Miami Blues von Charles Willeford

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1984 unter dem Titel Miami Blues, deutsche Ausgabe erstmals 1987 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Florida / Miami, 1970 - 1989.
Folge 1 der Hoke-Mosley-Serie.

  • New York: St. Martin’s, 1984 unter dem Titel Miami Blues. 188 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1987. Übersetzt von Rainer Schmidt. 188 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1994. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 3-499-43130-0. 217 Seiten.
  • Berlin: Alexander, 2002. Übersetzt von Rainer Schmidt. 255 Seiten.
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2006. Übersetzt von Rainer Schmidt. ISBN: 978-3866152335. 202 Seiten.
  • Berlin: Alexander, 2015. Übersetzt von Rainer Schmidt. Mit einem Gespräch mit Charles Willeford von John Keasler und einem E-Mail-Wechsel zwischen Jon A. Jackson und Jochen Stremmel. 267 Seiten.

'Miami Blues' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein erstaunlich differenziertes Psychogramm eine Soziopathen« 79°

Krimi-Rezension von hyby

Manchmal lernt man ja durch Lesen was dazu. Wussten Sie beispielsweise, dass die Stadt Miami nicht am Meer liegt? (Obwohl – ein Blick in meinen bewährten Rand-McNally-Atlas irritiert mich dann schon etwas, aber Mr. Willeford sollte es ja eigentlich wissen...) Oder dass der gewaltsame Bruch eines Fingers einen tödlichen Schock auslösen kann? Oder dass eine pikante Essigpastete noch jedem Mann geschmeckt – und damit herumgekriegt – hat?

Frederick J. Frenger, genannt Junior, hatte irgendwann in seiner Kindheit beschlossen, seine Entwicklung zum nachsichtigen und rücksichtsvollen Menschen abzubrechen. Schließlich waren seine Erfahrungen bis dahin eindeutig: nur wer gradlinig an sich denkt, kommt weiter im Leben. Wozu lernen und malochen, wenn man klauen und rauben kann? Und auch mit fremden Kreditkarten lässt es sich doch zumindest eine Zeitlang ganz passabel leben. Dass dieser Weg mit Knast-Aufenthalten gepflastert ist, nimmt Junior nicht nur hin, sondern begrüßt diese als willkommene Möglichkeit zur persönlichen Weiterbildung in seinem Metier.

Der Junior droht zur Geißel der Menschheit zu werden

Und so hat Junior nach einigen Jahren Berufserfahrung seine Muckis und seine Skrupellosigkeit soweit gestählt, dass er zu einer Geißel der Menschheit zu werden droht. Und dabei ist er keineswegs der Hellste, sondern lediglich mit einer guten Portion Bauernschläue ausgestattet. Seine Opfer bekommen seine brachiale Brutalität zu spüren. Einem bettelnden Hare-Krishna-Jünger bricht er auf dem Flughafen von Miami kurzerhand den Finger. Als das Opfer wenig später völlig unerwartet an den Folgen eines Schocks stirbt, hat sich er Übeltäter längst unerkannt aus dem Staube gemacht. Ohne zu ahnen, dass er mittlerweile zum Mörder avanciert ist, kommt er in einem Coffee-Shop einer naiven, jungen Serviererin näher und der Zufall will es, dass diese junge Dame namens Susan die Schwester des verschiedenen Hare-Krishnas ist.

Erst als Hoke Moseley, Sergeant der Miami-Mordkommission, Susan wegen des mysteriösen Todes ihres Bruders befragt, dämmert dem Zaungast Junior die Tragweite seines Handelns. Zwar ist Junior als Susans neuer Lover nicht im unmittelbaren Rampenlicht von Moseleys Ermittlungen, doch der Sergeant kennt die Marotten von Knastbrüdern zu gut, um in Junior nicht den Ex-Knacki zu erkennen.

Nur noch ein letzter großer Coup

Derlei unerwünschte Aufmerksamkeit schmeckt nun Junior überhaupt nicht und in seiner Wut verabreicht er Hoke unerkannt eine kräftige Abreibung. Doch das alles erweist sich als genauso dumm wie unnütz. Während Junior immer mehr ins Fadenkreuz der Ermittlungen rückt, plant er noch einen letzten großen Coup, der ihm und Susan endgültig die Flucht ans Ende der Welt ermöglichen soll. Aber als er dann schließlich flott ans Werk geht, macht er einen weiteren dämlichen Fehler – diesmal gegenüber Susan.. …

Zunächst einmal kann sich die Geschichte sehen lassen: Zwei Handlungsstränge, die sich in unabwendbarer Konsequenz aufeinander zu bewegen. Die Abläufe entwickeln sich folgerichtig und genau im richtigen Tempo. Der ungeheure Zufall, dass ein Mörder nur Stunden später die Schwester seines Opfers kennenlernt, geht hier völlig in Ordnung, weil es ein Einzelfall bleibt.

