Das Halsband des Leoparden von Boris Akunin

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Aufbau.
Ort & Zeit der Handlung: Russland / Moskau, 1890 - 1909.
Folge 13 der Erast-Fandorin-Serie.

  • -: ?, ????. 358 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2009. Übersetzt von Ganna-Maria Braungardt . Teilausgabe. ISBN: 978-3-7466-2472-3. 358 Seiten.

'Das Halsband des Leoparden' ist erschienen als Taschenbuch

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Jossele zu »Boris Akunin: Das Halsband des Leoparden« 24.05.2015
Akunin: Das Halsband des Leoparden

Die Fortsetzung der Erzählungen aus „Das Geheimnis der Jadekette“, die jede einem Schriftsteller gewidmet sind. Insgesamt sind das 10 Erzählungen, von denen eine nicht in den beiden Bänden enthalten ist. Es fehlt ergo eine in der deutschen Übersetzung.
„Das Halsband des Leoparden“ ist eine nett ausgedachte Geschichte mit logischer Auflösung. Eine der Hauptpersonen (Miss Palmer) ist ein Anagramm aus Christies Miss Marple. Und so wird ie Geschichte auch erzählt. Ein wenig aus der Zeit gefallen, aber ganz nett. 60°
„Das Traumtal“ hat zunächst ein wenig höhere Ansprüche. Mit sehr viel Ironie erzählt Akunin die Geschichte um den Erwerb eines Tales in Wyoming, nicht ohne einige spektakuläre Wendungen einzubauen, die auch alle erstmal logisch sind, zumindest in der Gedankenwelt dieser Geschichte. Leider verhunzt Akunin das Ende, denn das ist offen und das passt in diesem Zusammenhang gar nicht, nachdem Fandorin immer wieder auf die richtige Spur kam. Schade drum, ein vernünftiges Ende wäre 90° wert gewesen, so aber nur 60°.
„Die Gefangene im Turm“ oder „ Der kurze, aber schöne Weg der drei Weisen“ leidet an derselben Problematik wie die Vorgeschichte. Die zwei Titel gibt es, weil die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird: ein Teil aus der von Dr. Watson, dem Freund von Sherlock Holmes und der andere Teil aus Masas Sicht. Das ist super gemacht und auch komponiert. Würze gibt es zusätzlich, weil sich hier die beiden Meisterdetektive Holmes und Fandorin einen Wettstreit um die Auflösung eines Falles liefern, und zwar gegen einen der genialsten Verbrecher der Zeit: Arsène Lupin. Es wogt hin und her, mal irrt sich der eine Detektiv, mal der andere, jeder von beiden hat auch mal recht, Lupin scheint zwischendurch geschlagen, hat aber immer auch noch einen Trumpf im Ärmel. Wunderbare Geschichte, leider wieder mal – wie so oft bei Akunin – mit verhunztem Ende. Wer am Ende wer war, bleibt im Dunkeln. Und eine Wiederholung: 90° drin, 60° erreicht.
Summa summarum also auch 60°. Deutlich besser als der erste Teil der Geschichten.
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