Schwarzer Schmetterling von Bernard Minier

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Glacé, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Droemer.
Folge 1 der Martin-Servaz-Serie.

  • Paris: XO éd., 2011 unter dem Titel Glacé. 557 Seiten.
  • München: Droemer, 2012. Übersetzt von Thorsten Schmidt. ISBN: 978-3-426-19928-2. 683 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2012. Gesprochen von Johannes Stecke. ISBN: 3839811465. 6 CDs.

'Schwarzer Schmetterling' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Bei eisiger Dezemberkälte schweben zwei Arbeiter in einer Seilbahn zu einem Wasserkraftwerk in 2000 Meter Höhe. An der Bergstation machen sie eine verstörende Entdeckung: Ein riesiger, bedrohlich schwarzer Schmetterling scheint sich von den schnee- und blutbedeckten Felsen abzuheben. Ein Tierkadaver, grauenvoll inszeniert. Das Werk eines Wahnsinnigen? Am Tatort werden DNA-Spuren des hochintelligenten Serienmörders Julian Hirtmann gefunden. Doch dieser sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt einer hermetisch abgeriegelten psychiatrischen Anstalt. Wie konnte der gefährlichste Serientäter Europas am Tatort seine Spuren hinterlassen, obwohl er nie seine Zelle verlassen hat? Noch während Commandant Servaz und die junge Anstaltspsychologin Diane Berg versuchen, das Rätsel um den schwarzen Schmetterling zu lösen, wird der kleine französische Ort von einer kaltblütig inszenierten Mordserie erschüttert, die die Ermittler an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit bringt. 

Das meint Krimi-Couch.de: »Glacé  eingefroren« 87°Treffer

Krimi-Rezension von Jürgen Priester

Als Leser und/oder Rezensent freut man sich, wenn man in der Flut der Neuveröffentlichungen ganz unverhofft auf ein kleines Kleinod wie Schwarzer Schmetterling stößt. Im Februar diesen Jahres gab es fast 200 Neuerscheinungen in unserem Genre, im März waren es sogar über 200. Man könnte meinen, Verlage befürchten ein Ende des Krimibooms und hauen einfach alles raus, was im Entferntesten mit Mord und Totschlag zu tun hat. Von Schweinskopf al dente bis Kurbelwellen weinen nicht (Motorradkrimi) wird die Toleranz der Krimileser oftmals auf eine harte Probe gestellt. Schwarzer Schmetterling riecht auch verdächtig nach einem Fantasie-Titel ohne inhaltlichen Bezug. Dem ist aber nicht so. Der Roman beginnt nämlich mit einem ziemlich krassen Bild, das einem schwarzen Schmetterling ähnelt. Dennoch ist der französische Titel Glacé treffender, denn wir stoßen auf eingefrorene Seelen in eingefrorenen Landschaften und auf eine eingefrorene Rache. Kälte, Eis und Schnee verdichten die eh schon aufgeladene Atmosphäre in einer kleinen Stadt am Fuße der Pyrenäen. Vergangenes ist nicht vergessen und bricht sich in einer späten Rache bahn. Bernard Miniers Debütroman ist ein Psychothriller, der dieses Etikett auch verdient  eines der ersten Highlights des noch jungen Jahres.

Die junge schweizerische Psychologin Diane Berg sucht privat nach Veränderung und beruflich nach einer neuen Herausforderung. Nach Studium, Promotion und ersten zeitlich begrenzten Stellen hat sie auf Vermittlung ihres Doktorvaters und Liebhabers eine Stelle am berühmt-berüchtigen Institut Wargnier in Frankreich angenommen. Diese am Fuße der Pyrenäen gelegene Anstalt hat sich auf die Behandlung psychisch schwerstgestörter Mörder und Triebtäter spezialisiert. Unter ihnen befindet sich im Hochsicherheitstrakt Dianes Landsmann Julian Hirtmann, der im Verdacht steht 40 Frauen ermordet zu haben. Der neue franko-kanadische Anstaltsleiter Xavier soll aus seiner Heimat neuartige, vielversprechende Therapieformen mitgebracht haben. Schon nach ihrem ersten Kontakt mit Xavier und einem Rundgang merkt Diane, dass sie hier alles andere als willkommen ist. Von neuen Therapieansätzen kann nicht die Rede sein. Patienten werden mit Psychopharmaka in Höchstdosierung ruhiggestellt und sogar innerhalb der umstrittenen Aversionstherapie mit Elektroschocks traktiert. Als Psychologin verfolgt sie ganz andere therapeutische Ansätze und Konfrontationen scheinen ihr vorprogrammiert. Diane sehnt sich zurück in die Schweiz. Sie fühlt sich einsam und verlassen in diesem abweisenden Gemäuer und die raue unwirtliche Winterlandschaft schlägt ihr zudem aufs Gemüt.

