Der Prügelknabe von Charlie Huston

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Caught Stealing, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Heyne.

  • New York: Ballantine, 2004 unter dem Titel Caught Stealing. 240 Seiten.
  • München: Heyne, 2004. Übersetzt von Markus Naegele. ISBN: 3-453-87779-9. 361 Seiten.
  • München: Heyne, 2007. Übersetzt von Markus Naegele. ISBN: 978-3-453-72162-3. 361 Seiten.

'Der Prügelknabe' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eigentlich soll sich Hank von einer Nierenoperation erholen, doch plötzlich tauchen von überall her merkwürdige Typen auf, die es auf ihn abgesehen haben und die auch über Leichen gehen. Was folgt, ist eine unglaubliche Odyssee durch den New Yorker Großstadtdschungel, an die sich der Leser noch lange Zeit erinnern wird.

Ihre Meinung zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe«

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mylo zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 26.01.2011
Man kommt sich vor wie im Kino so rasant so bildhaft hastet die Geschichte mit unglaublicher Geschwindigkeit und kaum abflauender Spannung dahin. Stellenweise echt brutal und grausam - besonders die Sache mit der Katze - wird die Hauptfigur Hank, ein Alkoholiker den das Leben aus der Bahn geworfen hat zum Gangster und Aktionheld ohne es zu wollen. Aus dem Loser wird ein Winner. Unbedingt lesenswert, super Buch.
90 Punkte
Addicted-to-read zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 08.01.2011
Hank ist ein guter Kerl, der sich im Grunde von einer Nieren-OP erholen soll und durch freundliche Nachbarschaftshilfe in einen unglaublichen Strudel an schrecklichen Zufällen, Gewalt, Korruption und Verbrechen jeglicher Art gerät.

Charlie Huston nimmt einen von der ersten Seite an mit auf diese abgedrehte Reise des alkoholkranken, verschuldeten Barkeepers, der einem sofort ans Herz gewachsen ist. Man spürt seine Verzeiflung, seine Hoffnungslosigkeit, seinen Schmerz und man fiebert in jeder Sekunde mit ihm mit.

Alle Figuren in dieser teils rabenschwarzen und doch oft brutalen Geschichte sind unglaublich gut herausgearbeitet und wirken sehr lebendig. Die Dialoge triefen oft vor Sarkasmus und werden mit einer Geschwindigkeit abgeschossen, dass es eine wahre Pracht ist.

Die Entwicklung Hanks vom saufenden Verlierer zum toughen, harten Kerl, der trotzallem nicht abgebrüht und gefühllos ist, wurde sehr glaubwürdig und mit viel Einfühlungsvermögen ausgearbeitet. Ein großer Anteil daran liegt sicher auch an Bud dem Kater, der sich zu seinem ständigen Begleiter entwickelt hat.

Alles in allem eine beispiellose, ungeheuerliche und wahnsinnig rasante Geschichte, die abwechslungsreich und hochgradig unterhaltsam ist!
koepper zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 22.12.2010
Ein großartiger Krimi. Huston legt ein irres Tempo vor und bietet Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Er bietet ein hartes Buch einige Szenen sind wirklich grauslig. Und er bietet einen Menge Leichen.
Der Held der Geschichte, Hank, ein alkoholkranker Barkeeper gerät durch Zufall in einen unheimlichen Schlamassel und wird von allen gejagt. Aufregend wie er sich seiner Haut zu wehren versucht. Die Wandlung vom harmlosen Looser zu einem harten Kerl, der anfängt zu kämpfen, ist sehr spannend.
Huston hat nichts falsch gemacht an diesem Buch, auch die Einschübe über Baseball, eine Leidenschaft von Hank, sind überhaupt nicht störend, sondern geben dem gefesselten Leser Gelegenheit mal durchzuschnaufen. Unbedingt lesen.
Susy zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 07.09.2010
Das war ja mal etwas ganz anderes.
Dieses Buch ersetzt jeden Actionfilm. Sehr schnell geschrieben mit einem total symathischen Hauptdarsteller. Endlich mal kein alkoholkranker Kommissar.
Einige Handlungen wirken sehr überzogen und erinnern an Comicfiguren und eigentlich war es mir auch zu viele Gewalttätigkeiten. Bei den Beschreibungen hatte ich schon beim Lesen Schmerzen.
Und... die arme Katze tat mir sooo leid, dass ich schon aufhören wollte zu lesen.
Heike Götz zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 23.10.2009
Gangster wider Willen - einfach genial, vor allem die Gedankengänge, die Hank hat, die immer wieder seine soziale Ader aufleben lassen.Beeindruckend fand ich, das es sich in diesem Teil, was den tierischen Begleiter angeht, mal nicht um einen Hund handelt, sondern um eine Katze, die trotz ihrer durchaus schlechten Erfahrungen mit Menschen sich nicht von diesen zurückgezogen hat; ein Tier ist und bleibt nun mal halt das Treueste, was es gibt auf Erden.
Ich empfehle auf jeden Fall das Buch weiter und sich auf die Spur zu machen, den zweiten Teil zu erhaschen.
sue82 zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 04.07.2009
Ein sympathischer Alki, unschuldig auf der Flucht vor Verbrecher und der Polizei, mit nur einer Niere und einer Katze im Handgepäck (wirklich eine originelle Idee). Die Story ist knallhart, rasant, witzig und actionreich. Hank entwickelt sich in den 360 Seiten vom Alkoholiker Weichei zum knallharten Gangster. Die Verfolgungsjagd quer durch New York ist spannend und flüssig, es macht einfach nur Spass dieses Buch zu Lesen. Kein Wort ist zu viel und Hank konnte einem wirklich Leid tun. 90° gibts von mir.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 15.06.2009
Hank ist der typische Looser, nach einem Sportunfall, der seine Baseballkarriere beendete, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat, gerät er auf die schiefe Bahn und mit Anfang 30 ist er Barkeeper in New York, alkoholabhänging und total verschuldet, sympathisch war er mir
trotzdem von Anfang an! Eines Tages wird er scheinbar grundlos arg zusammen-geschlagen, was zu Folge hat, das ihm eine Niere entfernt werden muß. Nun soll er sich eigentlich auf dem heimischen Sofa von der OP erholen, doch es kommt ganz anders. Die üblen Typen sind immer noch hinter ihm her und es sind bei weitem nicht die Einzigen, ein korrupter Bulle, die Russenmafia und eine ganz Reihe bösartiger Kerle rückt ihm auf den Leib und sind dabei nicht grade zimperlich. Himmel, was mußte der arme Hank alles über sich ergehen lassen,
mir hat schon beim Lesen alles weh getan, und dann erst die arme Katze, das war mir fast ein wenig viel, ich mag es gar nicht wenn Tiere gequält werden und ich gestehe, das ich auf
die letzte Seite gelupt habe um zu sehen ob Bud überlebt oder nicht!
Eine wirklich rasante Geschichte nimmt ihren Lauf und man kommt kaum zum Verschnaufen,
einmal angefangen konnte ich das Buch nur schwer wieder weglegen, weil ich einfach wissen wollte wie es weiter geht.
Die Sprache ist direkt und schnörkellos, die Dialoge gelungen und die Charaktere sieht man regelrecht vor sich.
Sicher sollte man die Geschichte nicht zu weit hinterfragen, da bleiben einige Dinge unklar, aber interessant war für mich auch die Entwicklung, die Hank in den paar Tagen durchmacht und obwohl er am Ende nicht mehr der sympathische Looser vom Anfang ist, so mochte ich doch immer noch, trotz all dem zu dem
er mehr oder weniger getrieben wurde.

