Tokio Killer - Die Rache von Barry Eisler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel Hard Rain, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Japan / Tokio, 1990 - 2009.
Folge 2 der John-Rain-Serie.

  • London: Michael Joseph, 2003 unter dem Titel Hard Rain. 352 Seiten.
  • New York: Putnam, 2003. 352 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Scherz, 2004. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 3-502-10183-3. 352 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2006. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-596-16423-3. 368 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Ulrike Wasel & Klaus Timmermann. ISBN: 978-3-596-17736-3. 352 Seiten.
  • : AmazonCrossing, 2014 Einsame Auferstehung. Übersetzt von Peter Friedrich. neu lektoriert. ISBN: 978-1477822371. 382 Seiten.

'Tokio Killer - Die Rache' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Nach dem Mord an einem hohen CIA-Beamten plant John Rain, Auftragskiller und Spezialist für natürliche Tode, seinen Ausstieg aus dem Geschäft. Aber sein Auftraggeber vom Japanischen FBI spürt Rain in Osaka auf und bittet ihn um einen letzten, großen »Gefallen«. Murakami, ein wichtiger Handlanger der japanischen Mafia, soll unauffällig aus dem Weg geräumt werden. Mit falscher Identität in Tokios Unterwelt, bemerkt John Rain schnell, dass er sich auf ein höchst gefährliches Spiel auf Leben und Tod eingelassen hat. Gerade will er sich aus dem Auftrag zurückziehen, da kommt sein engster Mitarbeiter und Freund Harry ums Leben – ein Mord, der Murakamis Handschrift trägt. Ab jetzt kennt John Rain nur noch eins: gnadenlose Rache …

Ihre Meinung zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache«

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M.Reinsch zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 14.06.2016
John Rain (der Tokio-Killer) will sich eigentlich nach Brasilien absetzen. Doch sein Freund/Gegenspieler Tatsu (ein hoher Beamter im japanischen Gegenstück des FBI), hat noch einen Gefallen bei Rain offen und so befreit der Tokio-Killer auf perfide Weise, Tokio von einem Yakusa-Auftragskiller. Doch die Abreise muss warten, denn sein langjähriger Freund (das Computergenie“ Harry wird missbraucht um an Rain heran zu kommen und das nicht nur von der Yakusa, sondern auch noch von der CIA. Als dann Tatsu noch einen weiteren Gefallen einholen möchte ist an ein Absetzen nach Brasilien nicht mehr zu denken…
Barry Eislers Art des Schreibens, macht einfach nur Spaß (beim lesen). Ist die Basis ein eher eine ruhige Geschichte um einen „müden“ Auftragskiller, der sich zur Ruhe setzen will, durchbricht die fast schon zu detailversessene Schilderung der japanischen Großstädte und des japanischen Lebens, immer wieder extreme Spannungsspitzen. Mit derselben Detailversessenheit beschreibt Eisler, die Material Arts-Kämpfe, die sein Held bestreiten muss, oder die ausgeklügelten Morde, die immer auf ein natürliches Sterben hindeuten – nie auf ein Gewaltverbrechen. Gut beraten ist Der, schon mit Band 1 in die Serie eingestiegen zu sein, denn die vielen Namen (die meist ohne nähere Erklärung) auftauchen können recht verwirrend sein. Zwar gewöhnt man sich schnell an die Hauptakteure, aber die Geschichte gleitet fast nahtlos aus Band 1 herüber und wird weiter erzählt. Ganz nebenher kann man einige Brocken Japanisch aufgabeln, erfährt sehr viel über die Machtverhältnisse zwischen Yakuza und der japanischen Wirtschaft/Politik und lernt das Großstadtleben kennen. Mit John Rain hat Barry Eisler einen „sympathischen“ Killer geschaffen, der Jazz und guten Whisky liebt, aber auch fast dieselben „menschlichen“ Probleme hat, wie jeder Normalbürger. Das r nebenher eine mörderische Kampfmaschine ist (wie in den Kämpfen aufgezeigt wird), wertet ihn eher noch auf, da er sich nicht mit seinem Können brüstet! Als Anhänge gibt es dann noch die 10 bevorzugtesten Whiskys und Nachtclubs (in Tokio) des Autors – nett!
Fazit: Sanft und doch knallhart, Detailreich und Informativ – meine Lieblings Krimis aus dem Land der aufgehenden Sonne!
Polar zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 22.08.2014
Barry Eisler bestätigt in seinem zweiten Roman über seinen halb amerikanischen, halb japanischen Helden das hohe Niveau, das den Vorgänger Tokio Killer auszeichnete. Natürlich bringt John Rain alles mit, was einen Serienhelden ausmacht, doch finden sich neben den unglaublichen Fähigkeiten, eine Situation zu analysieren und gleichzeitig die Erfolg versprechende Kampftechnik anzuwenden, genug Freiräume für die Abgründe eines Menschen. Was Die Rache hervorhebt aus einem Umfeld allzu unbesiegbarer Übertäter, ist der von Barry Eisler geschickt angelegt Plot, der den amerikanischen Machtanspruch dabei beobachtet, wie er glaubt, im politischen Umfeld Japans eingreifen zu müssen, um die ihm gewogenen Kräfte zu stabilisieren. Eisler ist ein zu guter Autor, um dabei auf Schwarz-Weiß zu setzen. In seiner Geschichte betrügt jeder jeden, können Verbündete nie sicher sein, ob sie nicht selbst zum Gegenstand einer ausgemachten Intrige werden.

