Messias von Boris Starling

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Messiah, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Econ & List.

  • London: HarperCollins, 1999 unter dem Titel Messiah. ISBN: 0006512046. 352 Seiten.
  • München: Econ & List, 1999. Übersetzt von Jutta Lützeler. ISBN: 3-612-27661-1. 500 Seiten.
  • München: Ullstein, 2000. Übersetzt von Jutta Lützeler. ISBN: 3-548-25106-4. 500 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Jutta Lützeler. ISBN: 3828905048. 500 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2006. Übersetzt von Jutta Lützeler. ISBN: 978-3-548-25468-5. 500 Seiten.

'Messias' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ganz London ist wie gelähmt: Ein grausamer Killer verbreitet Angst und Schrecken. All seine Opfer sind auf brutalste Weise zugerichtet worden: Anstelle der Zunge steckt ein silberner Löffel in ihrem Mund. Es wird in fieberhafter Eile ein Team zusammengestellt um den Fall zu lösen. Da schlägt der Killer wieder zu. Sein Handlungsmuster scheint eng mit der Apostelsymbolik verwoben zu sein …

Ihre Meinung zu »Boris Starling: Messias«

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NickSch zu »Boris Starling: Messias« 02.08.2009
Der Plot an sich war recht gut allerdings haberte es an der umsetzung. Zum Teil stand die Ehekrise zwischen Red und Susan zu sehr im Mittelpunkt immer dann wenn es Spannend wurde bekam man einblicke in ihr Eheleben und schon war die Spannung vorüber. Auch die ganzen Biblischen zwischenrufe haben mich eher gestört . Mir war sehr früh klar das der Mörder etwas mit dem Unfall vor 33 Jahren zu tun hatte, in den Red verwickelt war. Allerdings wußte ich eine zeitlang nicht wer der damalige Junge war, man konnte sich so ab Seite 370 zusammenreimen wer dahinter steckt.
Cindy zu »Boris Starling: Messias« 12.05.2009
Ich fand das Buch sehr gut.Am Anfang habe ich mich auch etwas über die Zeitsprünge geärgert aber das hat sich nachher gelegt.Zumindest hat Starling es geschafft mich in die Irre zu führen ich habe wirklich bis zum Schluß geglaubt Metcalfe wäre der Mörder.Das Ende fand ich ein wenig unpassend das der Polizist Metcalfe sich für Schuldig befunden hat und lieber ins Gefängnis ging.
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Kim Hapke zu »Boris Starling: Messias« 13.01.2009
Ich persönlich war von dem Buch leider etwas enttäuscht, da es mir als absolut spannend und "nicht für schwache Nerven geeignet" empfohlen wurde. Einige Stellen jedoch waren sehr gut ausgeschmückt und auch an blutigen Szenen fehlt es nicht. Einige Einschnitte sind merkwürdig, doch man rätselt lange an der Frage nach dem wahren Gesicht des "Messias". Die Einschnitte in das Leben Metcalfs jedoch fand ich sehr gelungen.
Coco1970 zu »Boris Starling: Messias« 15.11.2008
Gleich vorweg: Der Charakter Metcalf und seine Psychosen waren für mich eigentlich das Beste an dem Buch.
Zugegeben, es ist spannend. Metcalf ist ein richtig zerrissener, leicht gestörter Haupprotagonist mit leuchtend roten Haaren.
Parallel dazu lernt man einen - für die spätere Handlung wichtigen - Teil der Jugend von Red Metcalfe und seinem Bruder kennen. Die Kapitel mit den Rückblenden sind "sans serif" gesetzt. Einige der späteren Kapitel - kursiv gesetzt – geben Einblick in die Gedanken des Mörders.
Die Morde sind sehr blutig und grausam und werden recht detailiert beschrieben. (Da der Klappentext aber schon die Apostelsymbolik erwähnt, ist man vorgewarnt) Die Polizei tappt lange im dunklen. Als sich den Ermittlern dann endlich das Motiv offenbart, wird die Zeit knapp – zu knapp. Der „Messias“ war wieder schneller. Doch dann kommt der Showdown...
Das Ende fand ich persönlich etwas merkwürdig und übertrieben. Will hier aber nicht spoilern.
Überflüssig fand ich die Eheprobleme Metcalfs. Für die Geschichte waren sie absolut irrelevant.
Starling Schreibstil verzichtet fast völlig auf satzfüllende Schnörkel, wirkt dabei aber nicht anspruchslos.
Trotz aller „Merkwürdigkeiten“ hat das Buch bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Thanée zu »Boris Starling: Messias« 31.10.2008
Ich bin vierzehn Jahre alt bzw. jung und habe dieses Buch schon über fünf mal gelesen und ich finde es einfach spitze. Es ist sehr gut geschrieben. Die Spannungsbogen ist ebenfalls sehr gut gelungen.
Das einzigste, dass ich an diesem Buch bemängel ist die parallele Geschichte. Ich hatte zwischendurch große Probleme den zu verstehen. Diese Schwäche hat sich aber nach dem dritten Lesen geebnet.
Rolf.P zu »Boris Starling: Messias« 24.05.2008
Geschickt geschrieben. Anfangs zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aufgrund der 2 Schreibweisen (Gegenwart und Vergangenheit), aber mir hat die etwas andere Schreibweise sehr gefallen, sie bietet dem Leser die Möglichkeit zwischen den unterschiedlichen Zeitebenen zu unterscheiden und am Geschehen teilzunehmen.
Zuerst scheinen die Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart schwer nachvollziehbar, mit zunehmender Dauer jedoch bekommt alles seinen Sinn.
Es gibt mehrere parallele Handlungsstränge, die Spuren führen in verschiedene Richtungen und immer wieder kommt es zu makaberen Überraschungen.
Hervorragende Hauptcharaktere, flottes, aber immer auch mal wieder innehaltendes Erzähltempo und eine plastische Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig lässt, lassen diese Geschichte vor dem geistigen Auge ablaufen, als wäre man selbst unter den Ermittlern.
Das es keinen wirklich sympathischen Protagonisten gibt, gehört zum Stil des Buches, das mag man oder eben nicht. Der Stil von Boris Starling ist einfach, ohne Schnörkel aber doch nicht anspruchslos oder seicht.
Auf jeden Fall empfehlenswert!
Toyota zu »Boris Starling: Messias« 22.04.2008
Da mich die Thematik dieses Buches gefesselt hat, verdanke ich es dieser, dass ich es bis zum Schluß gelesen habe. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich mit dem Buch anzufreunden, aber nach der Hälfte konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen.