Danke! Kein unappetitlicher Voyeurismus an Brutalität

Es gibt brutale Szenen, ziemlich brutale sogar. Je brutaler sie sind, desto kürzer werden die Sätze, die sie beschreiben. Doch hier klatschen eben keine Gehirnpartikel plastisch und dekorativ an Wohnzimmertapeten – Willeford vermeidet hier jegliches Spiel mit unappetitlichen Voyeurismus.

Und dann dieser Charakter des Junior: Ein Mann, der bei aller Brutalität und Rücksichtslosigkeit seine tiefsitzende innere Unsicherheit hinter herrischer Besserwisserei und Chauvi-Gehabe verbergen will. Und gelegentlich blitzt bei ihm so etwas auf wie eine Sehnsucht nach einer geruhsamen, kleinbürgerlichen Existenz im Grünen mit Kleinfamilie. Ein erstaunlich differenziertes Psychogramm eine Soziopathen – das Profil seines Gegenspielers Hoke Moseley bleibt dagegen leider ziemlich im Dunkeln.

»Miami Blues« ist das erste von bislang insgesamt vier Bänden um den Sergeanten Hoke Moseley. Insgesamt kein Krimi, der dem Leser den Atem aus der Lunge treibt, doch immerhin so ansprechend, dass ich aus jeden Fall demnächst den zweiten Band versuchen werde.

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Heino Bosselmann zu »Charles Willeford: Miami Blues« 10.11.2015
Packend, direkt und illusionsfrei

Das Reizvolle oder gewissermaßen gar Philosophische an diesem kleinen Meisterwerk des Krimi-Noir-Genres mag darin liegen, dass es hier keine eigentlichen Helden gibt, jedenfalls nicht solche, denen man ethisch oder einfach nur menschlich zugeneigt wäre. Insofern fiebert man als Leser mit niemandem mit; man verfolgt vielmehr die allemal spannende Dramatik eines Geschehens zwischen weitgehend degenerierten Figuren.

Im Zentrum der Handlung steht mit Frederick J. Frenger, genannt Freddy, nicht einfach nur ein hartgesottener Krimineller, sondern die personifizierte Kaltherzigkeit selbst. Der Mann entbehrt jeden Mitgefühls, anderen gegenüber sowieso, aber gleichfalls gegen sich selbst. Als ihm ein Machetenschlag mehrere Finger von der Hand trennt, reagiert er zwar nicht schmerzfrei, aber gänzlich rational; er verändert seine Handlungen wie ein Betriebssystem die Modi. – Schon richtig, wie der Typ von Charles Willeford in die Handlung eingeführt wird – als „unbekümmerter Psychopath“. Hannibal Lector kann dagegen als ausnehmend herzlich gelten, vor allem als komplexer Charakter, Freddy ist dagegen ein Simpel der Gewalt und die Verkörperung des reinen Reizreaktionschemas. Eine solche Figur ist in so brutaler Eindimensionalität selten. Glaubwürdig fehlt ihm jeder Charme. Eine Maschine, purer Egoismus, lächelnd „wie ein Metzgerhund“, nicht mal Genuss am Sex, alles Technik. Nicht jeder Verbrecher, nicht mal jeder Mörder ist von moralischer Hässlichkeit, dieser schon, nicht zuletzt, weil er in seiner Brutalität so völlig leidenschaftslos erscheint. – Und erzählt wirkt das eher protokolliert – und so als wäre es eben nicht pervers, sondern mittlerweile normal. Einerseits mutet der Stil sachlich an, anderseits erscheint die Gestaltung dabei gerade nicht leblos.

