Der Gejagte von Charlie Huston

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Six Bad Things, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Heyne.

  • New York: Ballantine, 2005 unter dem Titel Six Bad Things. 305 Seiten.
  • München: Heyne, 2005. Übersetzt von Alexander Wagner & Markus Naegele. ISBN: 3-453-43100-6. 480 Seiten.

'Der Gejagte' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Nach dem Erfolg des Debüts Der Prügelknabe geht die Odyssee von Hank Thompson in Mexiko weiter. Drei Jahre sind seit seiner Flucht aus New York vergangen, als in der kleinen idyllischen Strandbar, wo Hank mit seinen viereinhalb Millionen Dollar das Leben genießt, ein Mann mit auffälligem Akzent auftaucht. Die Russenmafia hat Hank aufgespürt. Was folgt, ist eine atemlose Jagd, die alles in den Schatten stellt, was man aus Roadmovies kennt.

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mylo zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 04.02.2011
Nun zum Inhalt ist genug schon gesagt, soll ja auch noch lesenswert bleiben. Man stumpft schon etwas ab, wenn man das zweite Buch der Reihe direkt hintenan gelesen hat, was aber an dem super Schreibstil dem rasanten Tempo und dem Sprachwitz keinerlei Einbußen macht. Nur die sehr drastischen Verbrechen mit jede Menge Blut und Brutalität haben nun mal bei den sich rasch aneinander reihenden Ereignissen und erst recht nach zwei Bänden den Effekt des Überraschen und Erstaunen etwas eingebüßt.
Hab mich trotzdem köstlich unterhalten, in nur wenigen Tagen ausgelesen - obwohl ich zurzeit eigentlich keine Zeit habe ;) - und hab auch sofort den dritten und letzten Teil ausgepackt.
Gebe auch hier in Verbindung mit Band 1 die 90 Punkte.
Addicted-to-read zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 16.01.2011
Ich hab's getan... ich habe die Fortsetzung des "Prügelknaben" in nur knapp zwei Tagen verschlungen! Was für ein rasantes Buch...

Kurz zum Inhalt: Hank, mittlerweile trockener Alkoholiker, lebt ein ruhiges und beschauliches Leben mit seiner Katze Bud in Mexico. Eines Tages taucht ein junger Typ mit russischem Akzent auf und Hank begreift schnell, dass die Hetzjagd auf ihn und die 4,5 Millionen Dollar noch lange nicht beendet ist...

Mit dieser Erkenntnis überschlagen sich die Ereignisse in gewohnter Schnelligkeit und auch Leichen pflastern wieder seinen Weg und das nicht zu knapp.
Zurück in den USA stolpert unser sympathischer Protagonist wieder von einer Katastrophe in die nächste. Wie schon aus dem ersten Teil gewohnt, muss Hank unglaublich viel ertragen und leiden, teilt aber auch gehörig aus und hinterläßt meist ein Bild von Chaos, Tod und Verwüstung.

Charlie Huston hat ein unglaubliches Talent kuriose und witzige Begebenheiten mit schlagfertigen Dialogen zu erzählen und gleichzeitig eine spannende und mitreißende Krimihandlung einzuweben, die einen unaufhaltsam mitzieht.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und freue mich jetzt schon auf den dritten Teil. Erstklassige Unterhaltung, die dem Vorgänger durchaus ebenbürtig ist!
Krimi-Tina zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 30.01.2010
Hank Thompson lebt nach seinen aufregenden Abenteuern friedlich an der Küste in Mexiko. Bis eines Tages dieser Backpacker mit dem russischen Akzent auftaucht. Und bald ist Hank wieder auf der Flucht.