Zeitgleich mit Diane Bergs Ankunft im Institut wird auf der Bergstation der Seilbahn eines nahegelegenen Wasserkraftwerks der Kadaver eines jungen Pferdes entdeckt, als monströse Installation, die im diffusen Licht des Morgengrauens einem überdimensionalen schwarzen Schmetterling ähnelt, zur Schau gestellt. Da der Besitzer des Pferdes ein französischer Multimillionär mit weitreichenden Beziehungen muss sich unter anderem auch die Mordkommission Toulouse mit dem Fall beschäftigen. Deren bester Mann Commandant Servaz begibt sich vor Ort. Zusammen mit der smarten Irène Ziegler von der örtlichen Gendarmerie soll er die Hintergründe dieses makabren Schaustückes beleuchten. Der Fundort der Pferdeleiche wird genauestens erkennungsdienstlich analysiert und beim Abgleich mit der Gen-Datenbank kommt es zu einem erstaunlichen Treffer. Die DNA aus einer Speichelspur von der Wand der Seilbahnkabine ist identisch mit der des inhaftierten Schwerverbrechers Hirtmann. Das stürzt die Ermittler mächtig in Verwirrung, die sogar noch zunimmt, als wenig später beim ersten menschlichen Opfer ebenfalls ein Hinweis auf Hirtmann gefunden wird.

Menschen werden ermordet, Menschen verschwinden. Irgendein Fluch scheint über dem so überschaubaren Ort zu lasten. Obwohl die Ermittler schnell eine Verbindung zwischen den Opfern herstellen können und ihnen klar wird, dass die Gründe für die Verbrechen in der Vergangenheit zu finden sind, stehen sie vor einer schweren Aufgabe, denn nicht jeder ist der, der er zu sein vorgibt. So gerät mancher zu unrecht unter oder außer Verdacht. Um die Spannung zu erhöhen und um im richtigen Augenblick die Perspektive wechseln zu können, arbeitet Bernard Minier mit drei Ermittlungssträngen. Die offizielle Untersuchung bestreitet das Team Servaz/Ziegler, das von karrieregeilen Staatsanwälten und parteiischen Richtern in ihrer Entfaltung gebremst wird. Servaz´ Assistent Espérandieu verfolgt einen anderen Lösungsansatz und gräbt tief in den Weiten des Internet. Eher unfreiwillig trägt auch Diane Berg zur Lösung des Falles bei. Eigentlich ist sie auf der Suche nach der Herkunft dubioser Medikamente, die es selbst in einem Institut wie diesem nicht geben dürfte.

Bei Bernard Miniers Erstling Schwarzer Schmetterling stimmt einfach alles. Allenfalls könnte man infrage stellen, ob es möglich ist, die Leiche eines einjährigen Pferdes auf der Bergstation der Seilbahn zu installieren. Aber das ist nur eine Nebensächlichkeit.

Krimis und Thriller spielen ja gerne im Winter. Eis und Schnee schränken die Mobilität ein. Ermittler, Opfer, Verdächtige und möglicherweise der/die Täter bewegen sich auf engstem Raum, was per se einen enormen Spannungsdruck aufbaut. Die Vorgebirgslandschaft der Pyrenäen, in der der Thriller spielt, gehört zur Erfahrungswelt des Autors, denn dort ist er aufgewachsen. Wälder, Schluchten und schroffe Felsen, gepaart mit der winterlichen Atmosphäre, sind eine ideale Kulisse für dieses hintergründige Kammerspiel. Aber was nützt das beste Bühnenbild, wenn es nicht von einem adäquaten Ensemble bevölkert wird. Keine Bange, da hat der Autor vorgesorgt. Bis in die kleinste Nebenrolle sind seine Truppe mit interessanten Charakteren besetzt. Ein jeder hat eine Besonderheit oder ein kleines Geheimnis, das möglicherweise gelüftet wird oder auch nicht. Commandant Martin Servaz ist der Primus inter pares. Über dieses bisschen Latein würde er sich auch freuen, denn Lateinische Sentenzen gehören zu seinem Alltag wie auch die Musik Gustav Mahlers.

In der englischsprachigen Kriminalliteratur würde man ihn den »hardboiled detectives« zuordnen, in der französischen auf die Ähnlichkeiten mit Simenons Kommissar Maigret hinweisen. Servaz ist ein ruhiger nachdenklicher Typ, der sich nicht von der Hektik und dem Gezeter seiner Vorgesetzten aus der Fasson bringen lässt. Er geht unbeirrt seinen Weg und vertraut in kniffligen Situationen auf sein Bauchgefühl. Kurz gesagt, ein Mann, den man gerne wiedersehen würde. Und die Chancen stehen nicht schlecht, denn für Glacé bekam Bernard Minier den »Prix Polar du Meilleur Roman Francais ou Francophone«.