Gemeinsam mit der völlig naiven Prostituierten Susan Waggoner, deren Bruder Freddy rein zufällig auch noch auf dem Gewissen hat, bildet der eiskalte Typ ein sehr asymmetrisches Gangsterpärchen. So eigenartig die beiden charakterlich und psychologisch wirken, so plastisch sind sie jedoch gezeichnet; man nimmt dem Autor diese bizarren Existenzen glaubwürdig ab. Als Susan von der Polizei später nach ihrem Partner gefragt wird, sagt sie aus: „Na ja, er hat gut für mich gesorgt, und was ich ihm gekocht habe, hat ihm immer geschmeckt …“ Sie, die Gewinnerin des ersten Preises für eine Essig-Torte, ist gänzlich unfähig darin zu erfassen, dass Freddy sie in jeder Hnsicht durchweg missbraucht. Susan ist Opfer, war es schon immer, problematisiert das aber nicht, ach, sie registriert es nicht mal. Auch sie eine Verlorene …

Als Freddys Gegenspieler fungiert mit Sergeant Hoke Mosley ein gebeutelter Loser und Lebensversager von gänzlich unglückseliger Gestalt – frühalter Gebissträger, tolpatschiger Pechvogel, personifizierter Misserfolg, Karikatur eines Großstadtbullen, armselig, dabei aber nicht mal sympathisch, leidenschaftslos, ohne innere Größe, nicht mal Alkoholiker, nicht mal fies, wozu er in Ergebnis seiner frustrierenden Lebensbilanz mindestens prädestiniert wäre, einfach nur schwach, ausgezeichnet vielleicht durch ein gutes, aber leidendes Herz.

Die Handlung verläuft linear, steigert sich zum Ende hin in Tempo und Spannung. Und gerade weil es „das Positive“ in diesem Krimi nicht gibt, wirkt er verdammt echt. Korruption, Großstadtdreck, Floriada ganz ohne exotischen Reiz, in sich entfremdete Urbanität, das alles ist Thema, hauptsächlich aber stellt Willeford sehr gekonnt den Typus des innerlich verkrüppelten Menschen vor, weit jenseits aller Ideale und Hoffnungen, stille Krankheitsbilder der sogenannten Zivilisation, armselig, ohne diese Armseligkeit wenigstens noch selbst spüren zu können, charakterliche Schrumpfbilder der durchkommerzialisierten Gesellschaft, Amerika also, wie es leibt und krankt, einerlei ob nun als Verbrecher oder Polizist. Gut und Böse haben hier als Kategorien ihre Geltung verloren.

Deswegen: Starke Literatur. Überdies: Präziser Erzählton, so gekonnt im Klang, das der Leser gar nicht merkt, dass hier ein Autor werkelnd fabuliert. Nein man steht mitten in der Handlung, perplex darin aufgehoben.