Fazit: eine abgedrehte Geschichte, rasant und actionreich geschrieben, einmal angefangen kann man sich dem Sog kaum mehr entziehen und will unbedingt wissen, wie das Ganze für Hank ausgeht. Für mich war das mal eine gelungene Abwechslung und werde nahtlos mit Teil
2 weiter machen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
swigl88 zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 20.05.2009
Klasse Buch!

Rasant, spannend, mitreissend, witzig!

Die Ausdrucksweise in diesem Buch ist der Hammer! Also hier wird wirklich kein Blatt vor den Mund genommen! Einfach spitze

Weiters finde ich an diesem Buch sehr positiv das Hank ein unheimlich sympathischer Charakter ist, der auch seine Schwächen hat! Dies finde ich dahingehend positiv, dass er nicht von Anfang an der coole Typ, ist der alles im Griff hat!
Mr. Huston hätte auch einen J.J. Rambo aus Hank machen können, der keine Angst und Gnade kennt, doch dann wäre das Buch einfach hoffnungslos überzogen gewesen!

Mit dem toughen Hank hingegen hat er genau die richtige Mischung von allem getroffen!

Ich weiß nicht ob es noch jemanden so gegangen ist, aber während des Buches musste ich immer wieder an "Snatch" und "Pulp Fiction" denken!
Wie die Filme so finde ich auch das Buch beinahe Kult!

Ein Must Have für alle Action Fans!

Noch dazu bin ich ein großer Baseballfan und spiele selbst Baseball!

buy it, read it, love it!

Einziges Manko an diesem Buch ist die deutsche Übersetzung! Hierbei haben sich leider einige Rechtschreib und Grammatikfehler eingeschlichen!
Aber dafür kann der Autor ja nichts!

Meine Wertung: 89°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 12.05.2009
Was für ein großartiges Buch. Eine bitterböse nachtschwarze Geschichte um einen ewigen Loser, der ins Visier einer ganzer Reihe extrem bösartiger Typen gerät. Geschrieben in einer lakonischen und wie ins Papier gemeißelten Sprache, die einen glauben lässt, Charles Bukowski sei aus dem Grab erstanden. Zumal die Hauptperson auch noch Hank heißt.
Allerdings legt Huston ein anderes Tempo hin. Das ist stellenweise derart rasant und die Ereignisse überstürzen sich derartig, dass ich Pausen machen musste um das Geschehen zu verarbeiten.
Allerdings habe ich auch zum wiederholten Male festgestellt, dass ich weder Baseball an sich noch die Leidenschaft der Amerikaner für diese Spiel verstehen werde.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sonny zu »Charlie Huston: Der Prügelknabe« 28.02.2009
Das Einzige, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat, waren die ständigen Berichte über Baseball. Andererseits verschaffen einem genau diese Momente ein wenig Verschnaufpause. Denn Huston legt ein Tempo vor, das seines Gleichen sucht.

Der Stil ist von der ersten, bis zur letzten Seite herrlich flüssig. Die Charakterzeichnung wie ein gutes Steak, genau auf den Punkt. So erlebt man, wie aus der alkoholabhängigen Nullnummer Hank, mir einer ausgeprägten sozialen Ader, innerhalb einer Woche ein relativ skrupelloser Mensch wird, der recht schnell dazu lernt.

Ich weiß von einigen Couchlern, dass sie nichts lesen können, wo Tiere gequält werden. Denen muss ich leider sagen: Finger weg.
Allen Anderen kann ich es durchweg empfehlen, wenn sie etwas ohne größeren Tiefgang, aber mit viel Tempo und einem gewissen Maß an Brutalität suchen.
Ich bin gespannt, wie es mit Hank weiter geht. Denn er ist weder Bulle, noch Privatdetektiv, etc., und eigentlich ist die Story geschlossen.
Gibt gut unterhaltende 90° von mir.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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