Nebenbei führt uns Eisler, in die Welt der Yakuza ein, die Kämpfe veranstaltet, bei denen auf den Tod eines der Kämpfer gesetzt wird, um Nachwuchs herauszubilden, der ausreichend trainiert und gestählt ist, um im Sinne des Clans Morde zu begehen. Nicht zuletzt trifft John Rain hier seine große Liebe Midori wieder, doch ist ihre Begegnung nicht dazu gemacht, ein romantisches Finale zu erwarten. Eine Geschichte, in der die Figuren sich nie vom Rand der Gesellschaft zu lösen verstehen und nicht selten vor sich selbst auf der Flucht sind.
bamberger zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 24.09.2010
Für mich spannender und härter als Band 1 (sollte man auf jeden Fall zuerst gelesen haben). Der Prodagonist kam bei mir sympathischer, härter und gleichzeitig "verletzlicher" an!
Der Plot ist absolut gut aufgebaut und die Spannung steigt von Seite zu Seite.
Konnte das Buch nicht mehr weglegen - selbst im Büro hat es mich überall mit hin begleitet und jede freie Minute war es fällig!

Absolut empfehlenswert.

Einen lieben Dank an die Dame die mir die John Rain Reihe "nahelegte" - DANKE Freckles! *g*
Nun ist Band 3 an der Reihe. Band 4 wartet auch schon. :-)
Rolf.P zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 21.01.2009
Barry Eisler erster "John-Rain-Thriller" war neu, innovativ und sehr beeindruckend. Umso bemerkenswerter sein Folgeband um den Auftragskiller John Rain schließt sich dem Erstling geradezu nahtlos an.
Barry Eisler bestätigt in seinem zweiten Roman über seinen halb amerikanischen, halb japanischen Helden das hohe Niveau, das den Vorgänger Tokio Killer auszeichnete.
Die Story ist ausgesprochen spannend wie auch stimmig konstruiert, raffiniert und neuerlich mit viel Tokioter Lokalkolorit gespickt.
Man kann nachempfinden, wie das Leben eines Killers aussieht, wie er denkt und auch fühlt. Reichlich absolut glaubwürdige Action, politische Aktualität, der notwendige Schuss Sex, ein "Held", der gleichzeitig finster und sympathisch ist, plus eine Umgebung, die thrillermäßig noch nicht so abgegrast wurde wie LA oder New York.
Man merkt, dass der Autor "vom Fach" ist, und gerade das macht den Reiz und das ungemeine Lesevergnügen aus. Spannende, klasse Fortsetzung von Band eins.

