Die Frau im Schatten von Bodil Martensson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Beckmörker, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Helsingborg, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Prisma, 2000 unter dem Titel Beckmörker. 317 Seiten.
  • München: btb, 2004. Übersetzt von Antje Rieck-Blankenburg. ISBN: 3-442-73174-7. 416 Seiten.

'Die Frau im Schatten' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Joakim Hill, Kommissar bei der Polizei in Helsingborg, freut sich auf einen gemütlichen Feierabend mit seinem Kollegen Gårdeman, als er zu einem Mord gerufen wird. In ihrem Auto sitzt, noch angeschnallt, eine Tote, wunderschön – und hochschwanger. Die junge Frau wurde Opfer eines Giftmordes, die Untersuchungen ergeben, dass sie an Zyankali gestorben ist. Eine erste Spur führt zu Leif Nilsmed, dem Besitzer des Wagens und Liebhaber des Opfers. Noch ehe Hill mit seinen Ermittlungen richtig loslegen kann, passiert ein zweiter Mord …

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KrimiTante zu »Bodil Martensson: Die Frau im Schatten« 08.02.2008
Joakim Hill und sein Team sind wirklich sympatisch. Ich finde, der Kirmi ist eine nette Unterhaltung. An die großen Autoren aus Skandinavien kommt Martensson aber leider nicht ran. Die Charaktere sind meistens zu perfekt- einfach nett. Außerdem ist die Story zwar relativ spannend, man wartet aber immer auf mehr Spannung, eine wichtige Wendung oder eine Fehlspur. Warum hängen die Tat, die Geistersuche und das Attentat auf Gardemann nicht zusammen? Es werden im prinzip drei Geschichten erzählt.
Die Geschichten um Jo Hill sollen in Schweden ja im TV laufen- und genau da kann ich sie mir gut vorstellen- es sind Derhbücher fürs TV ohne jeglichen Hintergrund- und deshalb eine gute Alternative zum TV zur guten Unterhaltung.
Raha zu »Bodil Martensson: Die Frau im Schatten« 14.10.2005
Ein richtig netter Schwedenkrimi mit einer guten Mischung aus Schauder (Gruselgeschichte), Liebe (Beziehungsdrama) und schwedischem Flair. Interessant ist die Verflechtung der unterschiedlichen Erzählstränge zu einer durchaus spannenden und unterhaltsamen Lektüre, die mit einem Schuß Ironie und viel Humor geschrieben ist. Besonders empfehlenswert für dunkle Herbstabende!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
hPg zu »Bodil Martensson: Die Frau im Schatten« 08.03.2005
Der Roman bewegt sich auf der Ebene schlichter Kioskhefte. Die Handlung ist durchsichtig und spannungslos, teilweise unglaubhaft ("Gespenstergeschichte") und bedient sich aller gängigen Klischees. Dinge, die der Leser längst verstanden hat, werden umständlich und mühsam erklärt. Die Figuren sind nur oberflächlich gezeichnet, die Dialoge eine Zumutung. Auch ist sich die Autorin für keinen müden Scherz zu schade ("Der Polizist, der aus der Kälte kam").
Fazit: Langweilig.
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