Jürgen Priester, April 2012

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Frank zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 05.11.2015
Etwas zu lang geratener, aber durchaus sehr spannender, gut geschriebener Roman.
Nachdem Grangé schon länger nichts meht vö hat. und ich durchaus Paralellen zu seinem Stil sehe (ist Minier ein Pseudonym ? ) endlich mal wieder ein gelungener Roman aus Frankreich.
Inhaltlich wurde ja bereits alles erwähnt.
Für mich einer des besten Krimis der vergangenen 3 Jahre, aber eben leider etwas zu ausführlich geschildert.
Daher (immer noch sehr gute) 90%
Zottl zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 09.10.2015
Nachdem meiner Meinung nach J-C Granges Werke in den letzten Jahren immer mehr an Substanz verloren haben, suchte ich etwas in dieser Richtung. Schwarzer Schmetterling von B Minier hat mich dahingehend nicht enttaeuscht. Wie schon mehrmals erwaehnt hat das Kopfkino auch bei mir hervorragend funktioniert. Die Geschichte wird sehr spannend aufgebaut und hat gut eingebaute Wendungen, die Personen werden ausfuehrlich beschrieben im grossen und ganzen sehr gelungen. Einziger Kritikpunkt von mir ist das Ende der Geschichte, das ich leider ueberzogen finde. Etwas weniger Action und nicht noch einen Schauplatz haetten besser in das Gesamtbild gepasst.
Eli Kama zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 30.09.2015
Dieses Buch war ausgezeichnet geschrieben u immer stimmig der Handlungen u Personen. Spannend bis zum letzten Satz.jetzt sind wir auf der Suche ob es schon verfilmt wurde. Danke f B. Minier für das schöne Kopfkino. Haben uns z.1. Mal laut vorgelesen während d Heimfahrt v d Côte Azur u blieben noch 3 h im Womo v d Haustür um es zu Ende zu lesen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
kervraud zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 14.09.2015
@meier13
Vielen Dank für den Hinweis auf Tom Wood; Er war noch gar nicht auf meinem "Autorenschirm" ;-) Habe spontan "Victor 1" gekauft.
Übrigens: Ich finde beide Bücher von Minier absolut prima!!! Allerdings spielt vielleicht auch meine Frankophilie eine Rolle. Minier gehört m.E. zu den Autoren, die man als schwarz oder weiß beurteilt...es gibt kein neutral. In meinem Bekanntenkreis wird er entweder mit "TOP" oder "FLOP" bewertet.
meier13 zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 13.09.2015
Ein etwas ungewöhnliche Thriller, den ich mit nachlassender Begeisterung zu Ende gelesen habe. Mit zunehmenden zeitlichen Abstand kommt mir die Geschichte noch abwegiger vor, als während des Lesens und mittlerweile kann ich meine ehemals vergebenen 70° nicht mehr aufrechterhalten. Mein Fazit: kann man lesen, um mitzureden, alternativ die Zeit mit wirklich guten Thrillern verbringen (z.B. Tom Wood)
Eule Buer zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 27.07.2015
Ey, ich mag ja an sich keine französischen Krimis. Aber bei "Schwarzer Schmetterling" muß ich sowas von einer Ausnahme machen. Es war, neben einigen englischen Krimis, der beste Krimi, den ich seit langem gesehen habe. Ich kann diesen Krimi nur weiterempfehlen. Jeder, der diesen Krimi noch nicht gesehen hat, muß ihn sich ansehen. Ich habe ja alles geglaubt, was in diesem Film gezeigt wurde. Gelöst habe ich ihn als "Wohnzimmer-Inspektorin" ja überhaupt nicht. So muß jeder Krimi aufgebaut sein. Erst am Ende weiß der Zuschauer Bescheid. Und nicht schon nach einigen Minuten.
Schneeglöckchen zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 28.03.2014
Tolle Geschichte, die der Autor dem Leser auf knapp 700 Seiten präsentiert. In dieser Geschichte kommt vieles vor, was heutzutage brisant ist: Jugendgewalt, bei der die Jugendlichen ohne Empathie und Unrechtsbewußtsein sind, Agieren großer Konzerne, Umgang mit Menschen in der Psychiatrie und vieles mehr.
"Schwarzer Schmetterling" wird als Psychothriller bezeichnet. Ich finde, es ist eher ein Kriminalroman, in welchem psychisch gestörte Menschen vorkommen und eine große Rolle spielen.
Es geht rasant los und es werden viele Personen eingeführt. Da muß man dranbleiben und konzentriert lesen.Dann zieht sich die Geschichte etwas bis es von Kapitel zu Kapitel immer spannender wird, so daß es mir schwerfiel, mit dem Lesen aufzuhören.
Die Beschreibungen der winterlichen Berglandschaft der Pyrenäen sind gelungen, kommen aber doch ein wenig zu oft vor.
Mit dem Hauptermittler Martin Servaz ist dem Autor eine sympathische Figur gelungen. Aber warum müssen in nahezu allen Krimis die Hauptprotagonisten geschieden sein?
Interessant auch die Figuren Irène Ziegler und Espérandieu.
Mir haben sowohl Geschichte/Kriminalfall als auch der Schreibstil gefallen.
Allerdings hatte ich einige Male den Eindruck, daß der Übersetzer wohl wortwörtlich aus dem Französischen übernommen hat. So sind im Deutschen unübliche Ausdrucksweisen entstanden.
Alles in allem jedoch ein sehr lesenswerter Roman!
Connie zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 12.02.2014
Das Buch las sich nett und spannend dahin.
Kopfkino war vorhanden.
Aber ich fand nichts was ich nicht schon anderswo gelesen hätte. Immer wieder fand ich mich an Romane von Jean-Christophe Gangé erinnert oder an Bücher wie -das Schweigen der Lämmer- Von mir nur 75 von 100, denn der Stil ist sonst sehr nett
Manfred Rathunde zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 10.02.2014
www.derweissedrache.de