Man erhält zum Schluß hin viele Informationen über religiöse Hintergründe und den Menschen, der diese Hintergründe zum Anlass nimmt, zu morden und sich mit einer Person dermaßen identifiziert, das einem der Schauder über den Rücken läuft.
zwerg zu »Boris Starling: Messias« 22.12.2007
Meine Meinung zu dem Buch ist.. es ist einfach genial... ich hatte das Buch nur durch zufall gefunden und konnte es nicht mehr weglegen.

es is mei lieblings Buch geworden.
geheim zu »Boris Starling: Messias« 06.12.2007
Das ist das einzigste Buch das je bis zum Ende gelesen habe.
Es ist spannend und man würde am liebsten garnicht mehr aufhören zu lesen.
Das ist mein lieblings Buch
Falcon zu »Boris Starling: Messias« 07.10.2007
Lange hab ich auf dieses Buch gewartet und hatte sehr viele Erwartungen, auf Grund der vielen Kommentaren und Forumsbeiträge, aufgebaut.
Hinsichtlich der mehrfach erwähnten Brutalität, deckten sich die Erwartungen nicht mit dem gelesenen. Zwar lesen sich die Mordszenen teils recht hart, mit der Zeit stumpft das Ganze jedoch ab. Man ist ja durch die Symbolik vorgewarnt.
Bis zum dritten Teil hält die Spannung einem im Atem. Danach driftet das Buch zum Ende hin etwas gar in christliches Märtyrertum ab.
Die freie Interpretation der Geschehnisse um den hohen Donnerstag sind gewagt und tragen nichts zur Verfiefung, oder zur Verständlichkeit der Motivation des Mörders bei.
Überraschend ist die Wende zum Ende hin nicht. Wer genau liest, der hat schon lange einen Verdacht. Der Schluss selbst ist jedoch konsequent durchgezogen und für einmal unkonventionel gut.
Trotz allem ist dies ein gelungenes Erstlingswerk, welches lesenswert ist. Schade um den dritten Teil, fast hätte dieses Buch es in meine Top Ten geschaft, aber eben "nur" fast.

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