Absolut empfehlenswert für den Leser, der einen harten Plot und nicht alltägliches Agieren eines Einzelgängers verkraften kann.
Bartensen zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 10.11.2008
Barry Eislers Tokio Killer Reihe macht einfach Spaß zu lesen. John Rains anonymes und einsames Leben als Auftragskiller im Betondschungel der japanischen Großstädte ist atmosphärisch unglaublich dicht geschrieben und spart an den richtigen Stellen weder mit rasanter Action noch mit schonungsloser Brutalität. Doch Eisler schafft es immer wieder an den richtigen Stellen das Tempo herauszunehmen um das ziellose Leben des Hauptprotagonisten oder die Atmosphäre der japanischen Städte in den Mittelpunkt zu stellen.
John Rains Versuch seinem düsteren Leben zu entkommen ist nur ein Handlungsstrang, der andere führt in die dunkle Welt zwischen Yakuza, Geheimdienst von Korruption zerfressener Politik. Der Zwiespalt der sich dadurch in Rains Charakter auftut wird zu einer zerreissenden Belastungsprobe für seine wenigen privaten Beziehungen.
Wer zusätzlich Spaß an unglaublich teurem und seltenen Whisky hat, Jazz mag und auch der einen oder anderen erotischen Szene mit schönen und geheimnisvollen Frauen nicht abgeneigt ist, der wird an diesem Buch reichlich Spaß haben.
Wenn Eislers Bücher einen kleinen Nachteil haben, so ist es der, das die meisten Charaktere mit denen John Rain agiert wenig Profil und Tiefe haben und relativ stereotyp rüberkommen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Nozmo1 zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 30.04.2008
Der zweite Band der John-Rain-Reihe kommt mit einer dichten, deutlich düstereren Atmosphäre daher. Die Story setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen, die zum einen John privat, zum anderen seine berufliche Seite betrifft. Allerdings ist "Die Rache" weniger originell als der Vorgänger, und auch Nebenfiguren wirken stereotypischer als im vorherigen Band. Die Story ist etwas besser als im Vorgänger, das Drumherum dafür teilweise etwas uninspiriert.
Johns sehr deprimierendes, einsames Leben wird, wie auch im Vorgänger wieder sehr gut dargestellt. Alles in allem sollten Fans von John Rain mit Sicherheit nicht enttäuscht, Tokio Killer - Die Rache leidet nur an den kleinen, typischen Fortsetzungskrankheiten.
87 Grad
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kerstin zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 09.10.2007
Der einsame, sympathische Killer findet auch in Osaka keine Ruhe und muss zurück nach Tokio, wo er in eine gefährliche Fehde zwischen Yakuzza und CIA hineinschlittert und als dann auch noch sein Freund einen „Unfall“ hat, kennt Rain keine Gnade mehr … auch hier wird man wieder von John Rain selbst und von Japan mitgerissen, tja, es gibt keinen Ausweg!
mase zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 24.09.2007
Im Vergleich zum 1. Teil schneidet die „Rache“ etwas schlechter ab. Nicht aufgrund der Qualität oder der Spannung, denn in diesen Kriterien steht dieser Teil dem Ersten in nichts nach. Es gab für meinen Geschmack einfach zu viele Seiten mit politischen CIA-Plänkeleien, die mich gelangweilt haben. Ansonsten könnte ich hier die gleiche Bewertung wie bei „Tokio Killer“ schreiben. Der Reiz dieser Reihe ist die Tatsache, das Geschehen aus der Sicht des Killers zu verfolgen, mit dem sich der Leser zwangsläufig verbrüdert.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Wolfgang J zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 28.05.2006
tolles Buch, aber man sollte Band 1 zuerst lesen, da im 2. Band oft Bezüge auf Band 1 genommen werden. Der Gesamte Plott und die auflösungen werden erwähnt.
mgp zu »Barry Eisler: Tokio Killer - Die Rache« 04.01.2006
das 2. band empfand ich etwas schwächer als den ersten, aber immer noch unheimlich gut. es gehört zu den bücher die man einfach nicht aus der hand legen kann.
und ich freue mich schon riesig auf den 3. teil.

mir hätte es nur besser gefallen wenn die englischen titel übernommen worden wären (die ich viel passender finde). dieses "tokiokiller" hört sich meiner meinung nach einfach nur kitschig an

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