Blut & Barolo von Carsten Sebastian Henn

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei List.
Ort & Zeit der Handlung: Italien, 1990 - 2009.
Folge 2 der Niccolò-&-Giacomo-Serie.

  • Berlin: List, 2009. 343 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2011. ISBN: 978-3-548-28274-9. 343 Seiten.

'Blut & Barolo' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seit Jahrhunderten schon stehen die Pharaonenhunde vor dem Turiner Grabtuch im Duomo di San Giovanni Wache, eine ehrenvolle Aufgabe. Der unerfahrene Amadeus hat seinen Dienst gerade erst angetreten, da wird das Tuch geraubt. Nun wird er von seiner stolzen Sippe verstoßen. Zum Glück helfen ihm die beiden liebenswerten Schnüffler Niccolò und Giacomo, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Giacomo gibt sich auf seine alten Tage zwar gerne einmal dem Barolo hin, aber auf seine hervorragende Nase ist noch immer Verlass: Im Schlosspark von Stupinigi nimmt er die Witterung des legendären Grabtuchs auf. Doch wer steckt hinter dem Raub? Für die cleveren Vierbeiner beginnt eine wilde Jagd.

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m.e. zu »Carsten Sebastian Henn: Blut & Barolo« 17.11.2017
Der erste Hundekrimi war ja noch ganz originell, dieser ist einfach nur ärgerlich.
Die Handlung ist langweilig und an den Haaren herbeigezogen, die Hunde laufen immer nur hin und her. Man kann halt eine Idee nicht beliebig ausdehnen, wenn man dazu keinen interessanten Hintergrund hat.
Und mal ehrlich: religiöse Hunde? Noch blöder geht es nicht! Ich rate ab.
Moehrchen zu »Carsten Sebastian Henn: Blut & Barolo« 12.02.2011
Hundekrimi?

Turin Duomo: Das Turiner Grabtuch wurde gestohlen. Sein Wächter, der Pharaonenhund Amadeus, ist verzweifelt und macht sich auf die Suche - verstoßen von seiner Sippe, die ihn dafür verachtet, dass das Tuch gestohlen wurde.
Palazzo Stupinigi: Der Trüffelhund Giacomo, der ein richtiger Feinschmecker ist und sich gerne dem Barolo hingibt, findet im Park des Palazzos ein geheimnisvolles Päckchen, indem sich das Grabtuch befindet. Wer steckt hinter dem Raub? Die Vierbeiner begeben sich auf eine abenteuerliche Suche.

Carsten Sebastian Henn hat das Piemont, in dem ja dieser Hundekrimi spielt, sehr treffend dargestellt. Dank des Trüffelhundes Giacomo bekommt man so nebenbei auch mit, welche Spezialitäten man dort auf jeden Fall probieren sollte. Leider ist das auch schon alles positive, was ich über dieses Buch sagen kann.

Die Idee einen Hundekrimi zu schreiben fand ich zunächst spannend und ich habe so einiges tierisches erwartet. Leider ist es dem Autor überhaupt nicht gelungen einen wirklichen Hundekrimi zu schreiben. Die Hunde könnten genauso gut Menschen sein, sie verhalten sich auch größtenteils so. Es wäre sicher kein großer Aufwand gewesen, daraus einen ganz normalen Krimi aber einen mit viel piemonteser Flair zu machen. Die Versuche, die der Autor immer wieder unternimmt, die Hunde doch anders erscheinen zu lassen als die Menschen, misslingt meiner Meinung nach kläglich.

Zudem schafft es der Autor auch nicht, dass man das Buch unbedingt weiter lesen möchte. Es gibt zu viele langweilige und verwirrende Passagen - vor allem solche bei denen auch Menschen eine Rolle spielen. Der Schluss hat mich dann völlig davon überzeugt, dass man dieses Buch nicht gelesen haben muss.

Ein Buch für absolute Hundefans - aber sicher nichts für Krimiliebhaber.
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