C. S. Forester

Cecil Scott Forester wurde am 27. August 1899 in Kairo, Ägypten, wo sein Vater als Beamter im kolonialbritisch geprägten Bildungsministerium beschäftigt war, als Cecil Lewis Troughton Smith geboren. Zunächst wollte oder sollte er Mediziner werden, brach das Studium jedoch ab. Der junge Mann versuchte sich als Schriftsteller. Ab 1921 begann er unter dem Pseudonym »C. S. Forester« zu veröffentlichen.

Forester war ein fleißiger, nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegter Autor, der auch Sachbücher schrieb, darüber hinaus journalistisch tätig war, u. a. als Korrespondent der Times in London arbeitete aber auch Auslandsreisen unternahm. Ab 1932 schrieb Forester außerdem Drehbücher für Hollywood-Studios. Unter den Filmen, die nach eigenen Werken entstanden, ragen die Klassiker »The African Queen« (1951; dt. »African Queen«, mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn) und »Captain Horatio Hornblower« (1951; dt. »Des Königs Admiral«, mit Gregory Peck) heraus.

Am I. Weltkrieg hatte Forester nicht teilgenommen; er war als untauglich ausgemustert worden. Während des II. Weltkriegs war Forester für den British Information Services (BIS) in New York aktiv. Er blieb nach Kriegsende in den USA und siedelte sich später in Kalifornien an.

1937 erschien »The Happy Return« (dt. »Der Kapitän«), erster Roman einer insgesamt zwölfbändigen Serie, die von den Abenteuern des britischen Seehelden Horatio Hornblower in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erzählte. Sie gilt als Foresters Haupt- und Meisterwerk. Über der Arbeit an einem neuen Hornblower-Roman ist Forester am 2. April 1966 in Fullerton, Kalifornien, gestorben.

C. S. Foresters Kriminalromane machen nur einen geringen Teil eines Gesamtwerks aus, das ansonsten genrefremd war und in dieser Liste deshalb ausgespart bleibt. [Michael Drewniok]

Krimis von C. S. Forester

Anmerkung: C. S. Foresters Kriminalromane machen nur einen geringen Teil eines Gesamtwerks aus, das ansonsten genrefremd war und in dieser Liste deshalb ausgespart bleibt.

Seiten-Funktionen: