Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel La sombra del viento, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Insel.

  • Barcelona: Planeta, 2001 unter dem Titel La sombra del viento. 526 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Insel, 2003. ISBN: 3458171703. 526 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005. ISBN: 3518458000. 562 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Insel, 2006. Übersetzt von Peter Schwaar. ISBN: 978-3458173304. 564 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007. Großdruck. ISBN: 978-3518459027. 855 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Insel, 2008. ISBN: 978-3458174448. 562 Seiten.
  • Berlin: Insel, 2011. ISBN: 978-3458357131. 562 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hoffmann & Campe, 2004. Gesprochen von Andreas Pietschmann. gekürzt. ISBN: 3-455-30362-5. 7 CDs.

'Der Schatten des Windes' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Vor dem Hintergrund eines gespenstisch schimmernden Barcelona inszeniert Zafón eine dicht gewobene Spannungsgeschichte: Daniel Semperes Leben erfährt eine drastische Wende, als er die Schicksalsbahn eines geheimnisvollen Buches kreuzt. Er gerät in ein Labyrinth abenteuerlich verknüpfter Lebensläufe. Es ist, als wiederhole sich vergangene Geschichte in seinem Leben. Alle Menschen, denen Daniel begegnet, insbesondere die Frauen, in die er sich verliebt, scheinen nur Figuren in einem großen Spiel zu sein.