„Der Gejagte“ ist mindestens ebenso irrwitzig, wenn nicht noch irrwitziger als „Der Prügelknabe“. Sprachlich auch wieder ein absoluter Hochgenuss und wieder keineswegs zimperlich in dem, was unser Held und andere erleiden müssen.
Mag daran liegen, dass der Aha Effekt, wenn man Hustons Stil einmal kennt, nicht mehr so groß ist, aber es kam mir ein ganz kleines bisschen zu überdreht vor. Und es stellte sich auch eine gewisse Voraussagbarkeit ein, Jeder Schauplatz den Hank betritt, wird wenn er ihn verlässt, mit Toten und Verletzten übersät sein. Allerdings weiß man tatsächlich nie wie und durch wen, da gibt es die erstaunlichsten Wendungen.
Trotz allem ein hervorragendes Buch, der dritte Teil liegt schon auf dem SUB und die anderen Werke von Huston sind gemerkt
Heike Götz zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 23.10.2009
Sehr schön finde ich an diesem Buch, das man sich auch dabei kulturell bilden kann und das Huston stellenweise, was durchaus hilfreich ist, auf das Erstgeschehene zurück greift, so das man nicht unbedingt den "Prügelknaben" vorher gelesen haben muss.
Hier merkt man aber schon, was völlig verständlich ist, das der "Held" das eigentlich alles gar nicht will und schon ziemlich am Ende ist, jedoch ins Grübeln kommt, ob sein vorheriges Leben besser war oder nicht?.
Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefallen hat, ist der Name des Hundes seines Kumpels. Damit macht man keine Witze.
Bibliophagos zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 13.10.2009
Meine Meinung nach Kriterien:
a) Umfang?: rund 480 Seiten hat das Buch. Höchstens 10 % davon sind entbehrlich.
b) Sprache, Stil?: C. H. schreibt flott und treffend. Wer es einmal liest, der hat es verstanden ohne rumblättern zu müssen.
c) Innere Logik?: Klarer Aufbau, guter Anschluss an den Vorgängerroman, sehr verständlich.
d) Tempo?: Mindestens wie Schumi in Monaco
e) Thrill?: Ist so wie Pulp Fiction in gedruckt.
f) Finale?: ganz anders und das überzeugt!
URTEIL: 90 Grad. Sehr zu empfehlen! Nach dem Prügelknaben kommt der Gejagte!
tassieteufel zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 18.06.2009
Hank und Katze Bud lassen es sich in Mexiko gutgehen, genießen Sonne und Meer und Hank ist sogar vom Alkohol losgekommen, doch dann taucht ein Typ mit russischem Akzent auf und Hank wird klar, das die Jagd auf ihn und die Millionen noch lange nicht vorbei ist, Hank kehrt
in die USA zurück und wieder stapeln sich die Leichen.
Wie schon der Vorgänger, legt auch dieses Teil ein rasantes Tempo vor, die Ereignisse überschlagen sich förmlich und schnell wird klar, das Hank gar nichts unter Kontrolle hat, eigentlich will er niemanden töten, aber wo er aufkreuzt spritzt Blut und es bleiben jede Menge Leichen zurück und auch Hank selbst muß wieder arg einstecken, er nimmt all das in Kauf, weil er ja nur seine Eltern schützen will.
Einmal angefangen, kann man nur schwer wieder mit lesen aufhören, das liegt vermutlich auch an den kaum existierenden Kapiteln und bei dem Tempo was der Autor vorlegt, findet man schlicht und einfach kaum eine Stelle, an der man mal Pause machen könnte.
Hank bleibt eindeutig der Sympathieträger, auch wenn sich zum Ende hin abzeichnet, das er zu Jemandem wird, der er selbst nicht sein will. Geld allein macht halt nicht glücklich und bringt nur Ärger, wie man hier sieht!
Fazit: Rasante, voll abgedrehte Story mit einer sympathsichen Hauptfigur, als Leser bleibt einem kaum Luft zum Atemholen, Unterhaltung pur, wenn auch recht brutal.
swigl88 zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 26.05.2009
Cooler Road Trip quer durch Amerika!

Nach dem Vorgängerroman auch hier wieder knallharte Action und Henry Thompson immer unter Spannung!

Die Fortsetzung ist gelungen, wobei für meinen Geschmack der Prügelknabe etwas mehr Style hatte!

Der Gejagte zieht sich stellenweise ein bisschen und weiß nicht immer 100%-ig zu überzeugen!

Weiters nervt mich an diesem Buch unheimlich, dass Namen und Physik nicht zum bevorzugten Gebiets des Autors oder des Übersetzters gehören!

Wade und Wayne hört sich ähnlich an ist aber nicht das Gleiche!

Fischer nicht gleich Fisher und pi mal Daumen sind 10 m/s nur 36 und nicht 360 km/h!

Ansonst ist das Buch sehr actionreich!
Von mir 85°
swigl88 zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 26.05.2009
Cooler Road Trip quer durch Amerika!

Nach dem Vorgängerroman auch hier wieder knallharte Action und Henry Thompson immer unter Spannung!

Die Fortsetzung ist gelungen, wobei für meinen Geschmack der Prügelknabe etwas mehr Style hatte!

Der Gejagte zieht sich stellenweise ein bisschen und weiß nicht immer 100%-ig zu überzeugen!

Weiters nervt mich an diesem Buch unheimlich, dass Namen und Physik nicht zum bevorzugten Gebiets des Autors oder des Übersetzters gehören!

Wade und Wayne hört sich ähnlich an ist aber nicht das Gleiche!

Fischer nicht gleich Fisher und pi mal Daumen sind 10 m/s nur 36 und nicht 360 km/h!

Ansonst ist das Buch sehr actionreich!
Von mir 85°
Sonny zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 14.05.2009
Für mich toppt der Gejagte seinen Vorgänger sogar ein klein wenig. Die Story ist auch hier wieder Mittel zum Zweck. Letztlich geht es nur um´s liebe Geld. Hank, inzwischen „trocken“, wird nach gelungener Flucht im ersten Teil aufgespürt und muss erneut durch die Staaten hetzen. Und wieder hinterlässt er mehr Leichen, als er eigentlich beabsichtigt. Interessanterweise ist er dennoch ein absoluter Sympathieträger.
Auch diesmal legt Huston wieder ein Tempo vor, dass Einen kaum Luft holen lässt. Unterlegt mit ungewöhnlich vielen Dialogen, gutem Wortwitz und ziemlich viel Brutalität. Pure Unterhaltung.
Rolf.P zu »Charlie Huston: Der Gejagte« 23.03.2008
Knallharte Action und eine rasante Handlung treffen hier auf brillante Dialoge und liebevolle Charakterdarstellungen, die immer ganz nah am wirklichen Leben bleiben.
Huston baut einen ganz unterschwelligen, schwarzen Humor in die Geschichte ein, sodass der Roman zu einem wahren Lesevergnügen wird. So knallhart, wie die Geschichte verläuft, so komische Momente hat sie eben auch immer wieder mal, was mich oft zu lautem lachen veranlasste.
Wer das Buch liest, sollte möglichst auch die Kenntnisse aus dem ersten Teil haben. Huston baut zwar Rückblenden auf den ersten Roman ein, aber die können nicht dazu dienen, einem Quereinsteiger zu vermitteln, was im ersten Teil alles passiert ist.
Charlie Huston schafft es den zweiten Teil genauso gut werden zu lassen, wie sei grandioses Erstlingswerk.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 13.
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