Finale einer denkwürdigen und rasanten Triologie.
Den trotz aller "Unkorrektheiten" sympathischen Hank Thompson bei seinen Irrfahrten, Fluchten und Rachefeldzügen zu verfolgen, hat einen Heidenspaß gemacht, das ständige Auf und Ab in seinem Leben hat beim lesen auch schon mal ziemlich an den Nerven gezerrt.
Ohne Frage, wer mit seinen "Buchhelden" gerne einmal mitleidet, der hat ein paar wirklich schmerzhafte Lesestunden vor sich.
Auch im dritten Teil sind moralische und ethische Bedenken mal wieder völlig fehl am Platze,denn die lapidare Beiläufigkeit, mit der die allgegenwärtigen vollkommen überzogenen Gewaltexzesse beschrieben werden ist schon ziemlich einzigartig.
Schrodo zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 23.03.2008
Das ist das dritte Buch um den Loser Hank Thomson (1. Der Prügelknabe 2. Der Gejagte) der im ersten Buch plötzlich und unerwartet zu 5 Mio $ kommt, die er überhaupt nicht möchte. Die Bücher lesen sich wie ein Tarantino Film. Die arme Sau Hank kommt von einer Verlegenheit in die andere. Zeitweise jagten ihn korrupte Bullen, Mafia und ganze Gangsterhorden. (na ja eigentlich jagen die seine Kohle).
Das lesen der Bücher ist etwas gewöhnungsbedürftig, da alles was geredet wird mit einem – beginnt und auch nicht hinter dem Satz steht, wer ihn gesagt hat (das kommt ja auch durch den Inhalt rüber). Mann sollte allerdings mit dem ersten anfangen.
Tolle Bücher, klasse Story. Schade, dass mit Nr. 3 alles zu Ende ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »Charlie Huston: Ein gefährlicher Mann« 10.08.2007
Schade, dass es nur eine Triologie war. Diese 3 Bücher haben mich bewegt, geschüttelt und gerührt. Ich konnte das Leid des Protagonisten förmlich sprüren, wie ihm sein Leben entgleitet und aber auch wirklich alles den Bach runtergeht. Wie die Vorgänger besticht auch der Letzte Teil durch eine Geschwindigkeit, die den Leser mitreisst und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Grandios.

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