Heino Bosselmann
Frank Nägele zu »Charles Willeford: Miami Blues« 20.07.2009
Lasst euch nicht täuschen durch all die Willeford-Rezensionen hier. Angefangen bei der Besprechung von "Der Hohepriester". Und auch nicht von der Schublade Pulp. Willeford hat tausendmal erlebt, bevor er einmal etwas schrieb. Das hat er all diesen Stieg Larssons und Modeerscheinungen voraus, die gerade bejubelt werden. Er ist kein Plotter, Blender, irgendwas. Jeder Satz, so kurz, so schräg er sein mag, ist ein Stück gelebtes, beobachtet, verdichtetes, gedichtetes Leben. Aber uneitel. Dem war das egal, was wir heut drüber schreiben. So schreibt keiner mehr.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Charles Willeford: Miami Blues« 17.12.2008
Komisch, daß bisher noch niemand Willefords trockenen Humor erwähnt hat. Mit allerlei Versatzstückchen macht er "Miami Blues" zu einem aussergewöhnlichen Lesevergnügen -ob es nun eine überraschende Todesursache oder seltsam anmutende Essenskombinationen oder plastische Fingerabdrücke am Tatort betrifft. Aber am stärksten aber ist Willefords Personal: die naive, aber gleichzeitig clevere Suzie und der selbstgefällige, aber dumme Freddy auf der einen Seite. Auf der anderen Seite haben wir Hoke Moseley, der arg gebeutelte Sergeant vom Miami Police Department - Tolpatsch und Rächer in einer Person.
So ambivalent wie seine Figuren präsentiert Willeford auch den Schauplatz Miami- fast tropische Schönheit, aber auch morbider Verfall.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Für "Miami Blues" gebe ich 88 Grad
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rolf.P zu »Charles Willeford: Miami Blues« 19.01.2008
Harte, schnelle Story, geradlinig, ohne Schnörkel und unnötige Längen.
Mit seiner absolut lakonischen Prosa, die vom Unerhörten des Beschriebenen ihre Spannung bezieht, gelingt Willeford ein brillanter Krimi.
Für mich ein Meisterwerk, wenn Sie auf harte Kriminalromane stehen.
detno zu »Charles Willeford: Miami Blues« 25.10.2007
Ein Krimi der Sonderklasse,
der mit wenigen Personen, dafür aber ausgeprägten Charakteren auskommt,
der auf das Labyrinth der Verwirrungen, Wendungen und Überraschungen verzichtet,
der flüssig und knackig, trotzdem aber detailgetreu geschrieben ist.
Hoke ist ein Kotzbrocken, aber mir hat dieser Typ gefallen.
lev25 zu »Charles Willeford: Miami Blues« 22.09.2007
Ein sehr, sehr gutes Buch. Man steigert sich förmlich in die Hitze Floridas rein. Der Autor transportiert auf eine sehr angenehme Weise die Gefühlswelten und Denkstrukturen aller Protagonisten. Der Mann ist gut! Einfach zu lesen, erfordert nur die Bereitschaft zur Unterhaltung beim Leser. Auch geeignet für Liebhaber amerikanischen Actionfilme oder Einsteiger in die Krimiwelt
Jupp zu »Charles Willeford: Miami Blues« 03.07.2007
Auch wenn Willeford wahrscheinlich anderer Meinung gewesen wäre: Dieses Buch ist gut, sehr gut. Aber der zweite Moseley Band, den der Autor nur widerstrebend in Angriff nahm, ist einfach noch schöner.
kue zu »Charles Willeford: Miami Blues« 03.05.2006
Ein erstklassiger Roman aus dem Pulp-Genre, toll erzählt und mit einem psychopathischen Brutalo-Möchtegernganoven in der Hauptrolle. Herrlich, mit welchen Charakteren Willeford hier wieder seine Geschichte von ganz normalen Verbrechen ausgekleidet hat. Zwar kann auch er sich nicht davor retten (will er das überhaupt?), Klischees zu benutzen, aber bei der Qualität seiner Romane fällt das kaum auf.
Was dem Roman fehlt, ist der große Knalleffekt. Eben dadurch wirkt er aber noch Tage nach der Lektüre trotz aller geschilderter Gewalt, trotz der exzentrischen Charaktere und trotz seiner Klischeehaftigkeit erstaunlich real.
Und was das mit dem Essigkuchen bedeuten soll...?!? Wohl nur einer von den abgefahrenen Jokes, mit denen Willeford Verwirrung stiftet...
Lesenswert, aber nicht die große Granate: 86°.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
morus64 zu »Charles Willeford: Miami Blues« 07.10.2005
Sollte man lesen, muß man aber nicht! Für Anhänger des hardboiled ist der Erstling vom Sonderling Charles Willeford ( lesenswertes Vorwort von W.v. Wetering innerhalb der RoRo-Ausgabe!) aber wohl doch ein MUSS!: selten von so einer abgestumpften, schmerzunempfindlichen Kampfmaschine a 'la Pitbull gelesen. Natürlich bedient Hoke Mosley alle Klischees eines Polizeiermittlers der Mordkommission: geschieden, kein Geld, etwas schlampig, straff am Alkohol - aber halt sympathisch!
Miami ist nach (lustvoller) Absolvierung dieser ca. 300 Leseseiten jedoch alles andere als ein Urlaubsparadies: heiß, hohe Luftfeuchtigkeit, ebensolch hohe Kriminalitätsrate, aufgeheizt von Exil-Kubanern und finsteren Kolumbianern, na ja, Entspannung ist irgendwie anders....
Prima gezeichnete Gestalten und schön gestaltetes (wenn auch bedrückendes) Stadtflair machen Lust auf mehr Willeford!
FAZIT: 93 GRAD
P.S.: Als Nächstes warten D.E. Westlake und seine "Fünf gegen die Bank" darauf, ihre ca. 140 Seiten Old-Crime offenbaren zu dürfen (immerhin mit 90 GRAD lt. Krimi-Couch vorbelastet und mit seinem "Freisteller" schon witzig beeindruckend!!).
Na ja, lesen wir mal!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lundegaard zu »Charles Willeford: Miami Blues« 25.09.2004
"man mag sich über die literarischen qualitäten dieses buches streiten"
- mag man nicht weil es einafch stimmig ist: Willeford schafft es intressante Charaktere durch seine so angenehm pregnante Schreibweise lebendig werden zu lassen und wenn er den Himmel über den Everglades bschreibt, möchte man am liebsten dort sein. Mal ehrlich, auf diesem Level des Krimis und seiner Sprache - auf welchem Willeford es vermag einen in die Welt seiner Charaktere zu reissen - taucht das Wort "literarische qualität" einfach nicht mehr auf. Alle drei Hoke Moseleys' lohnen sich!

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