Das Judaskind von Carol O´Connell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Judas Child, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Goldmann.

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 1998 unter dem Titel Judas Child. 340 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-44706-2. 442 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3828969658. 442 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-45349-6. 442 Seiten.

'Das Judaskind' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Die beiden Schuldmädchen Sadie und Gwen sind am hellichten Tag spurlos verschwunden. Während die meisten denken, sie seien ausgerissen, ist der junge Ermittlungsbeamte Rouge Kendall in höchstem Maße alarmiert. Die Umstände ähneln einem anderen Fall, der Jahre zurückliegt. Damals kam seine Zwillingsschwester ums Leben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Ihre Meinung zu »Carol O´Connell: Das Judaskind«

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kconte zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 08.07.2010
Ich fand dieses Buch einfach spannend bis zur letzten Seite. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Jedem dem ich dieses Buch empfohlen habe, war gleicherseits begeistert. Ich kann es nur jedem empfehlen zu lesen. Ein wirklich erstkassiger Krimi, der einen nicht losläßt, bis man den Schluß kennt.
Bio-Fan zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 12.04.2010
"Das Judaskind" ist ein "Must-Read", das ich jedem nur ans Herz legen kann und genau dort wird es treffen.

Auf den ersten Blick scheint der Plot nichts Neues zu bieten. Im Staate New York geht ein Serienmörder um, dessen Untaten lange unentdeckt blieben, weil er seine Opfer verschwinden lässt. In den USA verschwinden jährlich abertausende Menschen; die Ermittlungsbehörden sind meist personell und finanziell überfordert, jeden einzelnen Fall aufzuklären. So kommt auch der Fall in dieser Geschichte erst ins Rollen, als die 10-jährige Tochter der Vize-Gouverneurin Hubble entführt wird. Ihre politischen Kontakte und eine entsprechende Medienpräsenz sorgen dafür, dass die Einsatzkräfte vor Ort von der Staatspolizei und vom FBI unterstützt werden, da mit einer Lösegeldforderung zu rechnen ist. Nur Ortspolizist Rouge Kendall glaubt an einen Wiederholungstäter, da seine Zwillingsschwester vor 10 Jahren unter genau den gleichen Umständen gekidnappt wurde und ihre Leiche am 1. Weihnachtstag den Angehörigen präsentiert wurde. Ali Cray, Kendalls frühere Klassenkameradin, hat in ihrem Beruf als Psychologin ähnlich gelagerte Fälle analysiert und ein immer wiederkehrendes Muster festgestellt. Da die Mädchen, meist aus reichem Elternhaus, stets gut behütet waren, benutzt der Täter eine (die beste) Freundin des Opfers als Lockvogel – das sind die „Judaskinder“.

So weit, so konventionell.

Anders als bei vielen Autoren stellt O´Connell die Tätersuche/ den Täter nicht in den Mittelpunkt. Die Frage: „Wer war´s gewesen“ wird so nebenbei geklärt und auf das „Warum“ geht die Autorin gar nicht ein. Sie konzentriert sich auf die Opfer und das sind nicht allein die entführten Mädchen, sondern auch deren Eltern und Geschwister oder zu Unrechtbeschuldigte.
Wer O´Connells Kathy Mallory-Reihe kennt, weiß, dass die Autorin ein Faible für ausgefallene Figuren hat. Ich nenne hier als Beispiel nur die 10-jährige Sadie Green, eins der entführten Mädchen, von der ihre Mutter sagt, sie sei schon als kleiner fertiger Mensch zur Welt gekommen. Sadies Hobby sind alte Horrorfilme, die sie in- und auswendig kennt. Ihr Kinderzimmer sieht aus wie „Der kleine Horrorladen“. Sie ist eine freche Göre, die allen Autoritäten trotz und auch ihrem Entführer Paroli bieten wird.

O´Connells Geschichte läuft nicht einfach linear ab, sondern erhebt sich auf eine metaphysische Ebene, die jeden Leser überraschen wird, über die ich natürlich schweigen werde, die aber „Das Judaskind“ zu einem echten Highlight macht. 95 Grad..
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Patrick zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 07.10.2008
auf der einen seite...alles fügt sich sehr schlüssig, es bleiben keine offenen fragen und der schreibstil ist wirklich klasse...
auf der anderen seite...den täter erahnt man sehr früh und das etwas übersinnliche ende war für mich etwas zu viel...
es ist ein empfehlenswertes buch, in dem kleine längen nicht weiter ins gewicht fallen...
GAUDIO zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 07.05.2007
Ein wirklich klasse Buch, welches eine wesentlich höhere Bewertung verdient hat!!!
Bin auch eher aus Zufall darauf gestossen. Welch ein Glück!
Seeehr zu empfehlen!
cybaer zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 02.01.2007
Habe das Buch per Zufall aus dem Regal in der Bibliothek gezogen - fand es ab der ersten Seite superspannend, obwohl mich detaillierte Beschreibungen von entführten Kindern immer ziemlich gruseln... Bei meinem ersten Elizabeth-George-Krimi (Im Angesicht des Feindes) ging's mir genauso. Fand das Buch sogar so gut, dass ich heute beim Recherchieren nach dem Namen der Autorin auf diese Seite gestoßen bin :-))
Maren zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 06.04.2006
Oh, sprechen wir etwa von dem gleichen Buch?
Ich fand es grottenschlecht. Bis zum Ende habe ich nicht durchgehalten, ab dem 2. Drittel habe ich nur noch quer gelesen und mir die Kapitel herausgesucht, die die Situation der Opfer beschreiben. Aber dann war mir auch das zu blöd und ich habe aufgegeben.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rebecca zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 21.03.2006
Eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Personen sind realistisch beschrieben, die Handlung fesselt und alles wird von einem Hauch Mystery getoppt, einfach perfekt!!!
Vor der winterlichen Kulisse eines kleinen amerikanischen Dorfes mit einer einzigen Ampel und vielen gut gehüteten Geheimnissen spielt sich ein grauenvolles Szenario ab: ein Serientäter entführt und ermordet in der Weihnachtszeit 10-jährige Mädchen...mehr will ich nicht verraten...:-) nur soviel noch: es bleibt spannend bis zur letzten Seite und alles fügt sich zusammen.
Vanessa16 zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 28.03.2005
Ich habe alle Bücher von Crol 'O Connell regelrecht verschlungen. Da ich mich sehr an Mallory, Riker und Charles Butler gewöhnt hatte, war ich dem Judaskind gegenüber erst skeptisch! Doch ich habe es trotzdem gelesen und festgestellt das es Rouge Kendall durchaus mit Mallory aufnehmen kann ;)
Wirklich ein spannendes und fantastisch geschriebenes Buch!
Richard.H zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 09.04.2004
Auch dieses Buch von Carol O´Connell ist sehr gut.Die dichte spannungsgeladene Atmosphäre fesselt den Leser bis ans Ende des Buches.Wirklich klasse geschrieben!
Tine zu »Carol O´Connell: Das Judaskind« 28.12.2003
Ich habe das Buch mittlerweile schon 6 Mal gelesen und ich finde es trotzdem immer wieder spannend.
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