Die zärtliche Zeugin von Bodil Martensson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel En chans för mycket, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Helsingborg, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Prisma, 1999 unter dem Titel En chans för mycket. 271 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Holger Wolandt. ISBN: 3-442-72894-0. 320 Seiten.
  • München: btb, 2004. Übersetzt von Holger Wolandt. ISBN: 3-442-73291-3. 316 Seiten.

'Die zärtliche Zeugin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein brutaler Mord an einem Tankstellenbesitzer ruft Kommissar Joakim Hill und die Polizei von Helsingborg auf den Plan. Die Umstände des Verbrechens sind ungewöhnlich: Der Mann wurde mit einer Binde vor den Augen erschossen, gestohlen wurde nichts. Die Ärztin Catharina Elgh, die den Toten fand, erweist sich in der Folge als wichtige Zeugin mit einer sehr ausgeprägten Beobachtungsgabe. Wenig später stirbt ein zweiter Tankstellenpächter auf die gleiche Weise. Während sich Zeugin und Kommissar näher kommen, setzt Hill das Puzzle eines riesigen Betrugsnetzes zusammen und kann den dritten Mord gerade noch verhindern.

Ihre Meinung zu »Bodil Martensson: Die zärtliche Zeugin«

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simsa zu »Bodil Martensson: Die zärtliche Zeugin« 21.01.2008
Ein Buch das sich von Seite zu Seite steigert und mit einem tollen Finale endet.

Ich werde mehr von der Autorin lesen!!!

(Dem Schreiber davor kann ich nur zustimmen, man wartet immer darauf, dass der Titel etwas mit dem Buch zu tun bekommt)
KrimiTante zu »Bodil Martensson: Die zärtliche Zeugin« 20.01.2008
Ich fand das Buch ganz gut- außer, dass leider der Titel des Buches nichts mit der Handlung zu tun hat. Man meint die ganze Zeit, dass die Zeugin noch etwas mit den Verbrechen zu tun haben muss oder zumindest mehr weiß als sie sagt, dem ist aber leider nicht so und das hemmt die Spannung. Deshalb hätte man das Buch anders nennen sollen...
Ansonsten sind Joakim Hill u. seine Kollegen ganz gut dargestellt. Die Story könnte noch ein paar Ecken u. Kanten haben, die die Ermittlungsarbeit spannender macht.
Ich würde sagen, gut zu lesen, wenn man gern skandinavische Krimis liest- aber an die Großen wie Mankell/Holt/Nesbo... kommt die Dame nicht ran- noch nicht, ist ja mein erster Krimi von ihr.
polina zu »Bodil Martensson: Die zärtliche Zeugin« 18.12.2006
Mir geht es genauso wie dem obigen Rezensenten. Sinnlose Füllsätze prägen das Buch, von Spannung weit und breit nichts zu entdecken. Und auch ich ahbe mich gefragt worauf sich die Angaben am Einband beziehen! Die Figur des Ermittlers ist schwer greifbar und ohne konturen. Die Sprache ein Graus. Mein Fazit: Ein schwedischer Andreas Franz, auf den Kauf aller weiteren Bände werde ich gerne verzichten!
martin f zu »Bodil Martensson: Die zärtliche Zeugin« 13.09.2004
Nach der Hochspannung mit Anne Holts "Die Wahrheit dahinter" habe ich mir mit diesem Buch den Urlaub halb versaut (hatte dummerweise nur Holt und Martensson mit an die italienische Riviera genommen): Die Story ist langweilig, nach 50 Seiten ist (meines Wissens) das meiste entschieden (hab aber nur knapp 70 Seiten gelesen), die Sprache entsetzlich - ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß es nur an der Übersetzung liegt. Bei den Besprechungen auf dem Cover handelt es sich bestimmt um Druckfehler: diese Besprecherinnen können nicht die "zärtliche Zeugin" meinen. Kostprobe: "Zwischen den zartgrünen Äckern und den Laubwäldern erstreckten sich Weiden bis an den blauen, funkelnden Sund, auf denen das für diese Gegend typische Vieh weidete." Was ist das für diese Gegend typische Vieh? Auf solche Sätze kann man getrost verzichten. Bis S. 68 habe ich über jeden driten Satz geflucht (so wie auch im Buch viel geflucht wird "Schnauze"). Ab S. 68 habe ich dann einfach alle Sätze ausgelassen und mir ne Tageszeitung zur Lektüre besorgt.
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