Das Geheimnis der Jadekette von Boris Akunin

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Nefritovye cëtki , deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Aufbau.
Folge 12 der Erast-Fandorin-Serie.

  • -: ?, 2007 unter dem Titel Nefritovye cëtki . 432 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2008. Übersetzt von Renate & Thomas Reschke. Teilausgabe. ISBN: 978-3-7466-2421-1. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2009. Gesprochen von Knut Müller. ISBN: 3836803054. 10 CDs.

'Das Geheimnis der Jadekette' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Mit Charme und Bravour löst der beliebte russische Ermittler wieder spannende Fälle in Moskau, St. Petersburg und anderswo. Ob ein erschlagener Antiquitätenhändler oder ein verschwundenes adeliges Fräulein – Fandorin ermittelt mit erstaunlicher Kombinationsgabe, großem Geschick und kriminalistischem Talent. Dabei hat er nicht nur Glück im Spiel, sondern bezaubert nebenbei auch noch die gesamte Damenwelt.

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Jossele zu »Boris Akunin: Das Geheimnis der Jadekette« 22.08.2014
Diese Sammlung von insgesamt 6 Kriminalgeschichten ist der erste Teil von in Summe 10 Geschichten, die alle einem Klassiker der Kriminalliteratur gewidmet sind. Wer die Vorbilder nicht kennt, wird sich daher vermutlich mit diesen Geschichten etwas schwertun, denn sie sind deswegen teilweise Fandorin-untypisch. Ihre Qualität ist aus meiner Sicht auch unterschiedlich, auch wenn ich zugeben muss, nicht alle Vorbilder zu kennen. Wirklich hervorragend ist keine der Geschichten.
„Das Geheimnis der Jadekette“ hat eine nette Grundidee, nämlich einen Fund von einem anderen machen zu lassen und ihm den dann abzunehmen, ist aber insgesamt viel zu esoterisch geraten. 30° Auch beim „Table Talk 1882“ ist die Grundidee das Beste: jemanden zu töten und sich selbst dann dafür auszugeben. Der Geschichte mangelt es aber insgesamt an Glaubwürdigkeit. 55° „Aus dem Leben der Späne“ ist für mich das Highlight dieses Buches. Die Idee ist wieder gut und diesmal bekommt sie auch einen ordentlichen erzählerischen Rahmen und eine vernünftige Auflösung. 80° Die Erzählung „Die Skarpea der Baskakows“ fällt dagegen schon von der Idee her ab, auch wenn sie schön erzählt ist. Eine Schlange als Mordwerkzeug ist einfach ein wenig weit hergeholt. 50° Die Erzählung „Ein Zehntel Prozent“ ist vielleicht die mit der allerbesten Idee dieser Reihe: zwei sich Unbekannte, die sich absprechen, für den jeweils anderen einen Mord zu begehen, um kein Motiv erkennen zu lassen und dem am Mord Interessierten gleichzeitig ein Alibi zu ermöglichen, aber die hat Akunin nun erzählerisch verhunzt. Nicht mal richtig aufgeklärt wird alles, auch wenn man es sich denken kann. Ein paar Seiten mehr hätten da gut getan. 30° „Vor dem Ende der Welt“ ist eine gemächlich dahinerzählte Geschichte um eine Reihe von Selbstmorden unter den Altgläubigen Russlands. Es fehlt an Spannung und an Glaubwürdigkeit. Des Rätsels Lösung ist sehr abstrus. Eco, der für diesen Teil das Vorbild war, hat so schlecht nie geschrieben. 30° Summa Summarum also: 45° Lohnt nicht wirklich.
wolko zu »Boris Akunin: Das Geheimnis der Jadekette« 27.07.2009
Etwas enttäuscht war ich von dieser Sammlung kürzerer Stories von Akunin schon. Wenn man "Die diamantene Kutsche" gelesen hat,zweifellos der Höehepunkt der Fandorin Reihe, kann wohl kaum eine der hier gebotenen 6 Geschichten den Leser wirklich so mitreissen. Dennoch gut, wie ich Akunin kenne, der sich langsam aber sicher in der Qualität immer mehr steigerte.
erast pertrowitsch zu »Boris Akunin: Das Geheimnis der Jadekette« 16.11.2008
wieder eine typische akuninsche hommage, ein literarisches experiment - diesmal nicht ein krimi über ein genre, sondern eine verbeugung vor 6 ausgewählten krimiautoren. die lächelnden geister von van gulik, poe, highsmith, simenon, doyle und eco schweben durch das buch und fühlen sich in russland sehr wohl - ob auf einem gräflichen landgut oder in der moskauer gosse. die auflösung der eco-hommage hat mir doch tatsächlich die tränen in die augen getrieben...
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