Ihre Meinung zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes«

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Britta F. zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 21.06.2011
Irgendwie ist dieses Buch in meine kleine Bibliothek der nicht gelesenen Bücher gekommen. Im Buchladen empfahl mir eine Kundin wärmstens, dieses zu lesen, was ich auch tat. Und . ich bin begeistert. Es ist einer meiner Lieblingsbücher. Handelt es sich hier doch um Bücher und einen Autor, der einiges miterlebt. Erzählt wird in der Vergangenheit und in der Zukunft, was die ganze Spannung ausmacht und am Ende klärt sich alles auf. Es ist dann auch schrecklich, wenn man nicht mehr so viele Seiten zu lesen hat, dann versuche ich immer, das in die Länge zu ziehen. Ich werde mir die weiteren Bücher von Carlos Ruiz Zafón kaufen und freue mich schon auf deren Inhalt.
Lomii zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 04.06.2011
Ich habe das buch schon seit einigen Jahren, und um ehrlich zu sein, bin ich niemand der einen Roman komplett durchliest.
Jedoch kann ich Lesern, die ein solches Problem nicht haben, dieses Buch wirklich nur ans Herz legen!
Ich selbst habe es schon bestimmt 3 oder 4 mal bis über die Hälfte gelesen, einfach weil mich von Zeit zu Zeit der Wille überkam, meine Erinnerungen an dieses grandios beschriebene Buch aufzufrischen, da es jeden Leser schnell in den Bann zieht!
Valentina zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 28.04.2011
Mir hat dieses Buch ausgesproche gut gefallen. Ich habe mich schnell eingelesen und wollte jede Sekunde erfahren, wie es weitergeht.
Mit diesem Buch fesselt Carlos Ruiz Zafón seine Leser und schafft es, einen Roman, wie man ihn selten liest, zu kreiren.
Ich kann "Der Schatten des Windes" nur weiterempfehlen!
ostetine zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 28.09.2010
Auch mir ist es anfangs nicht leicht gefallen dieses Buch durchzulesen.Ich brauchte drei Anläufe,bin immer auf ca. Seite 55 hängengeblieben!Aber dann hatte ich Urlaub und konte richtig enspannen.Dann habe ich das Buch schnell durchgehabt!Ich konnte nicht mehr verstehen warum ich nicht drangeblieben bin.Eins der schönsten Bücher,die ich je gelesen habe.Es ist in einer wunderschönen Sprache geschrieben und die Idee, es gäbe einen Friedhof der Bücher, hat mich zum träumen animiert.
Ein Krimi ist es zwar nicht unbedingt,und es gibt sicher spannendere Bücher,aber sowas zu schreiben und zu erdenken zeugt schon von großem Einfühlungsvermögen.
Ich werde bestimmt mal ein weiteres Buch von Carlos Ruiz Zafón lesen.
Marplekrimi zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 15.04.2010
Dieses Buch war eines mit der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe, Carlos Ruiz Zafon schreibt sehr ausdruckstark. Das Buch wurde von Anfang an wunderbar erzählt. Die Protagonisten sind mir sofort ans Herz gewachsen, ganz besonders Fermin, durch seine wunderbare Art, die Menschen auf seine Art und Weise zu begeistern, er sprüht vor Humor und Witz. Fumero der wirklich dunkle Geselle in diesem Buch ist Herrn Zafon wirklich gut gelungen, man lernte richtig ihn zu Hassen, je weiter die Geschichte ihren Lauf nimmt. Begeistert war ich natürlich über die Idee einen Friedhof der vergessenen Bücher in einem Buch zu gestalten, auf so eine Idee muß man erst mal kommen. Ich finde die parallelen zu Daniels Leben und der Geschichte "Der Schatten des Windes" hat der Autor sehr gut dargestellt. Ich bin einfach sehr begeistert von diesem Buch, und natürlich auch von diesem Autor. Dieses Buch wird nicht das letzte von ihm gewesen sein das ich gelesen habe, aber ich weiß nicht ob jemals ein anderes Buch von ihm an dieses heranreichen kann?.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marv zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 15.02.2010
Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon ist in mehrfacher Hinsicht ein wunderschöner Roman:
Die Geschichte selbst, ein Junge, Daniel Sempere, wählt sich im ‚Friedhof der vergessenen Bücher‘ einen Roman aus, recherchiert nach dem Autor, Julian Carax, und entdeckt, zusammen mit dem Leser, die tragische Vergangenheit des Autors, eine Vergangenheit, die von Hass, Lügen, unerfüllter Liebe und tiefer Freundschaft bestimmt ist, und löst hierdurch wiederum eine Kette von Ereignisse aus, die Daniels Leben und das vieler anderer eine neue Wendung gibt.
Die handelnden Personen, derer es eine Vielzahl gibt, sind für den Leser erfahrbar, authentisch, zumindest soweit, dass man mit ihnen hofft, zittert, trauert, mitfühlt. Sie sind sympathisch und abstossend, schön und hässlich, falsch und wahrhaftig und mit zunehmendem Lesefortgang beginnen sie beim Leser fast physische Gestalt anzunehmen.
Die Sprache und die verwendeten Stilmittel. Zafon gelingt es sehr schnell den Leser zu fesseln, zu binden, einem Sog gleich in das Geschehen zu ziehen. Dies erfolgt zum einem durch die klug konstruierte Geschichte, die mittels verschiedenen Teilfragmente, die unter Wechsel der Erzählperspektiven, durch Interviews, Briefe und Erzählungen, nach und nach das Ausmaß der Tragödie von Julian Carax aufzeigen. Durch die Verknüpfung der Lebensgeschichte von Julian mit der von Daniel sowie durch ein kontinuierlich ansteigenden Spannungsbogen. Unterstützt wird das ganze durch eine Sprache, die neben der eigentlichen Handlung fesselt und als solches schon ein Genuss darstellt.
Zu guter letzt, handelt das Buch von den grossen Themen der Menschheit: Liebe, Hass, Verrat, Freundschaft, Treue, die, wie erwähnt, gut verpackt in einer lesenswerten Geschichte mit liebevoll beschriebenen Akteure und einem einnehmenden Schreibstil verknüpft sind. Ein wunderschöner Roman, den ich gerne weiterempfehle.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Adam S. Berg zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 01.06.2009
Muss leider Herrn Stefan Iserhot-Hanke mit seiner Kritik recht geben. Ein überschätztes Buch, ganz nett zu lesen, leidlich spannend.
Als Urlaubslektüre am Strand geeignet, aber von der literarischen Qualität einer z.B. A.S Byatt weit entfernt. Die hat mit "Besessen" einen weitaus besseren Liebesroman UND Krimi geschrieben. Ein Krimi ist DSdW nämlich nicht. Um Frau Heidenreich zu zitieren: ein Schmöker!
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Janko zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 22.05.2009
Barcelona kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges. Als der 11-jährige Daniel von seinem Vater zu einem „Friedhof der Bücher“ mitgenommen wird und sich der Junge dort ein ganz persönliches Buch aussuchen soll, verändert sich nicht nur dessen Leben mit diesem Tage nachhaltig. Daniel versucht mehr über den Autor seines Buches Julián Carax, dessen undurchsichtiges Leben und die rätselbehafteten Umstände seines Todes herauszufinden. Warum versucht ein unbekannter all seiner Bücher habhaft zu werden, um sie anschließend zu verbrennen? Wer ist der Mann mit dem ledrigen Gesicht, der des Nachts nicht nur ihm nachstellt? Wer ist der sonderbare Polizist, der auf äußerst brutale Weise zu Werke geht? Carlos Ruiz Zafóns Debut Roman ist, neben einem gewissen Grad an Kriminalliteratur auch eine Geschichte über Liebe und Verlust und den verzweifelten Versuch, der verschiedensten Protagonisten, einer zum Teil unerreichbaren Liebe hinterherzulaufen. „Der Schatten des Windes“ birgt einen mystischen Touch, der mich von der Kulisse und auch des Schreibstils zeitweise an eine Mischung aus Robert Louis Stevensons „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll and Mr. Hyde“, sowie Oscar Wildes „Das Leben des Dorian Gray“ erinnert. Nur eben etwas näher in die Moderne gerückt. Dieser Roman war so gänzlich anders, voller Inspiration und Phantasie. Trotz oder gerade aufgrund seiner mystischen Grundkälte, ist Carlos Ruiz Zafón mit „Der Schatten des Windes“ ein grandioses Stück spanischer Literatur gelungen.
Meine Wertung: 80°
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ABaum71 zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 17.05.2009
Anfangs muss man sich wirklich durch die Seiten quälen, wird aber, kaum den dreistelligen Bereich erreicht, mehr als belohnt für das durchhalten.
Unheimlich und sehr bildhaft beschreibt Zafón das Barcelona in den Nachkriegsjahren und in den Jahren des Bürgerkrieges. Er erzählt die Geschichte Daniels der zu dieser Zeit aufwächst und der dem scheinbar verschollenem Autor Julian Carax nachforscht. Einmal mit diesen Nachforschungen begonnen scheinen das Leben Carax´ und das Leben Daniels sich irgendwie zu verbinden. Zafón beschreibt deren beider Leben aus verschiedenen Erzählperspektiven und führt die beiden Geschichten durch kleine Details zusammen. Die anfangs vermisste Spannung steigert sich während des Buches stetig um in einem dramatischen Finale zu enden, welches aber keineswegs übertrieben wirkt.
Alles in allem vielleicht kein Krimi bzw. Thriller, aber dennoch ein anspruchsvoller Spannungsroman, der nicht mal eben nebenbei gelesen werden will.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
momo zu »Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes« 27.01.2009
Nach einer Buchbesprechung habe ich mir das Buch gekauft und gelesen. Nachdem ich mich durch die ersten Seiten "gearbeitet" hatte, wurde es dann so spannend, dass ich den Rest am liebsten in einer Nacht durchgelesen hätte.
Sowohl Sprache als auch Inhalt finde ich ansprechend: es hebt sich von der "Massenware" ab.
Sehr empfehlenswert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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