Wölfe in Genua von Bruno Morchio

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Maccaia. Una settimana con Bacci Pagano, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Unionsverlag.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Genua, 1990 - 2009.
Folge 5 der Bacci-Pagano-Serie.

  • Genua: Fratelli Frilli Editori, 2004 unter dem Titel Maccaia. Una settimana con Bacci Pagano. ISBN: 8875630569. 226 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 2007. Übersetzt von Ingrid Ickler. ISBN: 978-3293003897. 283 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 2010. Übersetzt von Ingrid Ickler. ISBN: 978-3293204782. 252 Seiten.

'Wölfe in Genua' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein spektakulärer Auftrag für Bacci Pagano: Der kauzige Privatdetektiv wird von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, den Tod eines Rentners aufzuklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. Seine regelrecht zerfleischte Leiche wurde auf einem bewaldeten Hügel außerhalb Genuas gefunden, genau dort, wo unlängst Wölfe gesichtet worden sein sollen. Ein schrecklicher Unglücksfall? Oder steckt womöglich die bildhübsche junge Witwe dahinter?

Bacci Pagano schenkt den Gerüchten keinen Glauben. Doch während er Licht ins Dunkel bringt, machen ihm verflossene Liebschaften und neue Versuchungen das Leben schwer.

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Herr Lazaro zu »Bruno Morchio: Wölfe in Genua« 28.03.2010
Ein schöne, gut erzählte und ebenso gut konstruierte Geschichte liefert Bruno Morchio schon zum zweiten Mal ab. Wölfe in Genua nimmt den Leser mit in die Gassen der Altstadt von Genua aber auch in die modernen Geschäftsviertel am Hafen. Wie schon in "Kalter Wind in Genua" ist auch dieser Band wieder eine Hass-Lebeserklärung des Autors an seine Heimatstadt und die Menschen, die sie bewohnen. Und wegen der deiutlcihe emotionalen Nähe des Autors zu seiner Geschichte werden auch die handelnden Figuren lebhaft und glaubwürdig dargestellt. Dass der Plot selbst ein wenig konstruiert wirkt, tut dabei dem Buch keinen Abbruch.
Rundum empfehlenswert für Leser, die in einem Kriminalroman nicht in erster Linie einen Pageturner suchen, sondern für die erzählerisches Können des Autors ebenso so wichtig wie die gute Story sind.
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