BERNARD MINIER „Schwarzer Schmetterling“ ,Knaur‘

Die einzige Spezies, die dem Menschen gefährlich werden kann, ist der Mensch selbst. Mit dieser Erkenntnis führt Minier den Leser in eine, seine, Welt ein. Und lange Vorträge hält er nicht. Er kommt gleich zur Sache. Das Böse hat viele Gesichter und Bernard zeigt zum Auftakt gleich mehrere. Und er übt gnadenlose Gesellschaftskritik, immerhin ist er ein engagierter Schriftsteller und kein Sklave der Politik. Da seine Zeit kostbar ist, knallt Minier dem Leser mal gleich ein paar Sachen um die Ohren und riskiert ein Schleudertrauma beim selbigen. Nun hat Commandant Martin Servaz einen besonderen Fall am Hals, Totschlag eines Obdachlosen durch drei gelangweilte Jugendliche, in unserer Gegenwart leider an der Tagesordnung. Von diesem wird er jedoch abgezogen. Er soll in den französischen Pyrenäen den Tod eines Pferdes untersuchen. Dieses gehörte einem Industriemagnaten, mit guten Beziehungen nach ganz oben. Und es wurde systematisch getötet und sehr dramatisch drapiert. Das ist nur der Auftakt zu einem ausgewachsenen Gruselkabinett. Neben diesem Ort des Verbrechens steht eine psychiatrische Klinik, geschlossene Anstalt, für Gewaltverbrecher, Hannibal Lecter lässt mal schön grüßen. Nur, nimmt sich der wie ein Ministrant aus, neben dem Charakter der hier die Schatten auf das Licht der lesenden Welt wirft. Bernard Minier tobt sich richtig aus. Er produziert einen Alptraum der sich gewaschen hat und reduziert die Hölle auf ein Wartezimmer beim Betriebsarzt. Mit seiner Handlung überrollt Bernard den Leser wie eine Herde wildgewordener Bisons. Zwischendurch heitert er die Geschichte etwas auf, an Humor fehlt es dem Mann anscheinend nicht, trotz seiner recht brisanten Literaturform. Nur bleibt im Mittelpunkt stehen, hier wurden Verbrechen begangen. Nicht die, welche in der Gegenwart passieren, sind ausschlaggebend, sondern hier gibt es einen roten Faden, der erst mal aufgedröselt werden muss. Werk des Wahnsinns oder Wahnsinnswerk, spannend allemal, ein Buch das einfach nur zu empfehlen ist, sich zu Gemüt zu führen. Wenn der „Schwarze Schmetterling“ spricht, dann schweigen nicht nur die Lämmer. (MRD)

ISBN 978-3-426-51166-4 680 Seiten 9,99 € (D) 10,30 € (A)
Heinrich Vogelpohl zu »Bernard Minier: Schwarzer Schmetterling« 16.11.2013
Ein absolut lesenswertes Buch. Spannende und immer wieder überraschende Handlungsstränge werden ergänzt durch die besonderen Persönlichkeiten der Beteiligten. Nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen. Es bleibt zu wünschen, dass Commandant Servaz bald wieder einen neuen Fall übernimmt. Chapeau und auf ein Neues!

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