Denn am Sabbat sollst du ruhen von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1989
unter dem Titel Retsaòh be-Shabat ba-boòker,
deutsche Ausgabe erstmals 1992
bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Israel / Jerusalem, 1970 - 1989.
Folge 1 der Michael-Ochajon-Serie.
- -: ?, 1989 unter dem Titel Retsaòh be-Shabat ba-boòker. 384 Seiten.
-
München: Goldmann, 1992.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-30450-4. 384 Seiten. -
München: Goldmann, 1994.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-43007-0. 384 Seiten. -
München: Goldmann, 1994.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-42597-2. 384 Seiten. -
München: Goldmann, 1995.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-43104-2. 384 Seiten. -
München: Goldmann, 1995.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-05887-2. 384 Seiten. -
München: Goldmann, 1997.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-43845-4. 383 Seiten. -
München: Goldmann, 2005.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
3-442-46008-5. 384 Seiten. -
München: Bertelsmann, 2006.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
Stern-Krimi-Bibliothek 15.
ISBN:
978-3-570-06823-6. 351 Seiten. -
München: Goldmann, 2009.
Übersetzt von Margalit Zibaso.
ISBN:
978-3-442-47200-0. 384 Seiten.
'Denn am Sabbat sollst du ruhen' ist erschienen als
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In Kürze:
Inspektor Michael Ochajon von der Jerusalemer Kriminalpolizei steht vor einem Mordfall, wie er ungewöhnlicher nicht sein kann. Die hoch angesehene Analytikerin Eva Neidorf wird am Morgen ihres großen Vortrages tot aufgefunden. Alle Verdächtigen sind ehrenwerte Mitglieder der Jerusalemer Psychoanalytischen Gesellschaft und mit der Toten in einem engen Netz gegenseitiger Abhängigkeiten verstrickt. Doch mit jedem Schritt in das Labyrinth dieser fremden Welt werden für Michael Ochajon die Risse in der glatten Oberfläche offensichtlicher …
Das meint Krimi-Couch.de: »Gurs Bücher sind exzellente Bücher zum Lesen, nicht zum Verschlingen«
Krimi-Rezension von Peter Kümmel überspringen
In ihrem ersten Roman führt Batya Gur ihre Leser in die Welt der Psychologie ein. Kein Zufall, dass sie ausgerechnet dieses Gebiet für ihr Debüt gewählt hat, denn ihr Mann ist Psychoanalytiker, so daß ihr für ihre Recherchen eine kompetente Ansprechperson zur Verfügung stand.
Das Buch ist natürlich mehr Kriminalroman als Sachbuch, doch trotzdem erfährt der Leser sehr viel Wissenswertes aus der Psychologie. So wird sehr verständlich der Unterschied zwischen Psychologen, Psychiatern, Psychoanalytikern, Supervisoren und Lehranalytikern dargestellt. Auch über die Ausbildung zu diesen Berufen in Israel erfährt man einiges Wissenswertes. Doch als interessentesten Aspekt versucht die Autorin darzustellen, aus welchen Gründen jemand diesen Beruf ergreift, obwohl doch die Ausbildung sehr lang und hart ist.
Neid und Eifersucht sind in diesem Berufszweig weit verbreitet. Dies gibt zwar einerseits Anhaltspunkte für die aufzuklärende Tat, machen aber andererseits die Ermittlungen auch recht schwierig.
Sein Bindeglied von diesem Thema zum Krimi erhält der Roman durch die Verwandschaft zwischen Verbrechensaufklärung und Analyse, wie es im Buch in einem Gespräch zwischen dem Inspektor und einem Psychoanalytiker dargestellt wird. Durch die zeitintensive Arbeit in beiden Berufen kommt es auch zu ähnlichen Problemen, das Privatleben wird vernachlässigt.
Batya Gurs Stil ist sprachlich einwandfrei und überaus ausführlich. Der Wechsel von direkter und indirekter Rede passt ausgezeichnet. Natürlich liesst sich ein solch anspuchsvoller Krimi nicht an einem Stück runter wie manch spannender Thriller. Fast selbstredend, dass auch die Charaktere in für Kriminalromane kaum gekannter Ausführlichkeit dargestellt werden.
Im Vergleich mit Das Lied der Könige ist »Denn am Sabbat sollst Du ruhen« mehr Kriminalroman. Hier wird nicht ganz so viel an Nebenhandlung reingepackt. Die Tätersuche steht hier doch mehr im Mittelpunkt. Das Lied der Könige ist kein »Who-done-it«-Krimi. Hier jedoch wendet Batya Gur klassische Kriminalroman-Strategien an: Der Leser wird zunächst auf falsche Fährten gelockt und dem Täter wird zum Abschluß eine Falle gestellt.
Batya Gurs Bücher sind exzellente Bücher zum Lesen, nicht zum Verschlingen. Dadurch, dass man in jedem Roman von ihr in ein neues Thema eingeführt wird, kommt keine Langeweile auf. Wer Interesse daran hat und nicht nur mal reinschnuppern möchte, dem sei empfohlen, mit diesem Buch zu beginnen und die weiteren Ochajon-Romane in chronologischer Reihenfolge zu lesen.
Das meinen andere:
»Jedes Teil des Mosaiks passt. Besser kann ein Kriminalroman nicht sein. Das reine Lesevergnügen.« (The Jerusalem Post)
»Ein subtiles und schillerndes, ein nachdenklich machendes und packendes Buch. Neben der hervorragenden Krimihandlung bietet es eine Fülle tiefer Einsichten.« (Amos Oz)
»Die einzige Krimiautorin Israels hat einen Roman geschrieben, der mich restlos gebeistert hat.« (Brigitte)
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| ABaum71 zu »Batya Gur: Denn am Sabbat sollst du ruhen« | 03.07.2009 |
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| Regenfreund zu »Batya Gur: Denn am Sabbat sollst du ruhen« | 06.03.2007 |
| Urs zu »Batya Gur: Denn am Sabbat sollst du ruhen« | 25.05.2005 |
| Mira zu »Batya Gur: Denn am Sabbat sollst du ruhen« | 07.09.2004 |
| Anja S. zu »Batya Gur: Denn am Sabbat sollst du ruhen« | 11.07.2003 |








